Werkverzeichnis I

Alexeij Sagerer, proT  —  Produktionen


 
Die Kanne
Intensität und Zeichen
Das proT wird von Anfang an von einer Kanne begleitet. Bereits im ersten Programmheft gibt es eine Kannen-Seite.
proT 1969
 
Tödliche Liebe oder Eine zuviel
Comics I
Es wird nichts gesprochen – alle Texte werden als Dias projiziert.
Mit George Augusta (Der Gefürchtete), Manuela Hollack (Die Verschmähte), Dagmar Somogyvar (Die Beschützte), Stefanilles (Der Unbeschwerte), Joschi Tiessler (Der Begehrte), Maximilian v. Berg und Erwin A. Leitner (Musik - eingespielt), Comfac Collectiv (Lichttechnik)
UA 27. November 1969
proT, München
 



Gschaegn is gschaegn
Mundartcomics
"Gschaegn is geschaegn" arbeitet mit der dauernden Wiederholung von Biertrinken und Schnupfen. Die Intensitäten dieser Wiederholungen werden so lange verschoben, bis der Vater seine Tochter ersticht. Gleichzeitig ist "Gschaegn is geschaegn" als klassisches Drama zu lesen.
Nach der Premiere im proT in der Isabellastrasse 40 wird "Gschaegn is gschaegn" noch über zweihundertmal gespielt,vom 27. November 1969 bis 31. Oktober 1999. Am 27. November 2019 wird "Gschaegn is gschaegn" nach zwanzig Jahren zu "50 Jahre proT" noch einmal aufgeführt.
Ur-Besetzung: Nikolai Nothof (Wirt), Jona Adam (Wirtin), Annelene Seitz (Wirtstochter), Erwin A. Leitner (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Melchior Lippisch (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Alexeij Sagerer (Licht- und Musikeinspielungen).
Besetzung ab 31. Dezember 1975: Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Billie Zöckler (Wirtstochter), Andreas Arnold (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Herbert Spörl (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Oswald Opf Pöhnl (Licht- und Musikeinspielungen).
Besetzung ab 13. Juli 1977: Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Billie Zöckler (Wirtstochter), Nikolai Nothof (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Gerd Lohmeyer (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Kurt Hartel (Licht- und Musikeinspielungen).
Besetzung ab 10. März 1982: Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Agathe Taffertshofer (Wirtstochter), Hias Schaschko (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Werner Eckl (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Brigitte Niklas (Licht- und Musikeinspielungen).
Besetzung am 27. November 2019 (50 Jahre proT): Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Agathe Taffertshofer (Wirtstochter), Hias Schaschko (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Franz Lenniger (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Philipp Kolb (Licht- und Musikeinspielungen).
UA 27. November 1969
proT, München
 
 
Die Nashörner
Alexeij Sagerer nach Eugène Ionesco
Erster Einsatz von 16 mm Film und erster Auftritt der Kanne im Theater. Alle Aktionen sind ausschliesslich Aktionen mit Kannen. Mit Erwin A. Leitner, Reinhold Nothof, Jona Adam, Stefanilles Joschi Tiesler, Olivia Wredenhagen
Premiere 29. November 1969
proT, München
 
 
Aktionsabend I
Experimentelle Musik für 3 präparierte Streichinstrumente mit Michael Kopfermann (Viola), Peter Fiodoroff (Violoncello) und Jürgen von Hündeberg (Violine), Lesung eigener Texte Peter Fjodoroff, Ausstellung (Heinz Wirrner, Anton Rill, Reinhold Nothof) und Film (Alexeij Sagerer).
30. November 1969
proT, München
 
Romance
16 mm/Farb-Umkehr - 20 Min.
Ein Film von Alexeij Sagerer mit Rosemarie Barens und George Augusta, Kamera: Lothar Stickelbrucks
Premiere (bei Aktionsabend I) 30. November 1969
proT, München
 

Krimi
Film über Kino
35 mm/sw - 35 Min.
mit Guenter Albert (Detektiv), Erwin A. Leitner (Freund), Manuela Hollack (Freundin), Maximilian von Berg (Gangsterboß), Christopher Price (Erster Gangster), Reinhold Nothoff (Zweiter Gangster), Maximilian von Berg (Musik), Lothar Stickelbrucks (Kamera) und Lothar Stickelbrucks/Alexeij Sagerer (Schnitt)
Premiere 02. Dezember 1969
Europa-Filmpalast, München
 
 
Killing
Untersuchung über Töten angeregt durch Geschehnisse in Kalifornien "Charles Manson, warum lässt du töten?"
Endlostheater - Versuch I für Theaterstrasse
31. Dezember 1969, 20:30 Uhr bis 01. Januar 1970
proT, München
 
 
Zerreiss die schönste Frau über dem höchsten Platz die weisse Kanne
Comics II
mit George Augusta (Der Gefürchtete), Benno Grodon (Der Unbeschwerte), Michael Deus (Der Kluge), Joschi Tiessler (Der Gefühlvolle), Gitte Fietz (Die Verschmähte), Jona Adam (Die Intelligente), Jackie Ilett (Die Schöne), Annelene Seitz (Die Behütende)
UA 10. April 1970
proT, München
 
 
Aktionsabend II
Experimentelle Musik, Film (Pherachthis), Live Kannen-Raum-Komposition von Jürgen von Hündeberg mit Nikolai Nothof und George Augusta.
12. April 1970
proT, München
 
Pherachthis
Ein Film mit Kannen von Alexeij Sagerer mit Jürgen von Hündeberg
16 mm/Farb-Umkehr - 13 Min.
Premiere (bei Aktionsabend II) 12. April 1970
proT, München
 
 
Dantons Tod
Alexeij Sagerer nach Georg Büchner
Sprechen bis zur Trunkenheit
Premiere 27. Mai 1970
proT, München
 
 
Krönung
Gewalt - Schönheit - Fanatismus - Euphorie
Versuch II für Theaterstrasse
mit Joana Adam, Gitte Fietz, Erwin A. Leitner, Cornelie Müller, Nikolai Nothof, Ursula Seibert, Annelene Seitz, Julia Willich.
UA 15. Januar 1971
proT, München
 
 
Der Held der westlichen Welt
Alexeij Sagerer nach John M. Synge
mit Boris Binkowski, Rosemarie Farkas, Cornelie Müller, Nikolai Nothof, Erhard Sonnengruber, Ingrid Traub, Anne Weißenborn, Helge Wiebe, Technik: Ernst Rönsch
Premiere 30. Oktober 1972
proT, München
 
 
Frankenstein
Alexeij Sagerer nach Mary Shelley
mit Anton Kenntemich (Monster), Annette Jäger (Braut), Inge Leipold (Mutter), Anne Weißenborn (Schwesterchen), Alexeij Sagerer (Frankenstein)
Premiere 14. Februar 1973
proT, München
 
 
Räuber Janosch
Comics III
Nikolai Nothof nach Alexeij Sagerer
Produktion proT
UA 23. Februar 1973
proT, München
 
 
Die Nachtwachen des Bonaventura oder Rock und Barock
Alexeij Sagerer und Anton Kenntemich nach Ernst August Friedrich Klingemann
mit Cornelie Müller, Sanny Kellner, Gerda Schmidt, Ingrid Traub
UA 07. Juli 1973
proT, München
 
 
Waldrausch oder Das Kreuz in der Röth
Alexeij Sagerer nach Ludwig Ganghofer
mit Anton Kenntemich, Gerda Schmid, Cornelie Müller, Johanna Winkler
Premiere 15. Oktober 1973
proT, München
 
Aumühle
Ein Film über Ungeheuerlichkeit
35 mm - schwarz-weiß - 90 Min.
restauriert + digitalisiert 2016
Kamera: Heinrich Tichawsky
Musik: Jürgen v. Hündeberg, Chor + Orchester des proT
Premiere 10. November 1973
Cinemonde, Citta 2000, München
 
 
Tristan und Isolde
von Anton Kenntemich
mit Anton Kenntemich (Marke), Alexeij Sagerer (Tristan), Cornelie Müller (Isolde), Ingrid Walter (Brangäne), Karl Aichinger (Marjodo)
Realisation: Anton Kenntemich und Alexeij Sagerer. Produktion proT
Premiere 31. Dezember 1973
proT, München
 
 
Aktionsabend III - Taufe
Taufe des Louis Ernst Paul Iwan Hyazinth
geboren am 11. September 1973 um 17:32
mit Isabella v. Hündeberg, Jürgen v. Hündeberg, Elisabeth v. Hündeberg, Nikolai Nothof, Karl Aichinger, Anton Kenntemich, Andreas Arnold, Cornelie Müller, Alexeij Sagerer, u.a.
06. Januar 1974
proT, München
 
 
Aktionsabend IV – Aktion-Auktion
Bilder u. Collagen von Nikolai Nothof treffen auf Musik, Licht, Geräusche, Körper
mit Karl Aichinger, Anton Kenntemich, Andreas Arnold, Cornelie Müller, Alexeij Sagerer, u.a.
30. März 1974
proT, München
 



Watt’n (ein Kartenspiel) oda Ois bren’ma nida
Comics IV
Comics sind permanenter, eigener Intensitätsfluss, dem sie folgen in alle Richtungen, bereit für jeden Richtungswechsel. Frei von Gutem Geschmack, Meinung und Politik. Comics bilden keine Bewegungen nach und sind nicht narrativ, selbst wenn sie Geschichten erzählen. Comics fangen die Kräfte ein und sind zuende, wenn die Kraft, die sie treibt, erschöpft ist.
Nach der Premiere im proT in der Isabellastrasse 40 wird "Watt’n (ein Kartenspiel) oda Ois bren’ma nida" noch über zweihundertmal gespielt, vom 06. Juni 1974 bis 24. Oktober 1992.
Besetzung Uraufführung:
Anton Kenntemich (Der Reinliche), Karl Aichinger, (Der Unberechenbare), Andreas Arnold (Der Zufriedene), Cornelie Müller (Gesang), Anton Waldhier (Akkordeon), Alexeij Sagerer (Ablauf und Technik). Ab Herbst 1974 wird die Ziehharmonika abwechselnd von Gerd Lohmeyer oder von Gabriele Mader oder von Cornelie Müller selbst gespielt.
Erste Neubesetzung ab 18. September 1975 bis 07. November 1976:
Alexeij Sagerer (Der Unberechenbare), Andreas Arnold (Der Zufriedene), Herbert Spörl (Der Reinliche), Cornelie Müller (Gesang), Olga Setnicka (Akkordeon) und Oswald Opf Pöhnl (Technik)
Zweite Neubesetzung - "Watt'n (a Card-Play) or All We’ll Burn Down" -
englische Fassung für Edinburgh Fringe Festival ab 27. Juli 1977 bis 22. Oktober 1977: Alexeij Sagerer (Der Unberechenbare), Gerd Lohmeyer (Der Zufriedene), Anton Kenntemich (Der Reinliche), Cornelie Müller (Gesang), Agathe Taffertshofer (Akkordeon) und Nikolai Nothof (Technik)
Dritte Neubesetzung ab 03. Dezember 1982 bis 24. Oktober 1992:
Alexeij Sagerer (Der Unberechenbare), Franz Lenniger (Der Zufriedene), Hias Schaschko / ab Oktober 1985 Werner Eckl (Der Reinliche), Cornelie Müller (Gesang), Agathe Taffertshofer / ab September 1984 Alfons Hausmann / ab Oktober 1985 Walter Maier (Akkordeon) und Brigitte Niklas / ab 1986 Ulf Hahn (Technik)
UA 06. Juni 1974
proT, München
 
Aktionsabend V - proT-way-manifest
Prozessionstheater ist eine einzige Bewusstseinserheiterung oder Die Jungfrau Maria ist natürlicher als eine alte Jungfrau
mit Cornelie Müller, Karl Aichinger, Oswald Opf Pöhnl und Alexeij Sagerer
02. November 1974
proT, München
 
 
Seemannsliebe oder Die Ratten verlassen das Schiff
von Anton Kenntemich
mit Andreas Arnold, Gerd Lohmeyer, Cornelie Müller, Alexeij Sagerer, Billie Zöckler. Realisation: Alexeij Sagerer und Anton Kenntemich. Produktion proT
Premiere 20. November 1974
proT, München
 
proT-way-melodie / proT-way-manifest
Schallplattenproduktion 1975
1. Auflage 300 Stück, proT-Produktion 1
mit Cornelie Müller, Karl Aichinger, Oswald Opf Pöhnl und Alexeij Sagerer
Welturaufführung als Aktionsabend VI, 28. Mai 1975
proT, München
 
 
Lauf, Othello, lauf!
Musikcomics (bis August 1975: Operette)
Das Gegenteil von einfältig ist zerknittert. Kultur und Natur schütteln sich vor Lachen die Hand.
Besetzung Uraufführung
Nikolai Nothof / ab September 1975 Herbert Spörl (Othello), Cornelie Müller (Michaela), Billie Zöckler (Frau Doktor) und Andreas Arnold (Herr Doktor), Oswald Opf Pöhnl und bis September 1975 Karl Aichinger (Orchester)
Neubesetzung ab 29. November 1985 bis 23. Juli 1986, proT-Halle
Werner Eckl (Othello), Cornelie Müller (Michaela), Billie Zöckler (Frau Doktor) und Franz Lenniger (Herr Doktor), abwechselnd Hubert Jeromin und Ossi Immel (Orchester)
UA 18. Juni 1975
proT, München
 
 
Eine heiße Sommernacht im lindgrünen Hochwald
Bergcomics
(nur zusammen mit und vor "Gschaegn is gschaegn" aufgeführt)
Besetzung Uraufführung
Andreas Arnold (A), Billie Zöckler (B), Cornelie Müller (C), Herbert Spörl (D), Alexeij Sagerer (Direktor und Technik), Oswald Opf Pöhnl (Orchester)
Seit 13. Juli 1977 englische Fassung: "a hot summer night in a soft green timber forest"
Gerd Lohmeyer (A), Billie Zöckler (B), Cornelie Müller (C), Agathe Taffertshofer (D), Alexeij Sagerer (Direktor und Technik), Kurt Hartel (Orchester)
ab 13. März 1982 bis Oktober 1988
Hias Schaschko (A), Cornelie Müller (B), Agathe Taffertshofer / ab Sept./Okt. 1988 Bärbel Schmid (C), Werner Eckl (D), Alexeij Sagerer (Direktor und Technik), Bernhard Jugel / ab Juli 1986 Hubert Jeromin (Orchester)
UA 31. Dezember 1975
proT, München
 
 
Die Rückeroberung der Prärie durch ein heimkehrendes Rhinozeros
Widerkäuerkomiggs
mit Andreas Arnold, Cornelie Müller, Oswald Opf Pöhnl, Herbert Spörl, Billie Zöckler und Alexeij Sagerer
Ursprung von "Tanz in die Lederhose"
UA 30. Juni 1976
proT, München
 

Der Tieger von Äschnapur Null
oder Sylvester auf dem Lande
verkleidet als Aktionsabend VII
Alles begann damit, daß die Maharani bei einem Sylvesterausflug auf dem Lande sagt: "Nur der bekommt meine Tochter, die bezaubernde Prinzessin, der den Tieger von Äschnapur bringt."
Mit Cornelie Müller, Nikolai Nothof, Alexeij Sagerer, Agathe Taffertshofer, als Gast: Jürgen von Hündeberg: Ausgangsteam für den Werkzyklus "Der Tieger von Äschnapur"
15. Januar 1977
proT, München
 

Der Tieger von Äschnapur Eins
oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern
erster Einsatz von 8 mm Film und Dia-Ebene
Die Produktion hat ihre Uraufführung am 14. Mai 1977 im proT in der Isabellastrasse 40, München. In diesen Räumen wird sie in den folgenden Jahren immer wieder, insgesamt 90 mal. gespielt. Die letzte Aufführung im proT ist am 22.11.1980.
Obwohl Alexeij Sagerer die Tieger Produktionen so dicht in die Räume in der Isabellastrasse hinein schreibt, dass sie nur dort gespielt werden können, da er keine Lust mehr auf Gastspiele hat, ist es dann doch möglich, sie an anderen Orten stattfinden zu lassen. Und zwar 1977 in der Garage in Erlangen und 1983 im Lenbachhaus in München. 1984 zieht "Der Tieger von Äschnapur Eins" mit den anderen Tiegern in die proT-Halle um und wird dort sowohl einzeln als auch in der Tieger Nacht gezeigt. Und 1985 ist "Der Tieger von Äschnapur Eins" in der Tieger Nacht Teil der "Alexeij-Sagerer-Retrospektive" beim 7. Internationalen Theater Festival München.
Die Besetzung der Produktion bleibt bis auf die Stücktechnik über all die Jahre gleich: Die Maharani (Cornelie Müller), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer)
Akteure Film-Comics im Theater: Jürgen von Hündeberg (Der beratende Tiegerjäger), Cornelie Müller (Die Maharani), Nikolai Nothof (Der zurückgebliebene Tiegerjäger), Agathe Taffertshofer (Die bezaubernde Prinzessin), Alexeij Sagerer (Der dauernde Tiegerjäger)
UA 14. Mai 1977
proT, München
 

Der Tieger von Äschnapur Zwei
oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes
Dieser nicht mehr existierende Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes wird 1978 (UA am 20. Juli im proT in der Isabellastrasse 40) 47mal gespielt und 1982 endgültig aus der Theatergeschichte gelöscht, und zwar durch den wahren Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes. Der nicht mehr existierende Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes muss nur deswegen immer noch erwähnt werden, da für ihn 1978 wunderbare Filmcomics gedreht werden, die nach wie vor in der Filmgeschichte eine wichtige Rolle spielen. Ausserdem liegt hier der Beginn der Sprechskulptur "Di dawisch i fei scho no". Die Personen des nicht mehr existierenden Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes: Die Stief-Maharani (Billie Zöckler), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der zuspätgekommene Tiegerjäger (Kurt Hartel, später Alexeij Sagerer), Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer).
UA 20. Juni 1978
proT, München
 
 
Prozessionstheater (Texte)
Buch mit Klebebindung und Gewebeband, DinA5
1. Auflage 500 Stück
Produktion (1), 1978/79
proT, München
 

Der Tieger von Äschnapur Drei
oder Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer
Die Produktion hat ihre Uraufführung am 14. Juli 1979 im proT in der Isabellastrasse 40, München. Der Tieger Drei wird danach weit über 150 Mal im proT und in der proT-Halle gespielt. 1985 ist "Der Tieger von Äschnapur Drei" in der Tieger Nacht Teil der "Alexeij-Sagerer-Retrospektive" beim 7. Internationalen Theater Festival München.
Durchkomponierte 8 mm Film - und Dia-Ebene.
Kommen Sie alle – unbedingt! Ich werde spielen wie ein junger Gott.
Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer, Solo), Technik (Agathe Taffertshofer)
Akteure Film-Comics im Theater: Cornelie Müller, Anna Sagerer, Agathe Taffershofer, zwei alte Frauen, Jürgen von Hündeberg, Alexeij Sagerer
UA 14. Juli 1979
proT, München
 

Geschlossene Öffentlichkeiten: 1. Universität
Erster Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Einmalige Veranstaltung auf Einladung des Theaterwissenschaftlers Dr. Wilfried Passow an Alexeij Sagerer. Das Publikum sind Studenten der Theaterwissenschaften an der LMU. Die Studenten dürfen jedes Ereignis nach seiner Bedeutung hinterfragen: "Die Universität, das Land, wo Milch und Honig fliesst". Mit Alexeij Sagerer, Brigitte Niklas und Fips Fischer.
10. Dezember 1979
Hörsaal LMU, München
 


Münchner Volkstheater
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Handlung mit zwei Akteuren und mindestens einem Videomonitor. Die Handlung wird durch die Film-Ereignisse Münchner Volkstheater Einspielband gesteuert. Handlungszeit Karfreitag null Uhr bis Ostersonntag. Erste Theaterarbeit von Alexeij Sagerer mit Video. Nach der Uraufführung am 17. Mai 1980 wird Münchner Volkstheater bis zum 23. August 1980 über 50 mal im proT in der Isabellastrasse gespielt.
Vom 23.-25. Oktober 1981 ist Münchner Volkstheater Teil der Ausstellung "Videoinstallationen Münchner Künstler" in der Lothringer Straße 13.
Am 31. Mai 1985 ist Münchner Volkstheater Teil der Alexeij Sagerer Retrospektive beim 7. Internationalen Theaterfestival München.
Von 1983 bis 1985 findet Münchner Volkstheater jeweils am Karfreitag an wechselnden Orten in München statt:
01. April 1983: Loft, Kirchenstrasse 15
20. April 1984: Theaterhalle Dachauerstrasse 128
05. April 1985: Kulturzentrum Gasteig, Blackbox.
Agathe Taffertshofer (Die Frau) und Erhard Sonnengruber (Der Mann). Videoschauspieler: Jürgen von Hündeberg, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer, Sophia Pherachthis Mariä Sagerer, Erhard Sonnengruber, Agathe Taffertshofer. Videotechnik: Vips Fischer.
UA 17. Mai 1980
proT, München
 

Beginn einer geisterhaften Theatertheorie
Video U-Matic, Farbe, Ton - 30 Min.
Die Film-Ereignisse Beginn einer geisterhaften Theatertheorie ist ein einmalig, in zwölf Situationen, mit wechselnder Intensität und Lautstärke live gesprochener Text. Alexeij Sagerer selbst erweckt seine Theatertheorie in zwölf Teilen zum Leben bis zum Tode.
Alexeij Sagerer solo
Premiere (mit der UA von "Münchner Volkstheater") 17. Mai 1980
proT, München
 

Kunst aus dem Hühnerarsch
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich.
Kunst aus dem Hühnerarsch ist ein proTata. Ein proTata ist embryonales Theater - unausgegoren - etwas, das sich im Zerfliessen formuliert - zerbröselnd gestaltet. Dieses proTata ist in einem Hühnerstall entstanden, spielt in einem Hühnerstall und endet als Hühnerstall.
Jedem Besucher ein lebendes Huhn als Eintrittskarte
04. Oktober 1980
proT, München
 

Das weisse Band
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Das weisse Band. Zum Schutz des Johannisplatzes (vor allem) gegen Tiefgaragen, Bäumefällen, Pflasterungen, Hauptverkehrswege.
Ein weisses Paar legt ein 600-Meter langes und 60 cm breites Band um den Johannisplatz. Mit Agathe Taffertshofer, Thomas Tielsch und den Bewohnern von Haidhausen. Live-Musik: Hans-Jürgen Buchner und Ulrike Böglmüller.
23. Mai 1981
Johannisplatz, München
 


Zahltag der Angst
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Zahltag der Angst ist komponiert aus Intensitäten. Kein Wort wird live gesprochen. Die Handlung findet in zwei angrenzenden Räumen (Raum A und Raum B) statt, die durch zwei voneinander entfernt liegende Durchgänge miteinander verbunden sind. In der Wand zwischen den beiden Durchgängen muss eine Öffnung sein, gross genug, um die Kamera hindurchfilmen zu lassen. Handlung mit fünf Personen, fünf Videomonitoren, zwei Videorekordern und je einer Videokamera pro Raum.
Zahltag der Angst wird nach der Uraufführung am 16. Oktober 1981 im proT in der Isabellastrasse in diesen Räumen noch über 70 mal gespielt.
1983 wird Zahltag der Angst ausgehend von den Abläufen in der Isabellastraße für die proT-Halle neu hergestellt. Dabei wird Zahltag der Angst in die proT-Halle hineingebaut, das heisst, es entstehen völlig neue Räume. Der Zahltag der Angst in diesen Räumen hat Premiere am 15. Oktober 1983 und wird anschliessend 11 mal aufgeführt. Eine grundsätzliche und bleibende Veränderung gegenüber den Aufführungen in der Isabellastraße betrifft die Musikeinspielungen: an die Stelle der Schlußmusik "Anaklasis" und "Fluorescenses" von Krzystof Penderecki tritt "Symphony Nr. 3 (Gloria)" von Glenn Branca.
1984 inszeniert die Gruppe Minimal Club mit eigenen Leuten im LOFT in München, Kirchenstrasse 15, Alexeij Sagerers "Zahltag der Angst" und führt ihre Inszenierung am Fr./Sa. 23./24. Nov., Fr./Sa. 30. Nov./1. Dez. und Sa. 8. Dez. um 21 Uhr auf. Dabei benützt der Minimal Club die Texte aus der Textfassung in "Der Fernseher ist der Gipfel der Guckkastenbühne" sowie aus der Ankündigung für ZAHLTAG DER ANGST von 1982 im proT. Diese Texte werden in ZAHLTAG DER ANGST im proT nicht gesprochen.
Vom 28. bis 30. Mai 1985 ist Zahltag der Angst mit drei Aufführungen Teil der Alexeij Sagerer Retrospektive beim 7. Internationalen Theaterfestival München. Diese Aufführungen gehen von den Abläufen für Zahltag der Angst von 1983 in der proT-Halle aus.
Die Besetzung der einzelnen Produktionen von Zahltag der Angst bleibt über all die Jahre gleich: Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der konventionelle Tiegerjäger (Alexeij Sagerer), Technik (Telse Wilhelms)
Dauer ca. 70 Minuten
UA 16. Oktober 1981
proT, München
 
Zahltag der Angst - Intensitäten
Film, U-Matic Highband, 31:16 Min.
Entstanden ist diese Arbeit während der Theaterproduktion "Zahltag der Angst". Sie ist eine Komposition aus 51 Mini-Dramen von jeweils 31 Sekunden. Sie konfrontiert die "Intensität" verschiedener szenischer Bewegungen, Materialien und Inhalte miteinander: Personen, Gegenstände, Farben, Licht, Musik, Geräusche, Sprache, Texte, Abläufe.
3 Frauen: Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Agathe Taffertshofer. Eine Stimme: Telse Wilhems. Interview: Alexeij Sagerer mit Herrn Lazarowicz, dem Leiter des Theaterwissenschaftlichen Instituts der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Videotechnik: Vips Vischer
Premiere mit "Zahltag der Angst", 16. Oktober 1981
proT, München
 

Der Tieger von Äschnapur Zwei
oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes
Diese Produktion entsteht aus Primzahlen durch Setzungen und Losentscheide. Sie wird weit über 50 mal im proT und in der proT-Halle gespielt. 1985 ist "Der Tieger von Äschnapur Zwei" in der Tieger Nacht Teil der "Alexeij-Sagerer-Retrospektive" beim 7. Internationalen Theater Festival München.
Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Bühnentechnik (Werner Prökel). Erste künstlerische Mitarbeit von Franz Lenniger.
Letzte Produktion im proT in der Isabellastrasse 40
UA 17. September 1982
proT, München
 
rod plau krün
Postkarte
Dia aus "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes"
1983
Regenschein Karten, Verlag Schaschko & Freund, München
 
 
Alexeij Sagerer‘s Kanne
Postkarte
1983
Regenschein Karten, Verlag Schaschko & Freund, München
 
 
Der Fernseher ist der Gipfel der Guckkastenbühne
Buch, gedruckt und gebunden, DinA4
1. Auflage 3000 Stück
Produktion 2, 1983
proT, München
 
Fernsehbilder
Film-Ereignisse, U-Matic Highband, Farbe, Ton, 07:23 Min.
Bemalte, implodierende, brennende Fernseher
Kamera: Fips Fischer
Premiere 02. August 1983
Festival Videoart Locarno
 

Zahltag der Angst
1983 wird Zahltag der Angst ausgehend von den Abläufen in der Isabellastrasse für die proT-Halle neu hergestellt. Dabei wird Zahltag der Angst in die proT-Halle hineingebaut, das heisst, es entstehen völlig neue Räume. Der Zahltag der Angst in diesen Räumen hat Premiere am 15. Oktober 1983 und wird anschliessend 11 mal aufgeführt. Eine grundsätzliche und bleibende Veränderung gegenüber den Aufführungen in der Isabellastrasse betrifft die Musikeinspielungen: an die Stelle der Schlussmusik "Anaklasis" und "Fluorescenses" von Krzystof Penderecki tritt "Symphony Nr. 3 (Gloria)" von Glenn Branca.
Premiere am 15.10.1983
proT-Halle
 


Küssende Fernseher
Küssende Fernseher ist nur in grossen Hallen möglich und wird für jeden Ort neu und einmalig hergestellt. Die Dauer der Aufführungen liegt zwischen 35 und 50 Minuten. Bis heute gibt es vier Aufführungen von Küssende Fernseher.
Am 24. Dezember 1983 um 22:00 Uhr wird in München in den Dachauer Hallen, Dachauerstr. 128, Küssende Fernseher zum ersten Mal realisiert. Schwinger: Cornelie Müller, Franz Lenniger; Technik: Alexeij Sagerer.
1987 ist das proT zur documenta 8 eingeladen - documenta 8, Reihe "Technik und Medien", Renthof, Kassel. Dafür wird Küssende Fernseher am 10. Juli 1987 in Kassel erneut hergestellt. Schwinger: Werner Eckl, Franz Lenniger, Werner Prökel; Technik: Alexeij Sagerer.
Am 12. Dezember 1987 wird Küssende Fernseher für die 2. Münchner Combinale in der Alamabahalle, Schleißheimerstrasse 418, München, produziert. Schwinger: Werner Eckl, Franz Lenniger, Werner Prökel, Ossi Oswald; Technik: Alexeij Sagerer.
Am 24. März 1989 findet die bisher letzte Aufführung von Küssende Fernseher bei Die letzten 10 Tage - Festival der Sinne, in der Negerhalle, Dachauerstrasse 128, München statt. Schwinger: Marc Parisotto, Frieder Kahlert, Andreas Tröger, Franz Lenniger; Technik: Alexeij Sagerer.
Obwohl die Produktion den "Tieger von Äschnapur" nicht im Titel führt, entsteht sie aus der phantastischen Vorstellung "Tieger Unendlich" und "Vorwürfe". Seit 1979 gibt es die Auseinandersetzung mit der Vorstellung eines "Tieger von Äschnapur Unendlich" und gleichzeitig eine Vorstellung von "Vorwürfen" auf diesen Tieger. Die ersten mehrmals gezeigten Produktionen, die daraus entstehen, sind Münchner Volkstheater (1980) und Zahltag der Angst (1981). Mit diesen Produktionen beginnt auch die Auseinandersetzung mit Video und dadurch gleichzeitig die Auseinandersetzung mit Fernsehapparaten. Küssende Fernseher begreift die Fernsehapparate als "lebende" Skulpturen.
ln einer 400 qm großen und 10 m hohen Halle hängen, stehen und liegen 50 Fernsehapparate. Nach einer festgelegten Choreographie produzieren die Apparate ihre Bilder, tönen, schwingen, pendeln, fallen und implodieren. Die Live-Töne von drei Fernsehprogrammen mischen sich, wachsen aus einer vorproduzierten proT-eigenen Musik, mischen sich mit der proT-Musik, stehen allein da, brechen ab und kommen wieder. (AS, 1983)
UA 24. Dezember 1983, 22:00 Uhr
Dachauer Hallen (Halle 22, spätere Negerhalle), München
 

Tieger Nacht
Vor dem Tieger von Äschnapur Unendlich bringt das proT die Tieger Nacht: Etwa vier Stunden Theater von Alexeij Sagerer mit Der Tieger von Äschnapur Eins, Zwei und Drei. Diese Tieger Nacht wird neunmal gezeigt. Jeweils an einem Samstag. An den übrigen Wochentagen werden die Tieger einzeln gezeigt. Und zwar am Sonntag und Mittwoch der Einser, am Montag und Donnerstag der Zweier und am Dienstag und Freitag der Dreier.
1985 ist die Tieger Nacht Teil der Alexeij Sagerer Retrospektive beim 7. Internationalen Theaterfestival München
24. März - 02. Juni 1984
proT-Halle
 

Exorzismus
Ur und Erz Commerciale
Dauernd beginnender Tieger von Äschnapur Unendlich
mit Lisa Elisabeth Buchmann, Gerlinde Eger, Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Hias Schaschko, Alexeij Sagerer, Thomas Tielsch, Katharina Voss
31. Dezember 1984
Dachauer Hallen (Möbelhalle - Tiegerhalle), München
 
 
Das Konzert einer Ausstellung
Prozessionstheater mit Bildern von Cornelie Müller
Erste Produktion in der proT-Halle
mit Alexeij Sagerer, Cornelie Müller, Franz Lenniger und Brigitte Niklas (Technik)
UA 08. Februar 1985
proT-Halle, München
 
Der Tieger von Äschnapur
Konzert auf der Tiegerfarm
Der dauernd und überall beginnende "Tieger von Äschnapur Unendlich".
Premiere des VierVideoTurms und der sieben gemalten Filme
Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer), Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Der unbekannte Tiegerjäger (Franz Lenniger) und Die Siebenergruppe (Werner Prökel, Melanie Bertram, Sabine Neumann, Susanne Stiefvater, Ulrike Stiefvater)
UA 11. April 1985
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München
 

VierVideoTurm
Eine Theatermaschine von Alexeij Sagerer
Auf Super-8-mm Blankfilm sind sieben siebenminütige Filme gemalt. Die Videoüberspielungen dieser Filme laufen über einen Turm aus vier Monitoren. An diesem Turm finden zwischen 1985 und 1990 an verschiedenen Orten und mit wechselnden Künstlern und Abläufen Konzerte am VierVideoTurm statt. 1992 übernimmt das "Nibelungen & Deutschland Projekt" den VierVideoTurm als Theatermaschine.
proT 1985
 


proT trifft Orff
proT trifft Orff - wir gratulieren ist eine Produktion für das Kulturreferat der LH München im Kulturzentrum Gasteig. Sieben mal aufgeführt in der Black Box am 10./ 11./ 12./ 13./ 14./ 15./ 16. Juli 1985 jeweils um 21 Uhr. Mit 3 Orffizieren: Werner Eckl, Axel Kotonski, Werner Prökel; 4 d 'Orfftrotteln: Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer; 1 Schweinehirtin: Ulrike Stiefvater; 5 Schweinen: O Fortuna, Primo Vere, Uf dem Anger, In Taberna, Cour d 'Amour; Kellner/Kellnerin/Liebespaar: Bernhard Jugel, Susanne Wehde und einer Videowand aus 25 Monitoren bespielt von 25 Rekordern.
UA 10. Juli 1985
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München
 
 
Videos im proT
Videos von Rabe Perplexum, Tape Theater, minimal club als spielfilmproduktion, Flatz und proT
27. und 28. September 1985
proT-Halle, München
 
proT mit Satie
proT mit Satie
Das Publikum trifft auf einen theatralen Raum, bewegt sich in ihm, isst, trinkt, schläft, hört zu, hört weg, hört nichts, verlässt den Raum, kommt wieder, unterhält sich, lauscht, schaut zu, schaut woanders hin, sitzt, steht, ist da. Endlostheater (1985) von Alexeij Sagerer mit den Pages Mystiques (1892-1895), Klaviermusik von Erik Satie: 1. Prière (1 mal), 2. Vexations (840 mal), 3. Harmonies (1 mal)
Pianisten: Cornelie Müller, Barbara Koller, Peter Ludwig, Axel Kotonski, Stefan Geene
Endlostheater: Susanne Wehde, Brigitte Niklas, Franz Lenniger, Bernhard Jugel, Werner Prökel, Hias Schaschko, Hansi Welsch
12. Oktober 1985, 18:00 Uhr bis 13. Oktober 1985, 13:15 Uhr
proT-Halle, München
 
Intercity
Intercity
Vierbahnentheater – Fahrplan I
Das Team: 7 Akteure spielen nach Fahrplan auf 4 Bahnen insgesamt 28 einminütige szenische Arbeiten mit verschiedenen Intensitäten, jeweils 30 mal. Davon hat jeder Akteur eine Auswahl von 12 verschiedenen Intenstitäten, die er jeweils in einem 10er-Block spielt. Jeder Akteur spielt damit 120 Einheiten. Jede Intensität kann dabei auf jede Intensität treffen. Entsprechend dazu arbeiten vier Musiker mit 28 verschiedenen einminütigen Musikintensitäten.
Premierenbesetzung: Musik: Cornelie Müller, Karin Deckwitz, Hubert Jeromin, Ossi Immel, Kalle Laar. Akteure auf den Bahnen: Susanne Wehde, Gerlinde Eger, Susanne Stiefvater, Bernhard Jugel, Werner Prökel, Franz Lenniger, Brigitte Niklas
UA 31. Dezember 1985
proT-Halle, München
 
 
Wenn der Staat den Staat wagt muß das Theater den Tieger Unendlich wagen
Buch mit Klebebindung und Gewebeband, DinA4
Textprozessionstheater zur Subventionspolitik
Produktion 1985
proT, München
 
 
Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters
Festival des proT
mit minimal club ("die zukünftige frau des sohnes 1956"), Tape ("No Plays") und proT ("oh, oh Maiandacht", Urform)
Unmittelbare Musik, vier Mitternachtskonzerte: 1. Evan Parker (GB), 2. Stephan Wittwer, Martin Schütz (Schweiz), 3. Andrea Centazzo (Italien), Peter Frohmader (München), 4. Pöhl Musik (Ruhrgebiet)
07. - 10. Mai 1986
proT-Halle, München
 
+ zusätzlich 8 Aufführungen von "oh, oh Maiandacht", Urform und "proT bringt Unmittelbare Musik":
5. Konzert, 24. Mai: Phil Minton (GB), Erhard Hirt (BRD), Roger Turner (GB)
6. Konzert, 06. Juni: Dietmar Diesner (DDR)
21. Mai – 08. Juni 1986
proT-Halle, München
 
+ zusätzlich "proT bringt Unmittelbare Musik"
7. Konzert: Guy Klucevsek (USA) (nach "oh, oh Maiandacht", Urform)
8. Konzert: Tom Cora (USA) (nach Konzert am VierVideoTurm)
16. + 23. Oktober 1986
proT-Halle, München
 

oh, oh Maiandacht ...
mit Franz Lenniger (Bierbank und Altarbesucher), Cornelie Müller (Herzmariä-Tonistin), Alexeij Sagerer (Vorbeter –Vormunder), Brigitte Niklas / ab 1989 Susanne Wehde / 1991 Nadja Raabe (Hilfsschwester am Ruder).
Die Urform entsteht unter dem Titel "oh, oh Maiandacht" für "Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters" 1986.
Von 1987 bis 1991 wird die Urform unter dem Titel "oh, oh Maiandacht …" fünf Jahre lang vom 1. bis 31. Mai jedes Jahr an einem anderen Ort täglich gespielt. Zusammen mit der Aufführung der Urform tritt jeden Abend ein anderer Künstler / eine andere Künstlergruppe oder Kulturschaffender auf: Musiker, Maler, Bildhauer, Performer, Schriftsteller, Videokünstler, Theatermacher ... :
1987 (proT-Halle): KAN-TI-SHAN (Vietnam), Imke Toksoez, Hubert Jeromin, minimal club, Börni Rothschädl (Österreich), Max Hupfer, Fips Fischer, Sarah Camp, Bernd W. Schmidt-Pfeil, Heiko Hermann, Biermösl Blosn, Joseph Zehrer, Werner Aldinger, Hans Lechner, Joseph Gallus Rittenberg, FLATZ-SYNDIKAT, Franz Dobler, Landshuter Moosindianer, Grace Yoon (Korea), Horst Baur, Hias Schaschko, Mona Winter, Cornelia Melián, Sepp Bierbichler, Barbara Hamann, King-Kong-Kunstkabinett, Nikolaus Gerhart, ARTUR (Hamburg), Robyn Schulkowsky, Gerd Lohmeyer, Bernhard Jugel
1988 (Theaterhalle, Dachauerhallen): WELLKÜREN, Jörg Hube, Paul Fuchs + Katharina Seyferth, Ellinor Lau + Jon Michael Winkler, Harald Greil, Ulrike Trüstedt + Gabriele Herrmann + Therese Bop-Summer, Die Kritiker (Michael Skasa, Wolfgang Höbel, Ingrid Seidenfaden, Christoph Blase), Hermann Kleinknecht, Martin Sperr, Jim Meneses (USA), Biermösl Blosn, Pochende Herzen, Werner Fritsch, Rotraut Fischer, Herbert Biller, HMR Praetorius + Karoline Balkhausen, Verena Kraft + Kurt Petz, Roland Fischer, Hans-Jörg Schmidt, Nina Hoffmann, Michel Marquardt, ARTUR (Hamburg), Thomas Tielsch (Hamburg), Franziska Leube, Gottfried Düren + Hannelore Fisgus, Ossi H. Oswald, Dietmar Diesner (DDR), E.X.I.L. 84 (Palermo), Stefan Baumgärtner, Angela Dauber + Samuel Rachl, DIE INTERPRETEN
1989 (Ausstellungsraum Atelierhaus Klenzestrasse): Paul Wühr (Italien), Vlado Kristl (Hamburg), Rudi Zapf + Bärbel Schmid, Marc Parisotto, Limpe Fuchs, Richard Krische (Graz), Gert + Ruth Gschwendtner, GUGLHUPFA, Wilfried Passow, Peter Brötzmann (Wuppertal), Paul Haywood (GB), Achim Wollscheid (Frankfurt), Chris Newman + Manos Tsangaris (Köln), Abbie Conant, Holger Dreissig, Embryo, Andreas Neumeister, Toine Hovers (Antwerpen), Maria Volk, Martina Werner (Worpswede), Biermösl Blosn, Sabine Geffen (San Francisco), Die "Haennings", Annlies Klophaus, pathos transport, David Hudson, Jakob de Chirico + Paul Renner + Angelika Thomas + Guglielmo Pinna, Otto und Bernelli (Italien), Sissy Perlinger, ZÜNDFUNK, Joern Schlund (Münster)
1990 (proT-ZEIT): Heiner Hank, El Klewan, Wittwulf Malik, Franz Pröbster Kunzel, Gerlinde Eger, Martina Bieräugel, Zoro Babel, Valeri Scherstjanoi, Werner Gruber, Brüt & Co (Frankreich), Marta Binetti, Gunther Klatt, Carola Heine, Martin Schütz (Schweiz), Veronika von Quast, Susanne Klippel, Rolf Staeck, Siegfried Kaden, Elke-Meta Müller, Yogo Pausch, Ulrich Bassenge, Ulrike Kaiser, Uli Messerschmidt, Manfred Killer, Joe Sachse, Michael Lentz + Thomas Ventzke, Thomas Lehnerer, Gisela Rüger, COI, Uwe Neuhaus,11 Rabe Perplexum
1991 (proT-ZEIT): Billie Zöckler, Abbie Conant, Claus Biegert + John Otanto-Semmler, Phil Minton (London) + Alexander Frangenheim (Stuttgart), Paul Lovens (Aachen), Günther Beelitz, Gudrun Kenschner (Hamburg), Faltsch Wagoni, Café Größenwahn, Gunnar Petersen, Wilhelm Koch (Oberpfalz), Christoph Schwarz + Winny Matthias, Ellen Raab + Burkhard Kienzler, Andreas Ammer mit dem Bayerischen Rundfunk, Werner Puntigam (Linz), Rüdiger Karl (Frankfurt), Monika Manz, Ute Lecher + Hans Thurner (Wasserburg), Nina Hoffmann, Imke Toksoez, Comedia Opera Instabile, Siegfried Hummel, BR-Fernsehen Spielzeit, Dagmar Rhodius, Robert Rutman’s Steel Cello Ensemble (Berlin), Marc Boukouya (Frankreich) + Ignaz Schick (Marktl/Inn), Annette Spola, Anna Anders, Holger Dreissig + Ann Gollwitzer + Matthias Hirth, Reiner Wiesemes, Nikolaus Gerhart
UA Urform 07. Mai 1986
proT-Halle, München
 


Tödliche Liebe oder Eine zuviel
Comics I in Oper
Als Alexeij Sagerer 1986 vom minimal club angefragt wird, ob er Lust hat für dessen Projekt DIE OPERNFESTSPIELE im Innenhof des Stadtmuseums eine Oper zu produzieren, sagt er zu und erinnert sich an seine Partitur für "Comics I", die 1969 im proT an die Wand projiziert wurde.
Fünf Farben, fünf Kräfte. GELB (Verlobter der Verschmähten + der Beschützten) zwischen ORANGE (Tochter des Unbeschwerten) und GRÜN (Tochter des Gefürchteten). Die Väter ROT (Vater der Verschmähten) und BLAU (Vater der Beschützten) im Clinch. Der tödliche Ausgang ist vorprogammiert. Orchester (der Übervater) VIOLETT.
Der Begehrte: Max Hupfer, Die Verschmähte: Imke Toksoez, Die Beschützte: Göttin Gala, Der Unbeschwerte: Werner Eckl, Der Gefürchtete: Werner Prökel, Orchester: Cornelie Müller (Saite), Hubert Jeromin (Schlag), Werner Aldinger und Ursula Beutler (Wind).
UA 03. Juli 1986
Stadtmuseum München
 
Das Stärkste TierSpiel
Spielkartenproduktion - geniales Kartenspiel von Alexeij Sagerer
Ein Spiel, das für alle, wirklich für alle, etwas ist, denn es ist einfach und schön, und in dem sehr viele Tiere vorkommen. Tiere sind für einen jeden schön! Es gibt wunderschöne Tiere.
1. Auflage 1000 Stück, 1986
proT für die Welt, München
 
 
Das Stärkste TierSpielSpur
Alexeij Sagerers Super-Theater-Geschäft "proT für die Welt"
Rettet die Tiere!!! Alle Theatereinnahmen fließen unmittelbar in den Tieger von Äschnapur Unendlich.
Die alleinstehende Prinzessin (Sonja Breuer), Der kommerzielle Tiegerjäger (Alexeij Sagerer)
UA 26. November 1986
proT-Halle, München
 


Wunschkonzert
Alexeij Sagerer nach Franz-Xaver Kroetz für Studiotheater
mit Manuela Riva. Bühne: Cornelie Müller / Imke Toksoez
Die Inszenierung versucht nicht, den Selbstmord umzufunktionieren, sondern bezieht Formulierungen aufeinander: Die Aussage des Autors mit seinem Text zum Stück, die Weiterformulierung des Autors in „Kir Royal“, die Formulierung alltäglicher Vorgänge durch eine Schauspielerin als Theater. Wieweit nimmt der Autor tatsächlich den Selbstmord dieser Frau ernst und wieweit benutzt er den Selbstmord um zu signalisieren, dass er auf der Seite der Erfolgreichen stehen will. Inwieweit nimmt jedes Theater aussertheatrale Formulierungen ernst oder wieweit benutzt es diese Formulierungen, um selbst erfolgreich zu sein.
Theater kann nicht einen ausserhalb des Theaters stehenden Selbstmord formulieren, höchstens seinen eigenen Selbstmord und deswegen kann ein Theater nur ernstgenommen werden, wenn es sich stattfinden lässt und nicht spielt bzw. nicht so tut, als ob es stattfinden würde.
Die auf der Bühne handelnde Person könnte jederzeit eine Künstlerin oder Kritikerin sein, die ernsthaft Formulierungen vergleicht (einen Theatertext, ein Fernsehspiel, ihre eigenen alltäglichen Handlungen), um am Ende zu dem Schluss zu kommen, dass sie lieber "Schluss machen" will, da ihr jede weitere Formulierung ihrerseits zu klein oder zu sinnlos erscheint.
Ist nicht jede erfolgreiche "Dramatisierung" von Gescheiterten wie das Wort rot mit blauer Farbe geschrieben. Jedes ernstzunehmende Theater findet nur statt und ist daher subversiv, d.h. ist die Achtung des Ereignisses. Es wird daher ähnlich wie der Selbstmord von den Affirmativen nicht akzeptiert. (Alexeij Sagerer, 1987)
Premiere 06. März 1987
Studiotheater auf dem Alabama, München
 
 
documenta 8 - La Fête Permanente: proT für die Welt
Alexeij Sagerer produziert vier original proT-Abende für "documenta live", das Performance-Programm der documenta 8:
1. Abend: DER TIEGER von Äschnapur oder die Geburt der Tragödie
2. Abend: INTERCITY im lindgrünen Hochwald – Comics
3. Abend: Medienabend Zahltag der Angst
4. Abend: Konzert am VierVideoTurm
Die zweite Vertonung des VierVideoTurms ausgehend von "oh, oh Maiandacht...", Tonmaterial. - Erstes einmaliges Konzert am VierVideoTurm.
02.-05. Juli 1987
documenta 8, Bistro New York, Kassel
 
 
proT-Halle: Septemberwoche
proT-Künstler mit Nicht-proT im proT
proT proudly presents Franz Lenniger, Imke Toksoez, Cornelia Melián, Cornelie Müller, Werner Aldinger und Göttin Gala mit eigenen Arbeiten
23. - 27. September 1987
proT-Halle, München
 
 
Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters II
Festival des proT
Die Vier Uraufführungen: Alexeij Sagerer (proT, "Intercity - Fahrplan II", Musik: Cornelie Müller, Hans Lechner, Cornelia Melián, Werner Aldinger. Akteure auf den Bahnen: Susanne Stiefvater, Franz Lenniger, Gerlinde Eger, Werner Eckl, Göttin Gala, Imke Toksoez, Sonja Breuer), Barbara Hammann (München, "Paula und Marianne"), Ginka Steinwachs (Hamburg, "Das (f)rohe Ei"), Alexeij Sagerer (proT, "Intercity - Fahrplan II")
Unmittelbare Musik, Vier Solokonzerte: 1. Vinko Globokar (Paris, "Mein Körper ist eine Posaune geworden"), 2. Sven Ake Johansson (Schweden), 3. Rüdiger Carl (Frankfurt), 4. Kevin Coyne (GB, "Bursting Bubbles")
14. - 17. Oktober 1987
proT-Halle, München
 
 
Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters II - Festival des proT - Spiegelwoche
Vom 28.-31. Oktober bringt proT die "Spiegelwoche" der VIER TAGE DES UNMITTELBAREN THEATERS 1987. In der Spiegelwoche werden die Theaterproduktionen der VIER TAGE noch einmal aufgeführt. Wegen einer schweren Erkrankung von Roby Schulkowsky findet die am Mittwoch, 14. Okt. Vorgesehene Premiere SKIN : WOOD : METAL : MUSCLE am Mittwoch, den 28. Okt. statt.
Die Vier Aufführungen: Die Vier Aufführungen: Robyn Schulkowsky (USA, "Skin : Wood : Metal : Muscle"), Ginka Steinwachs (Hamburg, "Das (f)rohe Ei"), Robyn Schulkowsky (USA, "Skin : Wood : Metal : Muscle"), Barbara Hammann (München, "Paula und Marianne")
28. - 31. Oktober 1987
proT-Halle, München
 
 
proT-Halle: Dezemberwoche
proT-Künstler mit Nicht-proT im proT
Karl Aichinger, Angelika Thomas, Vips Vischer, Gerlinde Eger, Peter Ludwig, Bärbel Schmid und Hubert Jeromin mit eigenen Arbeiten
15. - 20. Dezember 1987
proT-Halle, München
 



di dawisch i fei scho no
Eine Sprechskulptur von Alexeij Sagerer
di dawisch i fei scho no wird zunächst auf Band gesprochen (Dauer 5:07 Min.) und am 22. Juli 1978 mit der Premiere der verschwundenen Theaterproduktion "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" - nicht zu verwechseln mit der Produktion "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes", UA 17. September 1982 - im proT in München öffentlich gemacht.
di dawisch i fei scho no (Dauer 7 Min.) wird zur Verleihung des ErnstHoferichter-Preises an Alexeij Sagerer von ihm zum erstenmal live gesprochen.
di dawisch i fei scho no (Dauer 7:34 Min.) mit Alexeij Sagerer und Zoro Babel ist Teil des Programmes bei der Amtsübergabe der Präsidentschaft der Akademie der Bildenden Künste München von Prof. Nikolaus Gerhart an Prof. Dieter Rehm in der Aula der Akademie. Veröffentlicht als "di dawisch i fei scho no Präsident 2010" auf Youtube unter proTshortcuts am 06. April 2010. Kamera: Maria Rilz.
UA 19. Januar 1988
Alter Rathaussaal, München
 
7 Exorzismen
7 Exorzismen
täglich wechselndes Theater am gelben Haus
1. Abend: DER GROSSE REGEN - 2. Abend: DAS PENDEL -
3. Abend: DER MUSIK–SCHREI - 4. Abend: DIE FEUERSBRUNST -
5. Abend: DER BLUTGRABEN - 6. Abend: DIE EISENZEIT -
7. Abend: DAS GELBE HAUS.
Mit Alexeij Sagerer und Sonja Breuer
28. März - 03. April 1988
proT-Halle, München
 
 
proT-Halle: Aprilwoche
proT-Künstler mit Nicht-proT im proT
Werner Eckl, Billie Zöckler, Walter Meier, Richard Watkinson, Nina Hoffmann und Angelika Thomas mit eigenen Arbeiten
05. - 17. April 1988
proT-Halle, München
 
 
proT für die Welt – Glaskasten Marl
Ein Konzert auf der Tiegerfarm in der Veranstaltungsreihe "Zwischenräume – Raum und Klang im Skulpturenmuseum Glaskasten"
Cornelie Müller, Bärbel Schmid und Alexeij Sagerer
03. September 1988
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
 
proT für die Welt – Kunstwoche Dillingen
Konzert am VierVideoTurm
Cornelie Müller, Bärbel Schmid und Alexeij Sagerer
16. September 1988
Eröffnung Kunstwoche Dillingen
 
 
proT für die Welt – St. Markuskirche München
Konzert am VierVideoTurm mit Regen in der Kirche
Cornelie Müller, Bärbel Schmid, Franz Lenniger und Alexeij Sagerer
Veranstaltungsreihe "Offene Kirche in der Stadt"
20. Oktober 1988
St. Markuskirche München
 
Weihnachtskonzert auf der Tiegerfarm 88
Konzert am VierVideoTurm mit Robyn Schulkowsky (Schlagzeug), Cornelie Müller (Violine), Franziska Leube (Cello) und Alexeij Sagerer (Stimme)
24. Dezember 1988
Theater Rechts der Isar, München
 
 
Abrissbirnen
Ein Konzert am VierVideoTurm
mit Alexeij Sagerer und Bärbel Schmid
09. April 1989
Lichtraum, München
 
Referat am VierVideoTurm
Alexeij Sagerer bei "Wohin mit der Kultur in München? - Rede-Reihe des Beck Forum"
07. Juni 1989
Gasteig Black Box, München
 

Vier Konzerte auf der Tiegerfarm
Vier Konzerte am viermal VierVideoTurm für Carl-Orff-Saal
Weihnachtskonzert 89
Max Bauer (Akkordeon), Michaela Dietl (Akkordeon), Cornelie Müller (Akkordeon), Vera Wittmannn (Akkordeon), Hans Lechner (Schlagzeug + Glocken), Erwin Rehling (Schlagzeug + Glocken)
25. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
Blut und Tränen – Samt und Seide
Alexeij Sagerer mit Nina Hoffmann, Andreas Koll, Michael Kurz, Cornelia Melián und Cornelie Müller
26. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
Avantgarde an der Heimatfront
Dietmar Diesner (Saxophon, Klarinette), Johannes Bauer (Posaune), Peter Hollinger (Schlagzeug) und Jon Rose (Violine)
27. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
Gejagt
Alexeij Sagerer – Ich bin öffentlich autistisch
28. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
 

Das letzte alte Bier
Vereinskonzert am VierVideoTurm und Spendenerlösung "proT für die Welt".
Die erste theatrale Vermittlung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.
mit Cornelie Müller, Jürgen Kolbe, Bruno Jonas, Ottfried Fischer, Andreas Koll, Erwin Rehling, Kurt Feller, Jürgen Hoffmann, Max Hupfer, Fritz Kroher, Hans Lechner
27. März 1990
Brums, Dreimühlenstr. 30, München
 
Zahltag der Angst: Heute
Am 04. und 05. Juli 1990 zeigt Alexeij Sagerer mit dem proT in gewisser Weise eine Fortsetzung der proT-Produktion Zahltag der Angst von 1981 mit dem Titel Zahltag der Angst: Heute. Auch hier wird kein Wort live gesprochen. Zahltag der Angst: Heute ist ein prozessuales Gesamtereignis: die Abläufe der einzelnen Ereignisse stellen die weiteren Abläufe her. Zahltag der Angst: Heute ist eine Produktion von Münchner Kunstverein und proT.
04. / 05. Juli 1990
Kunstverein München
 
 
proT-ZEIT-Wochen
Festival des proT
mit Colin Gilder | Ruth Geiersberger, Ute Weber | Cornelia Melián | Tandem & FocusPocus | Robert Rutman's Steel 'Cello Ensemble | Kalle Laar, Takashi Kazamaki | Gerlinde Eger | Cornelie Müller
14. September - 25. November 1990
proT-ZEIT, München
 
WEIHNACHT‘S proT-ZEIT
Konzert am VierVideoTurm
Alexeij Sagerer mit Zoro Babel, Cornelie Müller, Nadja Raabe, Ute Weber
24. Dezember 1990
proT-ZEIT, München
 
 
Am blauen Pool
... Gibt es das Böse.
mit Monika Manz (Mann), Nadja Raabe (Frau), Max Bauer (Percussion), Zoro Babel (Schlagzeug, Electronics), Cornelia Melián/Maren Strack (Gesang), Cornelie Müller (Gesang, Akkordeon), Alexeij Sagerer (Sprache)
Am 31. Dezember 1990 gibt es eine Vor-Aufführung unter dem Titel "Am blauen Pool - das erste Mal" ohne Cornelia Melián/Maren Strack (Gesang) und mit Ute Weber (Gesang).
Premiere 20. Februar 1991
proT-ZEIT, München
 
Lederhose in Gold
Postkarte
Die Lederhose aus "oh, oh, Maiandacht ..." (1986 - 1991), vergoldet auf Blau
Alexeij Sagerer, Inge Ofenstein (Foto)
1991
Verlag Hias Schaschko Postkarten, München
 
 
Oktoberfest am blauen Pool
die zweite theatrale Vermittlung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.
Eröffnungsrede mit Anzapfen: Bürgermeisterin Sabine Csampai und Zweidrittel-Interpreten, Werner Gruber, Monika Manz, Cornelia Melián, Max Hupfer, Hans-Jürgen Schmidt, Gerlinde Eger, Cormelie Müller, Maren Strack, Vivi Balby, Claudia Kuntz, Nadja Vogel, Christine Landinger, Spiridoula Karafari, Nadja Raabe, Abbie Conant, Bernhard Jugel, Alexeij Sagerer
20. September 1991
proT-ZEIT, München
 
 
DIE DREI WEISSEN WOCHEN
Pilot-Türme vor dem "Nibelungen & Deutschland Projekt"
09. - 27. Oktober 1991
proT-ZEIT, München
 
 
Unmittelbare Musik auf dem Weg zum Theater
Festival des proT
mit Vinko Globokar (Paris) & Orchester | Mia Zabelka (Wien), Phil Minton (London) | Dietmar Diessner (Dresden), Sven-Åke Johansson (Schweden/Berlin) | Attwenger (Österreich), Alexeij Sagerer
Programm und Organisation: David Eschmann, Anna Heß, Cornelie Müller
Produktion: proT in Zusammenarbeit mit MUSIK ZWISCHEN DEN STÜHLEN
Gefördert von: Kulturreferat, Sponton Medientechnik und Beck Forum
14. - 17. November 1991
proT-ZEIT, München
 

NIBELUNGEN & DEUTSCHLAND PROJEKT
Das "Nibelungen & Deutschland Projekt" ist eine Komposition von 11 Produktionen in 4 Horizontalen und 3 Vertikalen. Der "VierVideoTurm" wird in die Themenräume Deutschland, Nibelungen, Richard Wagner und Nomaden und Helden gestellt.
Es beginnt und endet mit Alexeij Sagerer und Zoro Babel und wird über weite Strecken begleitet von Maria Sánchez und Christine Landinger.
proT 1992 – 1998
 


Der Nibelung am VierVideoTurm
Nibelungen & Deutschland Projekt (I-1)
1. Rheingold. 2. Der Ruf ins Horn. 3. Schwärzen der Bilder. 4. Didawischifeischono. 5. Der Tanz in die Lederhose. 6. Die Kuh von der Frau Kastenhuber. 7. Im und Explosionen.
Zoro Babel (Schlagzeug, Electronics) und Alexeij Sagerer (Horn, Stimme, Aktion) und Sieben gemalte Filme.
1. Aufführung (legendär) 31. Dezember 1991
UA 12. Februar 1992
proT-ZEIT, München
 
Trommeln in Strömen
Nibelungen & Deutschland Projekt (II-2)
Die 7 Schlagzeuger: Zoro Babel (München), F.M. Einheit (Bochum), Carola Gschrey (München), Jason Kahn (Berlin), Werner Moebius (Innsbruck), David Moss (Berlin), N.U. Unruh (Berlin). Videoinstallation: Alexeij Sagerer, Reiner Wiesemes. Sieben deutsche Ströme (Filme): Alexeij Sagerer. Videotechnik: Christoph Wirsing
21. September 1992
Künstlerwerkstatt Lothringer Straße 13, München
 
Göttin, Ärztin, Braut und Ziege
Nibelungen & Deutschland Projekt (II-1)
Die Schauspielerin und Brunhilde: Agathe Taffertshofer. Die Performerin und Kriemhilde: Ruth Geiersberger. Die Sängerin und Gärtnerin: Cornelia Melián. Die Tänzerin und Bardame: Christine Landinger. Video: Sieben deutsche Ströme. Musik: Cornelie Müller. Produktionsleitung: Maria Sánchez mit Michaela Kraus. Ein Projekt von Alexeij Sagerer.
UA 02. Dezember 1992
proT-ZEIT, München
 
Mein Trost ist fürchterlich
Nibelungen & Deutschland Projekt (II-3)
Zoro Babel, Matthias Hirth und Alexeij Sagerer. Video: Sieben deutsche Ströme.
Produktionsleitung: Maria Sánchez mit Michaela Kraus, Hans Clemen, Ulf Hahn, Christine Landinger. Raum: Rainer Wiesemes, Alexeij Sagerer. Videotechnik & Fotos: Christoph Wirsing. Ein Projekt von Alexeij Sagerer.
UA 12. Mai 1993
proT-ZEIT, München
 

Siegfrieds Tod
Nibelungen & Deutschland Projekt (III-2)
7 Performerinnen in einer Allee aus 7 Videotürmen. Auf den Monitoren 7 deutsche Städte von Ost nach West: Dresden, Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf. Das Publikum bewegt - auf einer Performance-Straße.
Die 7 Performerinnen: Silvia Ziranek (London), Hanna Frenzel (Berlin),16 Siglinde Kallnbach (Kassel), Regina Frank (Berlin), Jana Haimson (New York), Nina Hoffmann (Berlin), Natalia Pschenitschnikowa (Moskau)
27. Oktober 1993
Muffathalle, München
 
 
Friseuse Carmen
Sentimentales Kurztheater am blauen Pool von Alexeij Sagerer mit Christine Landinger (Tänzerin - Carmen), Agathe Taffertshofer (Schauspielerin – Carmen), Ute Weber (Sängerin – Carmen), Zoro Babel (Musik) und die Performerinnen Pascale Grau (Hamburg), Verena Kyselka (Erfurt), Eunice Maurice (Amsterdam)
UA 31. Dezember 1993
proT-ZEIT, München
 

Recken bis zum Verrecken
Nibelungen & Deutschland Projekt (III-3)
mit Alexeij Sagerer und Zoro Babel. Video: Sieben deutsche Städte.
Recken bis zum Verrecken wird mit der Produktion "Meute Rudel Mond und Null" und 16 internationalen Performerinnen vom 19. Oktober bis 18. November 1994 im proT-Nibelungen-Festival "Das Fest zum Mord" aufgeführt.
UA 13. Juli 1994
proT-ZEIT, München
 
Meute Rudel Mond und Null
Nibelungen & Deutschland Projekt (III-1)
mit Howard Cooper, Lothar Kreutzer, Christine Landinger und Ute Weber. Video: Sieben deutsche Städte.
UA 19. Oktober 1994
proT-ZEIT, München
 
Das Fest zum Mord
Festival im Nibelungen & Deutschland Projekt
Die Produktionen "Recken bis zum Verrecken" und "Meute, Rudel, Mond und Null" von Vollmond bis Vollmond mit 16 internationalen Performerinnen. Video: Sieben deutsche Städte.
1. Phase - Vollmond
mit Nan Hoover (USA), Hanna Barbara (Basel), Pauline Daniels (Amsterdam) und Tenko (Japan)
19. - 26. Oktober 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
2. Phase - abnehmender Halbmond
mit Salome Schneebeli (Zürich), Tina Mantel (Zürich), Marie Kawazu (Paris) und Shelly Hirsch (New York)
27. Oktober - 02. November 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
3. Phase - Neumond
mit Pascale Grau (Biehl), Fine Kwiatkowski (Wiesbaden), Anna Huber (Bern) und Julie Tippetts (GB)
03. - 09. November 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
4. Phase - zunehmender Halbmond
mit Anne Bean (London), Monica Klingler (Zürich), Esther M. Häusler (Zürich) und Hannah E. Haenni (Biehl)
10. - 18. November 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
 
 
Sieben deutsche Himmelsrichtungen
Video-Synchronisatoren
für die Horizontale IV des Nibelungen & Deutschland Projekts gefilmt in Tunesien, in der Normandie, auf Kreta, in Narvik, in St. Petersburg, in Stalingrad und auf der Krim
proT 1995
 

Götterdämmerung
Eine Trilogie
Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-2)
Steininstallation Nikolaus Gerhart, Rauminstallation Alexeij Sagerer
 

Nomaden und Helden
mit sieben Denkern und einer Performerin: Prof. Dr. Regina Becker-Schmidt, Psychologie (Hannover), Prof. Dr. Klaus Berger, Theologie (Heidelberg), Prof. Dr. L. J. Bonny Duala, Xenologie (Düsseldorf), Prof. Dr. Edmund Lengfelder, Medizin (München), Prof. Dr. Dietmar Saupe, Informatik (Freiburg), Dr. Herbert Scheingraber, Astrophysik (Garching), Prof. Dr. Wolfgang Welsch, Philosophie (Magdeburg) und Nina Hoffmann (Berlin)
13. Oktober 1995
Bayerisches Staatsschauspiel Marstall, München
 


Siebenmalvier
eine Veranstaltung in zwei Teilen
mit sieben Musikern und einer Performerin: Rüdiger Carl, Akkordeon (Frankfurt M.), Dietmar Diesner, Saxophon (Berlin), Paul Lovens, Schlagzeug (Aachen), Joe Sachse, Gitarre (Chemnitz), Martin Schütz, Cello (CH-Biel), Tenko, Stimme (London/Tokio), N.U.Unruh, Schlagwerk (Berlin) und Nina Hoffmann, Performance (Berlin)
14. Oktober 1995
Bayerisches Staatsschauspiel Marstall, München
 

Endgültig.
Das Ende als Aufbruch in den Epilog
mit Dietmar Diessner, Matthias Hirth, Lara Körte, Lukas Miko, Franz Lenniger, Christoph Wirsing und 77 Deutsche
15. Oktober 1995
Bayerisches Staatsschauspiel Marstall, München
 
 
Gras drüber!
Eine Veranstaltungsreihe im Nibelungen & Deutschland Projekt
Im Mai 1996 zeigt sich die proT-ZEIT als begehbare Video-Raum-Installation mit den Videos Sieben deutsche Himmelsrichtungen auf Rollrasen. Gras drüber! wird in vier Abschnitten veranstaltet, wobei sich jeden Tag nicht nur die Video-Raum-Installation mit wechselndem Programm präsentiert, sondern auch jeweils live-Veranstaltungen in und um die Installation stattfinden. Unter anderem treten auf: Howard Cooper, Ruth Geiersberger | Matthias Hirth, Elisabeth Regenhard, u.a. | Zoro Babel, Alexeij Sagerer | Christine Landinger.
Gras drüber! ist eine proT-Produktion von Alexeij Sagerer. Durchgeführt von Maria Sánchez, Christine Landinger, Klaus Schneider, Ellinor Gaaz. Raum: Gerd Bayer, Girgl Ecker, Alexeij Sagerer. Unterstützt vom Kulturreferat der LH München und Beck Forum.
01. - 31. Mai 1996
proT-ZEIT, München
 
 
Sensation der Langsamkeit
Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-1)
Ein 16-stündiges Theaterprojekt in 4 Teilen
mit Christine Landinger
Letzter Teil der Veranstaltungsreihe "Gras drüber!"
31. Mai 1996, 08:00 – 24:00 Uhr
proT-ZEIT, München
 

.... und morgen die ganze Welt
Eine 28-stündige Theaterexpedition mit 14 Menschen und 7 Schafen in einem Kubus begleitet von 7 theatralen Ereignissen ausserhalb des Kubus und den sieben Kontinenten. Erste Arbeit mit und im Internet und erste Arbeit, die live-Film produziert: aus der permanenten Auseinandersetzung mit theatralen Abläufen, Film, Dokumentationen, Synchronisatoren und Simultanität entstehen ab ".... und morgen die ganze Welt" durchkomponierte theatrale Produktionen, die nicht abfilmbar sind, sondern live-film herstellen.
Crew im Kubus
Tier- und Zeitpfleger: Peter Weismann, Tanzschwester: Christine Landinger, Animateurin: Susanne Schneider, Gitarrist: Joe Sachse, Schlagzeuger: Erwin Rehling, Schafe: 7 Schafe, Bildkomposition: Thomas Tielsch, Computergraphik: Christoph Wirsing, Kamera: Christian Virmond,18 Thomas Willcke, Tonregie: Kalle Laar, Tontechnik: Michael Kuhn, Internet: Sylvia Franz, Urs Streidl, Captain: Alexeij Sagerer
Crew um den Kubus
1. Klangperformance: Brunner / Ritz (München)
2. Club Area: Mojo Club (Hamburg)
3. Szenische Installation Nina Hoffmann (Berlin)
4. Ein Theater zelebriert seinen Alltag: Schauburg (München)
5. Wissenschaft als theatraler Prozess: Wissenschaftler: Prof. Dr. Thomas Metzinger (Philosophie, Bremen), Prof. Dr. Laura Martignon, (Neurobiologie, München), Prof. Dr. Hans Georg Gassen (Genetik, Darmstadt), Prof. Dr. Wolfgang Prinz (Psychologie, München)
Journalisten: Dr. Johanna Leitgeb (Wissenschaftszentrum NRW), Dr. Jeanne Rubner (SZ, München), Andreas Sentker (Die Zeit, Hamburg), Volker Stollorz (Die Woche, Hamburg)
6. Musikarchitektur für zwei Performer: Fast Forward, Ikue Mori (New York)
7. Modeperformance: Lisa D. (Berlin)
Organisation
Maria Sánchez, Ursula Hasenkopf, Johanna Wall, Gert Bayer, Girgl Ecker
20:00 Uhr, 18. Oktober 1997 bis 24:00 Uhr, 19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
www.proT.de
proT-homepage
Für die 28-stündige Theaterexpedition ".... und morgen die ganze Welt" entwickelt proT mit Sylvia Franz und Urs Streidl eine eigene homepage.
proT 1997
 
Der grösste Film aller Zeiten
live-Film
"Der grösste Film aller Zeiten" beginnt mit dem Film- und Theaterprojekt ".... und morgen die ganze Welt". Die Produktion des Films stellt eine reale Situation her, die gleichzeitig eine Voraussetzung für das Theaterprojekt ".... und morgen die ganze Welt" ist. Umgekehrt sind die theatralen Abläufe eine Voraussetzung für die Entstehung des live-Films. Das Theaterprojekt und das Filmprojekt sind nicht voneinander zu trennen. Filmproduktion und theatrale Abläufe stellen sich gegenseitig her.
Nach ".... und morgen die ganze Welt" setzt sich "Der grösste Film aller Zeiten" unter anderem fort mit "Operation Raumschiff" und "Programm Weiss". Seit dem 24.02.2016, 22:21:10 Uhr ("Programm Weiss. Liebe mich! Wiederhole mich!") dauert er 82:02:32 Stunden. Sein Ende ist noch nicht abzusehen.
proT 1997 ff.
 
Das Ende vom Lied geht die Wende hoch
Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-3)
Abschluss "Nibelungen & Deutschland Projekt"
Zoro Babel und Alexeij Sagerer. Video: "Sieben deutsche Himmelrichtungen"
UA 31. Dezember 1998
Kulturzentrum Einstein, München
 
 
www.proT.de
proT-homepage
Die proT-homepage entsteht 1999 und wird von der proT-Kanne gesteuert. Diese proT-homepage wird bis 2010 mit Walter Ecker erarbeitet und seither mit Anja Uhlig gepflegt.
Die proT homepage für "....und morgen die ganze Welt" ist heute ein kleiner Teil der proT-homepage.
proT 1999 ff.
 

Die Fahrt an Bord der Kleinen Raumschiffe
- während der 31. Dezember 1999 zum 1. Januar 2000 wird.
Die Produktion nimmt die Bewegung des Theater- und Filmprojektes "....und morgen die ganze Welt" auf und führt sie weiter.
Stewardessen: Christine Landinger, Muki Mix, Nicola Arnone; Orchester: Erwing Rehling, Christoph Reiserer; Ton: Andreas Koll, Kalle Laar; Film: Michael Bischoff, Martina Bieräugel, Silke Eberspächer; Licht: Jens Baier; Internet: Walter Ecker; Captain: Alexeij Sagerer
31. Dezember 1999 bis 01. Januar 2000
Kulturzentrum Einstein, München
 
Operation Raumschiff (OR)
Mit OR führt Alexeij Sagerer das Theater- und Filmprojekt "....und morgen die ganze Welt" theatral weiter. Dabei formuliert sich OR in sieben Programmen, welche versuchen, sowohl "....und morgen die ganze Welt" als auch "Die Fahrt an Bord der Kleinen Raumschiffe - während der 31. Dezember 1999 zum 1. Januar 2000 wird." mit in ihre Struktur zu übernehmen. Das Konzept von "....und morgen die ganze Welt", welches mit dem Surfen im Internet die Homepages als Material ins Spiel bringt, wird praktiziert bis 2001: "Ungleich München (OR 2.1)". Ab 2003 mit "birth of nature" dient das Internet als Verbindung zwischen simultan arbeitenden Orten, die die jeweilige Produktion selber herstellt und die durch diese Verbindung für das Publikum gleichzeitig erlebbar werden.
proT 2000-2005
 





Die vier Simulationsflüge (OR 5.1)
Programm OR 5: Simulations-Flüge
Das Simulations-Flug-Programm ist kein Flug-Simulations-Programm, da keine Flüge simuliert werden, sondern Simulations-Flüge stattfinden: "Operation Raumschiff" fährt aus sich selbst heraus.
Captain: Alexeij Sagerer; Stewardessing: Christiane Rupprecht, Burchard Dabinnus; Orchester: Erwin Rehling, Christoph Reiserer, Sebi Tramontana; Licht/Ton: Hubert Radl, Andy Koll, Jens Baier, Michael Bischoff; Film: lilis park (Katrin Gebhardt-Seele, Sabine Herrmann), Christian Virmond, Eva Ruhland, Martina Bieräugel; Internet: Walter Ecker; Denker: Dr. Thomas Kisser
Was sind "Kleine Raumschiffe, local heroes" (OR 5.1.1)
Flug in 4 Fasen à 28 Minuten
20:47 Uhr bis 22:46 Uhr, 07. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
Was sind "intercity-space-shuttles" (OR 5.1.2)
Flug in 3 Fasen à 28 Minuten
20:47 Uhr bis 22:15 Uhr, 14. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
Was sind "intercontinental-space-shuttles" (OR 5.1.3)
Flug in 7 Fasen à 7 Minuten
20:47 Uhr bis 21:43 Uhr, 21. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
Was sind "Geister-Raum-Schiffe, space-labs" (OR 5.1.4)
Flug in 7 Fasen à 7 Minuten
20:47 Uhr bis 21:43 Uhr, 28. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
 
Ungleich München (OR 2.1)
Programm OR 2: intercity-space-shuttles
SpecialAgents: Nina Hoffmann, Sophia Sagerer, Claus Biegert, Kalle Laar; Orchester: Sebastiano Tramontana, Christoph Reiserer; CaptainCrew: Alexeij Sagerer, Franz Lenniger, Claudia Fiedler, Katharina Deml, Tinka Kleffner, Katja Lechthaler, Julia Zöller; FilmTeam: Andreas Ammer, Andreas Koll, Katrin Gebhardt-Seele, Martina Bieräugel, Eva Ruhland, Christoph Wirsing, Walter Ecker, Sabine Herrmann, BordCrew: Ulf Hahn, Jens Baier, Florian Auernhammer; BodenCrew: Brigitte Mommert, Michael Bischoff, Tine Adam, Gabriele Werbeck
31. Oktober bis 01. November 2001
Muffathalle, München
 


Tarzans secret container im Irak (OR 5.2)
Programm OR 5: Simulationsflüge, birth of nature
Vier live-streams
Jane: Susanne Schneider, Judith Al Bakri, Ella Gaiser; Tarzan: Franz Lenniger; Sprecher: Alexeij Sagerer; Sprecherin: Johanna Wall; Film-Regie: Alexeij Sagerer; Live-Filmton: Max Bauer; Internetüberwachung: Walter Ecker
Tarzans secret container (OR 5.2.1)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 11. März 2003
Internet
Tarzan breaks the bad one (OR 5.2.2)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 18. März 2003
Internet
Tarzan embedded (OR 5.2.3)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 25. März 2003
Internet
Tarzan, drugs and war (OR 5.2.4)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 01. April 2003
Internet
 
birth of nature, Geister-Raum-Schiffe (OR 4.1)
Programm OR 4: Geister-Raum-Schiffe
Personen Tierpark: Denker: Dr. Thomas Kisser (Philosophie, München), Prof. Dr. Günter Zöller (Philosophie, München), Sibylle Peters (Theaterwissenschaft, Hamburg / Basel), Prof. Dr. Ulrike Landfester (Germanistik, Frankfurt a.M.); Musiker: Sebastiano Tramontana (Posaune); Urwald-Idylle: Susanne Schneider, Franz Lenniger
Personen Museum: Regina Frank (Performance)
26. September 2003
Tierpark Hellabrunn, München / Museum für Kommunikation, Berlin / Internet
 
birth of nature, star-gates (OR 6.1)
Programm OR 6: star-gates
Ein Theater- und Filmprojekt in 15 Flug-Etappen à 28 Minuten. Die 15 Etappen werden in 3 Blöcken von jeweils 4 Etappen und einem flash-back geflogen.
Captain: Alexeij Sagerer; Tarzan / Tarzan-Klon: Franz Lenniger; Jane / JaneKlon: Susanne Schneider; Copilotin: Tinka Kleffner; Musiker: Sebi Tramontana; Geräuschemacher: Max Bauer; Bild-Regie: Michael Bischoff, Eva Ruhland, Alexeij Sagerer; Ton-Regie: Ulf Hahn, Michael Bischoff, Andreas Koll; Kamera: Christoph Wirsing, Eva Ruhland; Internet: Walter Ecker, Katrin Weinzierl; Gesamtorganisation: Alexeij Sagerer, Franz Lenniger, Alice Quadflieg, Simone Lutz
Achse des Bösen
15.-19. Oktober 2003
Pinakothek der Moderne, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Schichten der Vergangenheit
22.-26. Oktober 2003
Pinakothek der Moderne, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Diskrete Mächte
29. Oktober – 02. November 2003
Pinakothek der Moderne, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
 




Monster-Idyllen (OR 4.2)
Programm OR 4: Geister-Raum-Schiffe, birth of nature
Ein Theater- und Filmprojekt von Alexeij Sagerer mit der Installation "Gangweg" von Kay Winkler. 4 Flug-Etappen à 28 Minuten.
Text und Stimme: Alexeij Sagerer; Tarzan / Tarzan-Klon: Franz Lenniger; Jane / Jane-Klon: Susanne Schneider; Gelbe Figur: Silvia Stammen; Musiker: Sebi Tramontana; live-Video-Bild-Mischung: Michael Bischoff; Kamera-Bild: Alexeij Sagerer, Katrin Weinzierl; Filmton-Regie: Andreas Koll; RaumtonRegie: Oliver Künzner, Gerrit Wagner; Internet: Walter Ecker
Erinnern
15. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Ertrinken
16. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Verausgabung
17. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Splittern
18. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
 
Geklonter Tod (OR 6.2)
Programm OR 6: star-gates, birth of nature
Ein Theater- und Filmprojekt in 2 Flug-Etappen à 49 Minuten
Text und Stimme: Alexeij Sagerer; Tarzan/Tarzan-Klon: Franz Lenniger; Jane/Jane-Klon: Susanne Schneider; La: Seraina Kobelt; Klonn: Juliet Willi; Musiker: Sebi Tramontana; live-Film-Geräuschemacher: Max Bauer; live-Video-Bild-Mischung: Michael Bischoff; Kamera-Bild: Alexeij Sagerer, Eva Ruhland; Filmton-Regie: Andreas Koll; Raumton-Regie: Gerrit Wagner; Internet: Walter Ecker, Eva Ruhland
14./15. Januar 2005
Muffathalle, München / Verborgener Ort / Internet
 
Programm Weiss
Am 17. Dezember 2005 beginnt "Programm Weiss". "Programm Weiss" treibt das Theater in die Handlung selbst. Zu Kompositionen, die sich in einem Prozess selbst erkennen und verwirklichen. Mit den drei Produktionen "Die Geburtshütte. Der Plan", "Die Marienerscheinung des ersten Flügels" und "Das OR-05" verlässt Programm Weiss nicht nur endgültig alle Räume, die durch Tarzan und Jane im Spiel sind sondern auch die Verbindungen von Der Mann zu Tarzan und Die Frau zu Jane.
Das Kernteam für "Programm Weiss" ist ab 2006 bis 2016 Team sind die Männern Johannes Oppenauer, Richard Hoch und Michael Varga und die Frauen Juliet Willi (bis 2012) und Judith Gorgass (ab 2009).
proT seit 2005
 

Die Geburtshütte. Der Plan.
Programm Weiss – Reine Handlung
Tarzan verlässt seine Geburtshütte und Programm Weiss beginnt.
Franz Lenniger (Mann/Tarzan) und Alexeij Sagerer (Ablauf und Kamera)
live-stream, 28 Minuten
Beginn Programm Weiss
17. Dezember 2005
verborgener Ort in Niederbayern / Internet
 

Die Marienerscheinung des ersten Flügels
Programm Weiss – der Vorbote für das OR-05
Der Mann/Tarzan geht durch die Dunkelheit zur Aspahltkirche in Etsdorf. Es ist bitterkalt.
Franz Lenniger (Mann/Tarzan), Patrick Gruban (Internet), Thomas Mahnecke (Kamera) und Alexeij Sagerer (Ablauf, Licht-Fahrer)
live-stream, 28 Minuten
11. Januar 2006
Anfahrt zur Asphaltkirche / Asphaltkirche, Etsdorf Oberpfalz / Internet
 

Das OR-05
Programm Weiss – eine Fahrt ins Licht und in die Dunkelheit
Die Muffathalle wird nicht bespielt, sie selbst wird sichtbar. Aus der Dunkelheit ins Licht.
Muffathalle / Lichtschleuse: Raum: Alexeij Sagerer. Lichttechnik: Michael Bischoff. Frau in Lichtschleuse: Masae Suganuma. Kamera-Bild: Alexeij Sagerer. crossing-chapel: Captain: Alexeij Sagerer. Miss crossing-chapel: Tinka Kleffner. Ton: Gerrit Wagner. live-Video-Bild-Mischung: Michael Bischoff. Internet: Walter Ecker. Mobile Crew: Mann/Tarzan: Franz Lenniger. Frau/Jane: Susanne Schneider. Fahrer-Musiker: Sebastiano Tramontana. Kamera: Andreas Koll. Internet: Patrick Gruban. Asphaltkirche Etsdorf: Wilhelm Koch und Team. Gesamtorganisation: Alexeij Sagerer, Franz Lenniger, Simone Lutz (Presse).
18:28 - 21:44 Uhr, 28. Januar 2006
Muffathalle und Ampere im Muffatwerk, München / Auto auf der Fahrt vom Muffatwerk zur Asphaltkirche / Asphaltkirche, Etsdorf Oberpfalz / Internet
 



Reine Pornografie
Programm Weiss – Abstand und Berührbarkeit
Theater- und Filmprojekt in vier Teilen à 28 Minuten mit der Installation "die kathedrale des erotischen elends 2006" von Kay Winkler mit Team Ost 1, Team Ost 2, Musiker: Sebastiano Tramontana, Captain: Alexeij Sagerer, Filmton-Regie: Andreas Koll, Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing.
Und es gibt Sexualität. Und es gibt Lichtkörper, Musikkörper, den Körper der Skulptur und bekleidete Körper. Aber vor allem gibt es die nackten Körper, die sich berühren die nichts anderes tun als sich zu berühren und zum Körper des Theaters und damit öffentlich werden.
Mit "Reine Pornografie" entsteht zum erstenmal "Unmittelbarer Film".
13./14./15./16. Dezember 2006
Neuland, München / diskrete Orte im Osten / Internet
 



Reines Trinken - Gottsuche
Programm Weiss – Rausch und Rauschen
In Oppe's Bistro in der Oberpfalz trinken sechs Männer, acht Stunden, während zur selben Zeit in München in einem transparenten Raum mit einer durchsichtigen Aussenhaut über Rundbögen, und auch über dem Schotterboden liegt eine dünne durchsichtige Folie, eine nackte Frau acht Stunden lang in sanft herabfliessendem Wasser steht. Die beiden Orte sind über das Internet miteinander verbunden. Aus Bild- und Tonmaterial von beiden Orten wird live ein Film geschnitten, der im Augenblick seines Entstehens in München, in Floß und im Internet seine Premiere hat. Für die Zuschauer ist das Projekt nur in München begehbar, wo Stewardessen sie betreuen und zu Expeditionen in den Raum des Trinkens und den Raum des Wassers führen.
Trinker und Bedienung Maria: Team Floß, u.a mit Johannes Oppenauer, Richard Hoch und Michael Varga. Frau in sanft herabfliessendem Wasser: Juliet Willi. Musiker: Sebastiano Tramontana. Stewardessen: Kerstin Becke, Sophie Engert, Vanessa Jeker, Kordula Kink, Elna Lindgens, Berit Menze, Anja Wiener. Captain: Alexeij Sagerer. Entwicklung des Geländes in München mit Kay Winkler. Realisierung mit Philipp Kolb. live-Bildschnitt: Christoph Wirsing. live-Filmton-Regie: Andreas Koll. Kamera: Matthias Endriß, Roger Hoidn. Internet: Walter Ecker, Patrick Gruban.
Entwicklung des Geländes mit Kay Winkler, Realisierung mit Philipp Kolb, Filmton-Regie: Andreas Koll, Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing.
21. Juni 2008, 21:00 Uhr bis 22. Juni 2008, 05:00 Uhr
Neuland, München / Oppe’s Bistro, Floß / Internet
 



Voressen
Programm Weiss – Wandlung und Deformation
Dauer 83:30 Minuten
Vier Bahnen. Rot. Die Männer im Lendenschurz. Die Frauen in Weiss füttern. Vier Kameramänner und -frauen mittendrin. Essen in Intensitäten. Alles ist sichtbar. Die Sensation des Essens. Gesteuert über Fahrpläne. Die Anzahl der Paare, Männer im Lendenschurz, Frauen in Weiss, wächst. Das Pathos des offenen Mundes verschiebt sich ins Pathos der Totale.
Frauen in Weiss: Juliet Willi, Elna Lindgens, Judith Gorgass. Männer im Lendenschurz: Johannes Oppenauer, Richard Hoch, Michael Varga. Mann und Frau, Verborgener Raum: Sven Schöcker und Alexandra Hartmann. Essen für Voressen: Vierzig Männer und Frauen. BühnenKameras: Ilona Herbert, Anja Uhlig, Patrick Gruban. Filmton-Regie: Andreas Koll. LiveBildschnitt: Christoph Wirsing.
UA 12. Dezember 2009
Muffatwerk, München
 



AllerweltsMahl
Programm Weiss
Am 26. Februar 2011 begeben sich vier Paare auf eine Reise über vier Stationen durch die Nacht in München.
Frauen in Weiss: Juliet Willi, Elna Lindgens, Judith Gorgass, Alexandra Hartmann. Männer im Lendenschurz: Johannes Oppenauer, Richard Hoch, Michael Varga, Viktor Rencelj.
26. Februar 2011, 20:00 Uhr bis 27. Februar 2011, 04:00 Uhr
NeulandCC, Sendlinger-Tor-Platz 7, 80336 München / Nektar Munich, Haidhausen / Anti, Glockenbachviertel / Alter Simpel, Schwabing / Fischer Stub'n, Lindwurmstrasse / Verborgener roter Raum / Verborgener grüner Raum / die Autos auf der Fahrt zwischen den verschiedenen Orten / Internet
 


Weisses Fleisch
Programm Weiss – Wandlung und Deformation
Eine rote Bühnenfläche. Darauf ein schwarzer Raum. Das Publikum auf schwarzen Stühlen. Auf der Bühne grosse Bottiche mit weisser Farbe und Maschinen für die Bewegung von roten Fleischteilen. Männer an den Maschinen. Eine Handlung mit weichen roten Körpern geht über in eine Handlung mit glatten weissen Oberflächen, "weisse Skulpturen". Im schwarzen Raum. Eine Frau kleidet sich weiss. Und badet in Rot.
Männer auf roter Bühne: Richard Hoch, Michael Varga. Frau in verborgenem Raum: Juliet Willi. Filmton-Regie: Andreas Koll. Live-Bildschnitt: Patrick Gruban.
UA 25. Februar 2012
Muffathalle, München
 


Ein Gott Eine Frau Ein Dollar
Trash-Comics
Alexeij Sagerer nach Ralph Hammerthaler
FrauFrau: Judith Gorgass, KindFrau: Theresa Seraphin, Wachmann: Sebastiano Tramontana, Psychopath/Mann im Video: Sven Schöcker. Frau im Video: Berit Koppert. Videoeinspielung: Alexeij Sagerer, Patrick Gruban. Toneinspielung, Licht und Raum: Alexeij Sagerer, Philipp Kolb.
UA 25. Februar 2013
proT auf den Postgaragen, München
 

7 Stühle
Der proT-Stuhl seit 1969
Installation und Versteigerung
27. November bis 4. Dezember 2014
Galerie "die erste reihe", München
 


Liebe mich! Wiederhole mich!
Programm Weiss - Sterben und Lebendigkeit
Nach "Reine Pornografie", 2006, "Reines Trinken – Gottsuche", 2008, "Voressen", 2009 und "Allerweltsmahl", 2011 ist "Liebe mich! Wiederhole mich!" die fünfte Produktion von Alexeij Sagerer mit Johannes Oppenauer. Bereits Ende 2011, als sein Sterben absehbar ist, besprechen er und Alexeij Sagerer dieses Sterben als ihre letzte gemeinsame Produktion.
3 Frauen: Judith Gorgass, Stephanie Felber, Anja Uhlig
Toneinspielung: Philipp Kolb
UA 24. Februar 2016
proT auf "Die Säulenhalle", München
 


Gschaegn is gschaegn 2019
Wiederherstellung des Mund-Art-Comics 50 Jahre nach der Uraufführung am 27. November 1969 für "Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters" (27.-30. November 2019, Muffatwerk).
Der Großkopferte (Wirt): Alexeij Sagerer. Die Ziefern (Wirtin): Cornelie Müller. Die Dantschige (Wirtstochter): Agathe Taffertshofer. Der Hosenscheißer (Heiratsfafforitt der Wirtsleut): Hias Schaschko. Der Pfundhamme (Heiratsfafforitt der Wirtstochter): Franz Lenniger. Licht- und Musikeinspielungen: Philipp Kolb.
27. November 2019
Muffatwerk, München
 
 
 

Alexeij Sagerer auf Vimeo


 
 

proT auf YouTube: proTshortcuts


 

Werkverzeichnis I


Alexeij Sagerer, proT  —  Produktionen
 

Werkverzeichnis II


Alexeij Sagerer, proT  —  Festivals, Ausstellungen, Screenings, Beteiligungen, Auszeichnungen, öffentliche Ankäufe (Auswahl)
 

Werkverzeichnis V


über Alexeij Sagerer, proT  —  Literatur und Presse (Auswahl)
 
 

FILMPRODUKTIONEN


ab 1969
 
 

THEATERDOKUMENTATIONEN


ab 1969
 
 

proT – jetzt!


Aktuelle Meldungen – letzte Bearbeitungen
 
 

feed-back:proT


Rudolf Friedrich Pleuna