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... aus dem Archiv Der Tieger von Äschnapur, 1977 - Anfänge
 
Theater als Film-Comics

Von einem Bergbauernhof, da komm ich her


Theater als Film-Comics - Super8 - Farbe/Ton - 00:04:52 Std. - proT 1979
 

 

 
Von einem Bergbauernhof, da komm ich her ist ein Ausschnitt aus der "Theater als Film-Comics"-Produktion Der Tieger von Äschnapur Eins oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern, gedreht 1979 auf Super8-Film. Cornelie Müller (Die Maharani, Mundharmonika), Agathe Taffertshofer (Die bezaubernde Prinzessin, Sprache) und Alexeij Sagerer (Der dauernde Tiegerjäger, unterwegs). Kamera: Team. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
 

Der Tieger von Äschnapur Eins
oder


Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern


 
 
UA 14. Mai 1977, proT, Isabellastrasse 40, München. Die Produktion wird in den folgenden Jahren immer wieder im proT gespielt. Insgesamt 90 mal. Die letzte Aufführung im proT ist am 22.11.1980. Obwohl Alexeij Sagerer die Tieger Produktionen so dicht in die Räume in der Isabellastrasse hinein schreibt, dass sie nur dort gespielt werden können, da er keine Lust mehr auf Gastspiele hat, ist es dann doch möglich, sie an anderen Orten stattfinden zu lassen. Und zwar 1977 in der Garage in Erlangen und 1983 im Lenbachhaus in München. 1984 zieht "Der Tieger von Äschnapur Eins" mit den anderen Tiegern in die proT-Halle um und wird dort sowohl einzeln als auch in der Tieger Nacht gezeigt. Und 1985 ist "Der Tieger von Äschnapur Eins" in der Tieger Nacht Teil der "Alexeij-Sagerer-Retrospektive" beim 7. Internationalen TheaterFestival München. Mit "Der Tieger von Äschnapur Eins" wird im proT zum ersten Mal 8mm Film Teil des theatralen Ablaufs.
 
Die Besetzung der Produktion bleibt bis auf die Stücktechnik über all die Jahre gleich. Die Maharani (Cornelie Müller), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer). Stücktechnik u.a. Nikolai Nothof und Brigitte Niklas.
 

 
 
Thomas Thieringer
Alexeij Sagerers Traumspiel
Neue Comics im proT

in: Süddeutsche Zeitung, Münchner Kulturberichte, Pfingsten, 28./29./30. Mai 1977
 
Agathe Taffertshofer - ich hoffe, sie verzeiht mir - hat nicht gerade die Statur einer klassischen Ballettänzerin; mit barocker Grazie aber schwebt sie zu Cornelie Müllers fanatisch rhythmisiertem Lautgestammel wie eine Fruchtbarkeitsgöttin durch den Kellerraum des proT. Die Überwindung der Schwer-Kraft wird mit einem vergnügten Lächeln und federnden Beinen als scheinbar mühelose Arbeit vorgeführt, und dazu flüstert eine Stimme aus dem Off suggestiv: "Gleich geht's los." Daß diese Verheißung keine Aussicht auf Erfüllung hat, kann niemanden mehr ernstlich stören; beide stehen am Ende des neuen Prozessionsspektakels des proT, das "Der Tieger von Äschnapur eins" genannt wird und sich damit deutlich von einem früheren, einmaligen Ereignis abhebt, das mit einer Null am Ende gekennzeichnet war. Zur genaueren Unterscheidung trägt es den Untertitel: "Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern."
 
Man frage nicht, wie Äschnapur und Niederbayern, der Tieger und die Prinzessin zusammenpassen, nur soweit kann man sich deutend wohl ungestraft vorwagen, daß es sich hier - wie so oft bei Alexeij Sagerer - auch um "Ein Traumspiel" handelt, um einen wilden chaotischen komischen Comic über das "Interpretations-Theater". Da geht dann eben doch alles zusammen: Tanz - auch Sagerer legt mit seiner Puppenpartnerin einen hinreißenden Tango aufs Parkett - und sinister-weise Opernarien, Reportagen und Rüben, Bier und Sport, Sandbahnrennen und Tiegerjagd, Nonsenseverse und melancholische Hackbrettlieder - Cornelie Müller, der gute Geist des proT, singt sie mit Engelszungen -, Film und eine Szene, die die schönste genannt wird und in der nichts, absolut nichts passiert. (...)
 
"Ein Schauspieler, dem nichts mehr einfällt, muß viel trainieren" - Sagerer führt das auf schweißtreibende und komische Weise vor und ad absurdum. Und er philosophiert als sprachgehemmter Artikulationsfanatiker über die Gerechtigkeit und sein "reines" Theater (weil man die "reine" Spielzeit zählt), über die Kunst und was sie so schwer verständlich macht (die leidige Suche nach einer tieferen Bedeutung!). Ein unmögliches Theater, um auf den Polen Kantor zu verweisen; in seiner scheinbar chaotischen, wahnwitzigen Spiellust ist die proT-Gruppe unter den deutschen Experimentiertheatern sicher eine der ernst zu nehmendsten; ein Theater, das sich sicher nicht in den üblichen Kunstgenußrummel eingliedern läßt (...)
 
 

Tieger Eins - 1977


1977-1985, UA proT, 14. Mai 1977
 
 
 
 
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Das Werden

 
 
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Alles was wir hier machen, ist die Entwicklung der proT-homepage als eigenständiges Projekt und die Vorbereitung der neuen proT-Produktion.


 
 
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"Wohin mit der Kultur ...."


 
 
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Referat am VierVideoTurm


DokuMaterial - gedreht mit Video8 - 00:13:55 Std. - Gasteig Black Box am 07.06.1989
 

 
Das Unmittelbare ist so notwendig wie das Wasser und es ist noch flüssiger als Wasser, geradezu über-flüssig. Das Unmittelbare steckt in allem, auch wenn es nicht mehr in seiner Über-Flüssigkeit erkannt wird - auch hier ist es dem Wasser ähnlich. Kurz gesagt: das Unmittelbare Theater ist notwendig, da es überflüssig ist.
 
Das DokuMaterial Referat am VierVideoTurm ist der vierte und fünfte Teil eines "Konzertes am VierVideoTurm" mit dem Titel Referat am VierVideoTurm innerhalb der Rede-Reihe "Wohin mit der Kultur in München?", Folge 6 am 07. Juni 1989 in der Black Box, Gasteig, München, veranstaltet vom BECK FORUM. Synchronisator: Sieben gemalte Filme. Das DokuMaterial ist mit einer Video8 Kamera aus dem Zuschauerraum gedreht und ungeschnitten. Mit Alexeij Sagerer. Kamera Dokumaterial: Werner Prökel. proT, 1989.
 
 

Es sind immer schwere Zeiten für das Unmittelbare Theater.


 

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Jürgen Kolbe mit Halle-luja


TheaterDoku - U-Matic - 00:07:32 Std. - proT im Brum's, Dreimühlenstr. 30, 27.03.1990
 

 

.... als die Stadt noch in der Lage war, den Unterschied zwischen Institution und Unmittelbarem Theater, dem Aussen zu denken ....


 
Die TheaterDoku Jürgen Kolbe - Halle-luja ist der vierte Teil des "Vereinskonzert am VierVideoTurm" von Alexeij Sagerer in der Veranstaltungsreihe "proT für die Welt" unter dem Titel "Das letzte alte Bier" im Brum's, Dreimühlenstraße 30, München mit dem ehemaligen Kulturreferenten Jürgen Kolbe. Das "Vereinskonzert am VierVideoTurm" gehört zu den Konzerten am VierVideoTurm. Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch sieben gemalte Filme. Kamera: Christoph Wirsing. proT 1990.
 
 
Verkuendigung
 
Das Theater des Aussen kann nicht durch Theatervereine begriffen werden und schon gar nicht durch die ewiggestrigen Angeber, die behaupten "Gebt mir 10 oder 100 Millionen und ich mache euch das Theater der Zukunft". Wer meint, heute schon das Theater von morgen zu kennen, macht lediglich das Theater von gestern.
 
 
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Kommentar Gast
Das Virus ist aber keiner
 
Antwort proT
Was will uns der Künstler sagen? Kann der Künstler Mensch und Virus nicht auseinanderhalten? Ein Vorschlag: Der Mensch und der Virus sind beides Kompositionen, Einmaligkeiten, die ungefragt daherkommen und aus derselben Lebendigkeit stammen. Der Virus ist kein Ausserirdischer, kein Feind und er stammt auch nicht vom Bösen, aber er kommt vielleicht ungelegen. Ungelegen für ein Denken, das in Endlösungen denkt und alles zu kontrollieren scheint und dabei immer wieder von unbekannten Kompositionen gestört wird. Also von Kompositionen, die nicht mit dem Spruch: "alles schon dagewesen", erfasst werden können. Und da ist es schon wichtig, die Kompositionen aus­einander­zu­halten.
Kann der Kritiker Institution und Aussen auseinanderhalten? Oder verwechselt er die Wiederholung im Unkontrollierbaren mit der Wiederholung im Angelernten? Kontrolliert die Institution "Münchner Kammerspiele" nicht nur sich selbst, sondern auch die Institution "Freie Szene München"?
Aber alles ist Komposition und einmalig, auch wenn die Einmaligkeit manchmal da liegt, wo sie nicht gesucht und gefunden wird. Jeder darf natürlich den Satz: "Der Virus ist auch nur ein Mensch" lesen wie er will, verstehen wie er will und benützen wie er will. Und jeder Mensch, der auf den Virus trifft, wird mit ihm eine eigene, einmalige Beziehung haben und umgekehrt.
 
Die Freiheit der Kunst
 

Warum kann Alexeij Sagerer sich sich selbst immernoch leisten


Kommentar von Alexeij Sagerer zu Nachtkritik.de "Ein armes Leben im reichen", Sabine Leucht (20.03.2018)
 
proT Alexeij Sagerer by Christa Sturm
 

Sabine Leucht, Nachtkritik.de, 20.03.2018


 
"(...) Vernetzung versus Münchner Mentalitäten
 
Als sich Anfang 2017 das Netzwerk Freie Szene München gründete, war es im Vergleich zu anderen Städten spät dran. Noch mehr verwundert, dass es überhaupt zu einer gemeinsamen Interessenvertretung gekommen ist. Denn die Tanz- und Theatermacher dieser Stadt lassen sich schon aus Prinzip ungern über einen Kamm scheren. "Freie Szene?", schnaubte vor Jahren Alexeij Sagerer, "Das erinnert an kleine Fische, die sich zusammentun, um wie ein großer Fisch zu wirken." Sagerer, der bereits in den Siebzigern neben Rainer Werner Fassbinder und George Froschers FTM nicht nur Münchner Theatergeschichte schrieb, reicht seit 2016 Projektanträge auf null Euro Förderung ein, weil er die Achtung vor dem ergebnisoffenen Arbeiten von Seiten der zunehmend kontroll- und projektfixierten Kulturpolitik vermisst.
 
Da hat er zwar Recht; doch nur, wer mehr als 40 Jahre kontinuierlich von der Stadt gefördert wurde, kann sich das leisten. Die meisten, die unter dem Dach des Netzwerks für mehr Probenräume, mehr Geld, für Bürokratieabbau und mehr Verständnis für die Prozesshaftigkeit künstlerischen Arbeitens streiten, wagen davon nicht mal zu träumen. Auch deshalb fordert das Netzwerk selbstbewusst eine Vervierfachung der Fördermittel auf zehn Millionen Euro. Wenn man sieht, dass viel weniger reiche Kommunen wie Dresden und Augsburg erst kürzlich die ihren verdoppelt haben, mutet das gar nicht mal so utopisch an. Zumal das Geld sich in München auf mindestens acht feste freie Häuser, sechs Infrastrukturmaßnahmen und drei Jurys verteilen würde, die über die Vergabe von Projektfördergeldern im Bereich (Musik-)Theater/Performance, Tanz und Kindertheater entscheiden. (...)"

 

Alexeij Sagerer, Kommentar auf Nachtkritik.de, 23.03.2018


 
Warum kann Alexeij Sagerer sich sich selbst immernoch leisten...
 
Nein, liebe Sabine, das kann ich mir nicht leisten, weil ich 40 Jahre kontinuierlich von der Stadt gefördert wurde. Wenn es danach geht, kann ich mir jetzt Hartz IV leisten. Wer ist denn dieser Meinung oder wie kommst du zu dieser Meinung, dass man sich "das" nur nach 40 Jahren kontinuierlicher Förderung leisten kann? Da hättest du vielleicht einpaar Zahlen vergleichen sollen.
 
Es wurde auch nicht ergebnisoffen gefördert, sondern am permanent entstehenden Ergebnis entlang gefördert. Es wurde auch nicht einfach kontinuierlich gefördert, sondern eher an diesem permanent entstehenden Ergebnis entlang gekämpft. Und es wurde nicht einfach anonym gefördert, sondern es gab künstlerische Ereignisse und zwar andere als man bisher kannte und man wollte sie haben in dieser Stadt und für diese Stadt.
 
Offensichtlich braucht die Stadt das Andere nicht mehr, weil es das jetzt kennt, und in ihren eigenen Einrichtungen selbst herstellen kann oder durch ihre Einrichtungen kontrollieren will. So bist du jetzt in die Werbung für eine weitere städtische Einrichtung, wie ein Produktionshaus oder was auch immer, als Endlösung für alle unkontrollierten künstlerischen Prozesse, eingestiegen. Das ist nichts Unrühmliches, man sollte aber nicht das eine Andere mit dem anderen Anderen verwechseln und schon gar nicht falsch darstellen.
 
Womit ich wieder zum Anfang meines kleinen Textes komme. Warum kann Alexeij Sagerer sich sich selbst immer noch leisten (und dabei lacht er auch noch), wenn nicht wegen der "40 Jahre kontinuierlicher Förderung durch die Stadt"? Weil er dann doch lieber verreckt als im Falschen, vielleicht, zu überleben! Aber er ist doch immer noch da. Also zum Abschluss noch ein Quiz! Warum verreckt Alexeij Sagerer nicht?
  1. Er bekommt doch Hartz IV.
  2. Er ist ein begnadeter Roulettespieler.
  3. Er hat Glück bei den Frauen.
  4. Der Verein zur Förderung von Unmittelbarem Theater wird total unterschätzt.
  5. Er benützt das Verrecken als Produktionsmittel.
  6. Er hat Fähigkeiten von denen er dir garnichts erzählt hat.
  7. Er dreht sich einfach nicht um.
 

Von der Möglichkeit, ausserhalb des Systems zu stehen.


Ein Interview mit Alexeij Sagerer geführt von Anke Bitter (28.05.2017)
 
proT RoterRaum 1
 
 
 
Verkuendigung

Ja, genau so hab ich mir das gedacht.


München 19.12.2017 ... doch noch eine Antwort von Alexeij Sagerer auf die Email vom 18.10.2017 aus dem Bereich "Darstellende Kunst" des Kulturreferats München und besonders auf den ersten Abschnitt.
 

Text der Email, 1. Abschnitt:


von DarstellendeKunst@muenchen.de
 
"1. Laufende Gesprächsrunden des Kulturreferates mit dem Vorstand des Netzwerks Freie Szene
Seit September finden Gesprächsrunden zwischen dem Netzwerk Freie Szene e.V. und dem Kulturreferat statt, die sich monatlich an dem im April vorgelegten Positionspapier des Netzwerkes orientieren. Anlässlich dieser neuen Entwicklung stellt sich auch die Frage, ob das Netzwerk einen klaren Auftrag aus der Szene als seine Interessenvertretung hat. Dann könnten diese Gespräche zukünftig gegebenenfalls auch die Come Together-Veranstaltungen des Kulturreferats, zu welchem das Kulturreferat die Freie Tanz- und Theaterszene etwa zweimal jährlich über seinen Mailverteiler einlädt, ersetzen.
Wir bitten Sie hierbei um Ihre Einschätzung und Rückmeldung.
"
 

Antwort von Alexeij Sagerer:

 
Ja, genauso habe ich mir das gedacht. Informiert, das heisst wahrgenommen, wird auf Dauer nur, wer in den Verein eintritt. Das Aussen, das Ausserhalb der Institutionen, dort wo die künstlerische Bewegung, das heisst dort wo die nicht berechenbare oder noch schlimmer, die unberechenbare Bewegung stattfindet, wird durch den Begriff "Freie Szene" eingefangen, dann in einem Verein gefasst, quasi zur Institution erklärt, und wer da nicht mitspielt, wird nicht mehr wahrgenommen von der Kulturbehörde. Der ganze Begriff Theater wird durch immer weitere Institutionen kontrolliert; Geld spielt dabei keine Rolle. Geld spielt immer da eine grosse Rolle, bekommt was explosives, wenn es direkt an den Künstler geht. Durch weitere Institutionalisierung wird versucht, das Andere, das Aussen unsichtbar zu machen. In der Realität heisst das auch, dass nur noch "Angelernte Künstler" Zugang zu öffentlichen Mitteln bekommen. Hier braucht man die Künstler nicht einzusperren, hier werden sie unsichtbar gemacht. Während Pseudorevolutionäre mit vergoldeten Arschlöchern in den Institutionen sitzen und die von der momentanen Politik gewollten Parolen wiederkäuen und flotte Sprüche reissen.
 
Wenn eine Gesellschaft beginnt, nach rechts zu rücken, bleibt als erstes die Freiheit der Kunst auf der Strecke, das ist so, da die Kunst keine Lobby hat, daher kann man sie ohne grossen Wirbel verschwinden lassen. Aber die Freiheit der Kunst ist ein Grundrecht und bleibt nicht den, von den Behörden angelernten und geprüften Personen vorbehalten. Die Freiheit der Kunst ist ein Grundrecht, das JEDER besitzt. Es ist schon klar, dass sich eine Mehrheit nicht um Kunst kümmert. Aber jeder weiss, dass sie da ist. Dass ein Ausserhalb da ist, dass es ein Unbekanntes gibt. Dass es lebendig ist und nicht verwaltet. Dass das Leben nicht ein geschlossenes System ist, dem man nicht entkommen kann.
 
Egal wieviele weitere Institutionen und getarnte Institutionen und angeregte oder nicht angeregte Vereine gegründet werden, auch wenn sie das Wort "frei" im Titel führen, es wird nicht freier.
 
Und falls jemand fragen sollte:
  1. Nein, wir haben auch für 2018 keinen Antrag auf Subventionen gestellt.
  2. Nein, kein Verein kann die Interessen von Alexeij Sagerer oder proT vertreten, weder mit klarem noch mit unklarem Auftrag.
 
 
Verkuendigung

Gebt auf, bewerbt euch bei den Institutionen!


Ein Interview mit Alexeij Sagerer von Simone Lutz (01.12.2015)
 
proT Pferdekopf
 
 
 
Kannen-Pflicht
 
 
proT Alexeij Sagerer
 

Für alle Behörden, öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, auch für Hochschulen, Theater und Museen und vor allem auch für die Gotteshäuser aller Glaubensrichtungen, also für Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel und Dome gilt ab sofort Kannen-Pflicht. Natürlich weltweit und nicht nur in Bayern.

 

Endlich Religionsfreiheit!


 
 
Verkuendigung
 
Alles Biographie
 

50 Jahre proT


Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters, 27.-30. Nov. 2019, Muffatwerk München
Die Kunst des Alexeij Sagerer - Film - Diskussion - Theater - eine Veranstaltung des Kulturreferats der LH München
 
 

"Alexeij Sagerer - Künstlerische Biografie"


von Ralph Hammerthaler, Verlag Theater der Zeit Berlin, 2016
 
 

Theater ungleich. Alexeij Sagerer und das Münchner Theater proT.


Miriam Drewes: Vortrag am 3. Nov. 2001 anlässlich des 4. Symposiums zur Münchner Theatergeschichte "Der Autorwille. Wieviel Biografie steckt in der Kulturforschung?".
 

Kompaktbiographie


Alexeij Sagerer, proT
 

Kurzbiographie


Alexeij Sagerer, proT
 
auf proT

Alexeij Sagerer und das proT - BR 1995


16. Januar 1995 (8:49 Minuten)
 

 
"SPIELZEIT - Das Theatertagebuch des Bayerischen Fernsehens"
von Wilfried Passow und Amadou Seitz.
 
auf proT

Das Münchner Theater proT

 

- Goethe-Institut 1993


Deutsches Theater der Gegenwart: Freies Theater, Goethe-Institut München (11:34 Min.)
 

 
"Alexeij Sagerer und sein proT, ein bayerischer Performer von Gottes Gnaden, archaisch, urwüchsig und progressiv zugleich."
 
Buch & Regie: Ulrike Kahle; Kamera: Lothar Wolte; Ton: Udo Radek; Schnitt und Mischung: Matthias Behrens; Herausgeber der Reihe: Michael Merschmeier, Henning Rischbieter; im Auftrag des Theaterreferats, Ute Kirchhelle, Roland Schaffner.
 
 
 
 
 

proT auf YouTube: proTshortcuts


 
 

Alexeij Sagerer auf Vimeo


Am 24. Februar 2022 zensiert Vimeo die proT-Präsentationsseite: "Alexeij Sagerer auf Vimeo". Hier sind vor allem die proT-Produktionen des Unmittelbaren Films sowie die Theaterdoku "Siegfrieds Tod" und der Kinofilm "Zahltag der Angst" präsentiert. Diese proT-Filme sind alle nach wie vor über die proT-homepage-Seite FILMPRODUKTIONEN  zu erreichen.
 
 

Werkverzeichnis I


Alexeij Sagerer, proT  —  Produktionen
 

Werkverzeichnis II


Alexeij Sagerer, proT  —  Festivals, Ausstellungen, Screenings, Beteiligungen, Auszeichnungen, öffentliche Ankäufe (Auswahl)
 

Werkverzeichnis V


über Alexeij Sagerer, proT  —  Literatur und Presse (Auswahl)
 
 

FILMPRODUKTIONEN


ab 1969
 
 

DIE SYNCHRONISATOREN


auf dem VierVideoTurm, ab 1985
 
 

THEATERDOKUMENTATIONEN


ab 1969
 
 

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e-mail an proT: proT@proT.de

 
 

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