Der Tieger von Äschnapur


 
 
Der Tieger von Äschnapur
 
 
Alles begann damit, dass am Anfang die Maharani bei einem Sylvesterausflug auf dem Lande sagte: nur der bekommt meine Tochter, die bezaubernde Prinzessin, der den Tieger von Äschnapur bringt. Daraufhin wurden alle Frauen Verwandte und alle Männer Tiegerjäger.
 
 

1977 - 1982 / 1983 - 1989
Der Tieger von Äschnapur


 
 
Das erste Langzeitprojekt des proT ist Der Tieger von Äschnapur, "radikales Total-Theater über das Theater" (SZ, 16.07.1979). Die zunächst lediglich über den Titel geöffnete Konsistenzebene dauert von 1977 bis 1982. Tieger Null (1977), Tieger Eins (1977), Tieger Zwei (1979 und 1982), Tieger Drei (1979). 1979/1980 gibt es die ersten Vorwürfe auf den Tieger von Äschnapur Unendlich. Dies ist auch der Beginn der ersten Theaterarbeiten mit Video: Münchner Volkstheater, 1980 (u.a. Ausstellung "Videoinstallationen Münchner Künstler", Künstlerwerkstätten Lothringer 13, 1981) und Zahltag der Angst, 1981 (der gleichnamige Videofilm aus Zahltag der Angst bei "Videokunst in Deutschland 1963 - 1982", Lenbachhaus München, Nationalgalerie Berlin, u.a., 1982), beides Vorwürfe auf den Tieger von Äschnapur Unendlich. "Für sein Münchner Volkstheater hat er (Alexeij) sich in sein Video-Gerät zurückgezogen. Und vom Bildschirm aus (...) gibt er seinen Volksschauspielern seine Regieanweisungen zur Zerstörung der folkloristischen Klischees." (DIE ZEIT, 30. Mai 1980).
 
Die über den Titel geöffnete Kompositionshorizontale Der Tieger von Äschnapur greift immer weiter aus und ihre Wirkung reicht bis zur Entstehung des VierVideoTurmes beim Konzert auf der Tiegerfarm (1985) und zu proT trifft Orff - wir gratulieren (Carmina Burana trifft den Tieger von Äschnapur), der bekanntesten proT-Produktion mit Tieren (1985). "Fünf entzückende Schweine rüsseln, grunzen und schmatzen in der feinen Gasteig-Black-Box, sind in naturgemäßer Unschuld der Chor für eine unverschämt rissige Gratulations-Cour zu Carl Orffs 90. Geburtstag." (AZ, 12. Juli 1985).
 
1985 ist die Tiegernacht Teil der Alexeij Sagerer Retrospektive beim 7. Internationalen Theaterfestival München und das erste Konzert auf der Tiegerfarm findet im selben Jahr im Kulturzentrum Gasteig Blackbox statt. 1989 folgen die Vier letzten Konzerte auf der Tiegerfarm im Kulturzentrum Gasteig München im Carl-Orff-Saal. 1992 übernimmt das Nibelungen & Deutschlandprojekt den VierVideoTurm als Theatermaschine.
 
 

1977 - Der Tieger von Äschnapur Null oder


Sylvester auf dem Lande


 
 
Dies ist der Tieger von Äschnapur Null. Er wird nur einmal in seinem Leben als Aktionsabend VII verkleidet, gezeigt. Später wird es dann noch andere Tieger von Äschnapurs geben, die sehr wahrscheinlich öfters gezeigt werden und obendrein auch noch ganz anders ausschaun können. Also von dem Null-Abend, da haben Sie nur was, wenn Ihnen sowas gefällt "Sah ein Roß ein Knöblein stehen!"
 

 
Cornelie Müller, Nikolai Nothof, Alexeij Sagerer, Agathe Taffertshofer, Jürgen von Hündeberg: Ausgangsteam für die Konsistenzebene "Der Tieger von Äschnapur"
proT, München, 15. Januar 1977
 

1977 - Der Tieger von Äschnapur Eins oder


Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern


 
 
Zuerst gab es einen "Tieger von Äschnapur Null" als "Aktionsabend VII" verkleidet. Diesen Tieger gab es nur einmal auf der ganzen Welt, weil er einmalig war! Jetzt gibt es den "Tieger von Äschnapur Eins" und zwar öfters und regelmäßig, wie sich's gehört. Man kann diesen Tieger leicht erkennen, weil er obendrein noch "oder ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern" heißt. Dann wird es noch die Tieger Zwei und Drei geben, später, die obendrein noch besonders heissen werden, was man aber noch nicht genau weiß. Wenn der Tieger Nummer Drei fertig ist, werden die drei Tieger vielleicht immer hintereinander gespielt, also: Eins, Zwei, Drei. Und noch später wird es dann noch den Tieger Unendlich geben, der unendlichmal wiederholt wird und zwar so unendlichmal, wie der Tieger Null nullmal gespielt wurde, was aber nicht bedeutet, daß er nur einmal gespielt wird, sondern nur vergleichsmäßig.
 

 
Die Maharani (Cornelie Müller), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer). Erster Einsatz von 8 mm Film und Dia-Ebene
proT, München, UA 14. Mai 1977
 

Der Tieger von Äschnapur Eins oder
Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern


Film-Comics - Super 8 - Farbe/Ton - 00:07:56 Std. - Produktion proT - 1977
 

 
Der Film-Comics Der Tieger von Äschnapur Eins oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern wird 1977 unter dem Arbeitstitel "Heimatfilm" an der Grenze zwischen Ober- und Niederbayern für die Theaterproduktionen "Der Tieger von Äschnapur Eins oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern" an einem Tag auf Super 8 gedreht. Der Film-Comics ist die erste Arbeit im proT, der die Qualität Film in den theatralen Ablauf bringt. Er wird im Theater als Ganzes eingespielt und führt die theatrale Handlung weiter. Mit Jürgen von Hündeberg (Der beratende Tiegerjäger), Cornelie Müller (Die Maharani), Nikolai Nothof (Die zurückgebliebene Tiegerjäger), Agathe Taffertshofer (Die bezaubernde Prinzessin) und Alexeij Sagerer (Die dauernde Tiegerjäger). Heimat, Ferne, Abenteuer und Sieg. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 

Erste Bierrede zur Kunst


10. November 1979, proT, München, Isabellastr. 40 (YouTube 6:31 Minuten)
 

 
Erste Bierrede zur Kunst ist ein Triptychon mit Rübenlandler - Erste Bierrede - Reine Musik aus der Theaterproduktion: "Der Tieger von Äschnapur Eins oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern". Premiere am 14.05.1977, proT, München, Isabellastr. 40 mit Cornelie Müller (Maharani), Agathe Taffertshofer (Bezaubernde Prinzessin) und Alexeij Sagerer (Dauernder Tiegerjäger). (Kamera: Fips Fischer)
 
Rolf May
Der Tieger von Äschnapur
Irrwitz und Chaos im proT: Ein neues Stück von Alexeij Sagerer
in: TZ, München, 23. Mai 1977
 
Thomas Thieringer
Alexeij Sagerers Traumspiel
Neue Comics im proT
in: SZ, Münchner Kulturberichte, 28./29./30. Mai 1977
 
Gudrun Bouchard
Premiere im proT
"Der Tieger von Äschnapur oder die Prinzessin aus Niederbayern"
in: SZENE MÜNCHEN, Nr. 6 Juni 1977
 
egb.
Die letzte Prinzessin aus Niederbayern
Im proT: "Der Tieger von Äschnapur" - Fortsetzung
in: Münchner Merkur, München, 11./12. Juni 1977
 

1978 - Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes


 
 
Dieser nicht mehr existierende Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes von 1978 wird 1982 endgültig aus der Theatergeschichte gelöscht, und zwar durch den wahren Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes. Der nicht mehr existierende Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes muss nur deswegen immer noch erwähnt werden, da für ihn wunderbare Filmcomics gedreht wurden, die nach wie vor in der Filmgeschichte eine wichtige Rolle spielen. Die Personen des nicht mehr existierenden Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes: Die Stief-Maharani (Billie Zöckler), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der zuspätgekommene Tiegerjäger (Kurt Hartel), Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer).
proT, München, UA 22. Juli 1978
 

Ein Trivialfilm


Film-Comics - Super 8 - Farbe/Ton - 00:05:22 Std. - Produktion proT - 1978
 

 
Der Film-Comics Ein Trivialfilm wird 1978 zu einer ersten, nicht mehr existierenden Theaterproduktion mit dem Titel "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" an einem Strand bei München gedreht. Der Super 8 Film wird zum grossen Teil live in der Kamera geschnitten. Die Kamera befindet sich dabei immer auf dem Stativ. Jede Einstellung ist genau geplant. Der Ton wird gleichzeitig mit dem Film-Bild gestartet, angehalten und aufgenommen. Das Filmteam besteht aus Jürgen von Hündeberg, Agathe Taffertshofer und Kurt Hartel. Hitze, Sonne, Revolution und Strand. Ein Film von und mit Alexeij Sagerer.
 

Ein politischer Film


Film-Comics - Super 8 - Farbe/Ton - 00:05:57 Std. - Produktion proT - 1978
 

 
Der Film-Comics Ein politischer Film wird 1978 zu einer ersten, nicht mehr existierenden Theaterproduktion mit dem Titel "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" vor dem Armeemuseum in München und in einer Wohnung gedreht. Der Super 8 Film wird zum grossen Teil live in der Kamera geschnitten. Die Kamera befindet sich dabei immer auf dem Stativ. Jede Einstellung ist genau geplant. Der Ton wird gleichzeitig mit dem Film-Bild gestartet, angehalten und aufgenommen. Mit Cornelie Müller, Anna Sagerer, Matthias Hartel, Jürgen von Hündeberg und Alexeij Sagerer. Das Filmteam besteht aus Jürgen von Hündeberg, Agathe Taffertshofer und Kurt Hartel. Pathos, Freiheit, Herz und Hand. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 

2. Dictation

3. Ein Trivialfilm
1978 gedreht auf 8 mm Film (YouTube 8:48 Minuten)
 

 
2. Dictation wurde zu einer ersten, nicht mehr existierenden Theaterproduktion mit dem Titel "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" gedreht. Text: Rudolf Friedrich Sagerer, 1954. Sprecher: Cornelie Müller, Agathe Taffertshofer, Alexeij Sagerer.
 
 

1979 - Der Tieger von Äschnapur Drei oder Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer


 
 
Kommen Sie alle – unbedingt! Ich werde spielen wie ein junger Gott.
 

 
Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer, Solo), Technik (Agathe Taffertshofer). Durchkomponierte 8 mm Film - und Dia-Ebene
proT, München, UA 14. Juli 1979
 

Rote Wärmflasche tanzt

Rote Wärmflasche tanzt Rote Wärmflasche tanzt
13. September 1979, proT, München, Isabellastr. 40 (YouTube 2:14 Minuten)
 

 
Rote Wärmflasche tanzt ist der Prolog zur Theaterproduktion: "Der Tieger von Äschnapur Drei oder Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer". Premiere am 14. Juli 1979, proT, München, Isabellastr. 40. (Kamera: Fips Fischer)
 

Werbefilm für Tieger


Film-Comics - 35 mm - Farbe/Ton - 00:01:30 Std. - Produktion proT - 1978
 

 
Der Film-Comics Werbefilm für Tieger wird 1978 und die folgenden Jahre in Münchner Kinos (z.B. den Leopoldkinos und dem Isabellakino) als Werbefilm gezeigt. Für die Theaterproduktionen "Der Tieger von Äschnapur Eins oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern", "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" und "Der Tieger von Äschnapur Drei oder Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer". Mit Jürgen von Hündeberg, Cornelie Müller, Agathe Taffertshofer, Billie Zöckler und Alexeij Sagerer. Kamera: Sepp Heyne. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
Thomas Thieringer
Wirben fürs Theater
Wie Alexeij Sagerer auf sein proT aufmerksam macht
in: SZ, München, 4. Januar 1979
 
 

1979 - Voranzeige


Der Tieger von Äschnapur Unendlich wird in den fünf Kontinenten jeden Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag, 20:30 Uhr, gespielt. Möglicherweise mit den Ureinwohnern, die aber noch nichts davon wissen. Im Augenblick ist es noch nicht nötig, uns wegen Flugbilietten zu belästigen.
 

 

Geschlossene Öffentlichkeiten: 1. Universität


Der erste Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
 
 
Die Universität, das Land, wo Milch und Honig fliesst. Alexeij Sagerer, Brigitte Niklas und Fips Fischer auf Einladung der Theaterwissenschaften an der LMU durch Dr. Wilfried Passow. Hörsaal LMU, München, 10. Dezember 1979
 

Honeying and Milking - The Beginning


10. Dezember 1979, Hörsaal LMU München (YouTube 3:28 Minuten)
 

 
Honeying and Milking - The Beginning ist ein Ausschnitt aus der Video-Dokumentation von "Geschlossene Öffentlichkeiten: 1. Universität", der erste Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich vom 10. Dezember 1979 in einem Hörsaal der LMU München mit Alexeij Sagerer, Brigitte Niklas und Fips Fischer. Alexeij Sagerer wurde dazu vom Münchner Theaterwissenschaftler Dr. Wilfried Passow eingeladen. (Kamera: Ulli Bauereis)
 

1980 - Münchner Volkstheater


Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Jede Zeit muss sich selbst erlösen und die Zeit macht noch nicht einmal vor dem Volkstheater halt. Alexeij Sagerers Ostermesse. Handlung mit zwei Akteuren und mindestens einem Videomonitor. Erste Theaterarbeit mit Video.
 

 
MÜNCHNER VOLKSTHEATER. Anscheinend besteht gerade bei konservativen Leuten die Ansicht, dass Traditionen jederzeit aussetzbar und einsetzbar sind. Diese Ansicht ist für lebendige Strukturen kaum verbreitet. Wir glauben, dass München unbedingt ein Volkstheater braucht und zwar ein fest gebautes und von oben eingesetztes, damit alle jederzeit sehen können, dass dies gar nichts für das Theater bringt, höchstens offiziell anerkannte Volksschauspieler. Es mag schon sein, dass die Politiker gerne ein Volkstheater einsetzen möchten, denn jede Sehnsucht stellt die Politik in Frage und die Politik versucht, jede Sehnsucht zu entmutigen. Aber jede Aussage braucht eine eigene Ästhetik und jede allgemeine Ästhetik enteignet die Aussage wie der Kindergarten das Kind und das eingesetzte Volkstheater das Volk. Die Politiker hätten gerne, dass sie jederzeit Unmittelbares Theater anhalten könnten, wenn es ihnen politisch gerade nicht passt und es wieder einsetzen könnten, wenn es ihnen wieder passt. Aber man kann keine Bewegung begreifen indem man sie anhält. Das Volk wird durch die Volksvertreter vertreten, inzwischen auch beim Theatermachen. Die Volksvertreter werden bald das Theater machen wollen, das das Volk machen sollte. Die Entmündigung ist vor allem eine ästhetische. So wie die Verantwortlichen für das Autobahnnetz uns offensichtlich ein lückenloses Netz herstellen wollen, so als wenn sie sich schämen würden für ein Netz verantwortlich zu sein (möglicherweise vor ihrer eigenen Mutter), das immer noch so grosse Löcher hat.
 

 
Der Vorwurf: Der Standpunkt, von dem aus der Vorwurf geworfen wird, ist hier - also in dieser Welt, in Europa, in der BRD, in Bayern, in München, in der Isabellastraße 40, in den Mitarbeitern des proTs. Der Vorwurf wird sowohl nach draussen geworfen (angeblich hat einmal ein bekehrter Germanenkönig einen Speer vor sich hingeworfen und da, wo der Speer dann heruntergegangen ist, hat er eine Kirche gebaut), als auch nach drinnen, also in einen selbst hinein - wobei die Wirkungen der verschiedenen Wurfrichtungen ähnlich schwer auseinanderzuhalten sind wie die Explosion und eine Implosion - was wir selbst feststellen konnten als wir die Bildröhren von Fernsehapparaten eingeschmissen haben.
 
Mit Agathe Taffertshofer (Die Frau), Erhard Sonnengruber (Der Mann). Videoschauspieler: Jürgen von Hündeberg, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer, Sophia Pherachthis Mariä Sagerer, Erhard Sonnengruber, Agathe Taffertshofer. Videotechnik: Vips Fischer. Nach der Uraufführung am 17. Mai 1980 wird das Stück bis zum 23. August 1980 im proT gespielt. Von 1983 bis 1985 findet Münchner Volkstheater jeweils am Karfreitag an wechselnden Orten statt.
proT, München, UA 17. Mai 1980
 

Der 1. Kuss


1980, gefilmt auf U-Matic Highband für Münchner Volkstheater (YouTube 0:20 Minuten)
 
Küssende Fernseher
 
Der 1. Kuss von Alexeij Sagerer ist die erste Implosion eines Fernsehers von proT. Für die Produktion Küssende Fernseher (24. Dezember 1983) werden Implosionen von Fernsehern im freien Feld durchgeführt. Diese Implosionen werden gefilmt. Die implodierten Fernseher werden dann zu einem "Fernsehturm" ("erster Viervideoturm") aufgetürmt und verbrannt. Parallel dazu wird eine mit einer Fernsehschablone umrahmte Glasscheibe bemalt. Daraus entsteht am 12. Mai 1983 eine der ersten proT Video-Arbeiten mit dem Titel Fernsehbilder (bemalte, implodierende, brennende Fernseher). Die 20 Sekunden des Youtube-Videos Der 1. Kuss stammen aus dieser Arbeit. Kamera: Fips Fischer.
 
 
Fernsehbilder ist aktuell im Internet nicht als Film verfügbar

Fernsehbilder


Kunst & Film - U-Matic-Highband - Farbe/Ton - 00:07:23 Std. - Produktion proT - 1983
 

 
Bemalte, implodierende, brennende Fernseher (Premiere 02. August 1983, Festival Videoart Locarno). Kamera: Fips Fischer, Ein Film von Alexeij Sagerer.
 

Honeying - Münchner Volkstheater


1980, gefilmt auf U-Matic Highband für Münchner Volkstheater (YouTube 0:39 Minuten)
 

 
Honeying - Münchner Volkstheater ist ein Ausschnitt aus dem Video für die Theaterproduktion "Münchner Volkstheater" (erste Aufführung 17. Mai 1980, proT, München, Isabellastr. 40), ein Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich. "Münchner Volkstheater" ist die erste Theaterarbeit mit Video von Alexeij Sagerer, wobei ein vorproduziertes Videoband die theatralen Abläufe steuert, praktisch das Video die Regie übernimmt. Mit Alexeij Sagerer, Kamera: Fips Fischer.
 
 

1980 - Kunst aus dem Hühnerarsch


Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
 
 

 
Ein artiger Beitrag zur Politik (Quizz!)
Der Gewinner dieses Quizzes hat freie Wahl!
Bei mehreren Gewinnern gibt es freie Wahlen!
Was für ein Glück für einen Wal - freie Wahlen!
 
Dieses proTata ist in einem Hühnerstall entstanden, spielt in einem Hühnerstall und endet als Hühnerstall. Jedem Besucher ein lebendes Huhn als Eintrittskarte.
proT, München, 04. Oktober 1980
 

Subversives Repräsentationstheater


Video, gefilmt auf VHS, Juni 1984 (YouTube 08:04 Minuten)
 
 
Tragödie
 
Subversives Repräsentationstheater ist ein Videofilm, aufgenommen mit einer VHS-Billigkamera in einer Einstellung im Juni 1984. Eine EifersuchtsTragödie zwischen Grossmaharani, Maharani und bezaubernder Prinzessin, die am 04. Oktober 1980 mit der Theaterproduktion Kunst aus dem Hühnerarsch - Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich im proT live aufgeführt wird. Mit Brigitte Niklas, Cornelie Müller, Agathe Taffertshofer. Sprecher/Text/Kamera: Alexeij Sagerer.
 
 

1981 - Das weisse Band


Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
 
 
Das weisse Band
 
Ein weisses Paar legt ein 600-Meter langes und 60 cm breites Band um den Johannisplatz. Mit Agathe Taffertshofer, Erhard Sonnengruber und den Bewohnern von Haidhausen. Live-Musik: Erster öffentlicher Auftritt von Hans-Jürgen Buchner (später Haindling) und Ulrike Böglmüller in München.
Johannisplatz, München, 23. Mai 1981
 
 

1981 - Zahltag der Angst


Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
 
 
Geschichte I Also das ist ein, eigentlich ein konventionelles Theaterstück, ja, das ist ein konventionelles Theaterstück, weil wenn der Tieger von Äschnapur, die grosse Intensität - also der totale Orgasmus ist - dann braucht das, also dann darf das beim konventionellen Theater zwar stattfinden aber lediglich darf es nicht wirklich stattfinden, also dieses Stück ist praktisch ein Theaterrennen, wo der Tieger von Äschnapur als Preis ausgesetzt ist, wodurch ihn ein jeder erringen kann und er gleichzeitig nicht wirklich da sein muss.
 
Geschichte II Also ein konventioneller Tiegerjäger, also praktisch kein wirklicher Tiegerjäger, überredet drei Frauen, die auf die Ankunft des Tiegers von Äschnapur warten, zum Theaterrennen um den Tieger von Äschnapur. Natürlich bekommen sie Rennfahrerinnennamen: Maharani, Großmaharani und bezaubernde Prinzessin und den Tieger von Äschnapur, zwar nicht wirklich, sondern als Preis, was noch besser ist, weil das Theater deswegen eine so menschliche Kunst ist, weil es nicht wirklich ist, und alles was wirklich Theater ist, einfach aus dem Theater ausgeschlossen wird.
 
Geschichte III Also dieses Stück ist ein Bild des Kapitalismus ja ja eine Tragödie, eine Arzttragödie, eine eifersüchtige Arzttragödie, praktisch ein Heimatstück, ein Urlaubsstück, ein Theatertodesrennen, ein Theaterkollaps - ein Horrorstück, ein obszönes, ein sinnvernichtendes Sexstück, bedeutungsvernichtend! - mutierendes Theater - eine subventionierte Theatermutation.
 

 
Zahltag der Angst ist komponiert aus Intensitäten. Kein Wort wird live gesprochen. Mit fünf Personen, fünf Videomonitoren, zwei Videorekordern und einer Videokamera in zwei Räumen. Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der konventionelle Tiegerjäger (Alexeij Sagerer), Technik (Telse Wilhelms).
proT, München, UA 16. Oktober 1981
 

Zahltag der Angst - Intensitäten


Kinofilm - U-Matic Highband - Farbe/Ton - 00:31:16 Std. - Produktion proT - 1981
 

 
Der Kinofilm Zahltag der Angst - Intensitäten entsteht während der Arbeit an der Theaterproduktion "Zahltag der Angst". Er ist eine Komposition aus 51 Mini-Dramen von jeweils 31 Sekunden. Er konfrontiert die "Intensität" verschiedener szenischer Bewegungen, Materialien und Inhalte miteinander: Personen, Gegenstände, Farben, Licht, Musik, Geräusche, Sprache, Texte, Abläufe. 3 Frauen: Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Agathe Taffertshofer. Eine Stimme: Telse Wilhems. Interview: Alexeij Sagerer mit Herrn Lazarowicz, dem Leiter des Theaterwissenschaftlichen Instituts der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Videotechnik: Vips Vischer. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
 

1982 - Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes


 
 

 
Diese Produktion entsteht aus Primzahlen durch Setzungen und Losentscheide. Erste künstlerische Mitarbeit von Franz Lenniger. Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Bühnentechnik (Werner Prökel). Letzte Produktion im proT in der Isabellastrasse 40
proT, München, UA 17. September 1982
 

rod plau krün


Dia aus "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" als Postkarte
Regenschein Karten, Verlag Schaschko & Freund, München, 1983
 
 

1984 - Tieger Nacht


 
 

 
Vor dem Tieger von Äschnapur Unendlich bringt das proT die Tieger Nacht: etwa 4 Stunden Theater von Alexeij Sagerer mit Der Tieger von Äschnapur Eins oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern, Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes und Der Tieger von Äschnapur Drei oder Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer. Diese Tieger Nacht wird neunmal gezeigt. Jeweils an einem Samstag. An den übrigen Wochentagen werden die Tieger einzeln gezeigt und zwar am Sonntag und Mittwoch der Einser, am Montag und Donnerstag der Zweier und am Dienstag und Freitag der Dreier.
proT-Halle, München, 24. März - 02. Juni 1984
 
 

1984 - Exorzismus


Ur und Erz Commerciale. Dauernd beginnender Tieger von Äschnapur Unendlich
 
 
Im Jahre 1984 vertrieben die Theater, die freie Theater hiessen, weil sie so genannt wurden - freiwillig aber nicht ohne kleine Berechnung - die letzten ihrer, sowieso nur sehr wenigen und kleinen schwarzen Theatergeister. Sie wurden freiwillig domestizierte Theater... Auch wenn darüber darüber gelächelt werden sollte, wir haben immerhin schon sechs Teufel ausgetrieben.
 

 
Mit Lisa Elisabeth Buchmann, Gerlinde Eger, Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Hias Schaschko, Alexeij Sagerer, Thomas Tielsch, Katharina Voss
Dachauer Hallen (Möbelhalle), München, 31. Dezember 1984
 
 

1985 - Wenn der Staat den Staat wagt muß das Theater den Tieger Unendlich wagen


Buch mit Klebebindung und Gewebeband, DinA4
 
 
(...) Bei der Subventionierung der Privattheaterszene darf es primär nur um die länsgt beschlossenen Qualitätskriterien gehen. Diese Kriterien dürfen bei der Verteilung icht immer wieder ausgehöhlt werden. Alles andere fördert nur läppische Klein Stadt und Staatstheater. Die Qualität Groß Stadt und Staatstheater wird längst mit ungleich höheren Mitteln gefördert. Diese Art der Förderung ist lediglich ein weiterer Versuch, unmittelbares Theater zu verhindern, die Räume zu verengen. (...) Der Versuch, unmittelbares Theater zu verhindern wird nicht nur (bewußt und unbewußt) von Vetretern des Staatsapparates unternommen, sondern auch von einer Anzahl von Privattheatern, die an den Vorteilen dieses Apparates teilhaben wollen. (...)
Textprozessionstheater zur Subventionspolitik, proT, München, Produktion 1985
 
 

1985 - Konzert auf der Tiegerfarm


Der dauernd und überall beginnende "Tieger von Äschnapur Unendlich".
 
 
Premiere des VierVideoTurms und der sieben gemalten Filme. Auf 8mm Blankfilm sind sieben Filme gemalt. Jeder der sieben Filme ist ein ca. 7 Minuten langes Bild mit Ablauf. Gemalt und gezeichnet von Alexeij Sagerer 1985 auf jeweils ca. 150 Meter Super-8-Blankfilmmaterial und auf Video überspielt. Diese Videos laufen über einen Turm aus vier Monitoren. An diesem VierVideoTurm finden zwischen 1985 und 1990 an verschiedenen Orten und mit wechselnden Künstlern und Abläufen Konzerte am VierVideoTurm statt. Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch die sieben gemalten Filme.
 

 
Konzert auf der Tiegerfarm: Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer), Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Der unbekannte Tiegerjäger (Franz Lenniger) und Die Siebenergruppe (Werner Prökel, Melanie Bertram, Sabine Neumann, Susanne Stiefvater, Ulrike Stiefvater)
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München, UA 11. April 1985
 

Honeying mit Andreas Hofer


11.-18. April 1985, Kulturzentrum Gasteig, Blackbox (YouTube 6:11 Minuten)
 

 
Honeying mit Andreas Hofer ist ein Ausschnitt aus der Theaterproduktion "Konzert auf der Tiegerfarm", der dauernd und überall beginnende Tieger von Äschnapur Unendlich. Produktion für das Kulturzentrum Gasteig, Blackbox. Mit Alexeij Sagerer, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Franz Lenniger, Werner Prökel, Melanie Bertram, Sabine Neumann, Susanne Stiefvater, Ulrike Stiefvater, Kamera: Christoph Wirsing.
 

1985 - proT trifft Orff


Carmina Burana trifft den Tieger von Äschnapur
 
Dreimal kratzt man sich am Kopf, haut sich noch mal auf denselben, doch der irre Traum ist wirklich: fünf entzückende Schweine rüsseln, grunzen und schmatzen in der feinen Gasteig-Black-Box, sind in naturgemäßer Unschuld der Chor für eine unverschämt rissige Gratulations-Cour zu Carl Orffs 90. Geburtstag. Das Multimediaspektakel von Alexeij Sagerer und seiner tierisch erweiterten Crew heißt: "proT trifft Orff. Carmina burana trifft den Tieger von Äschnapur..." Die vom furchtlosen Kulturreferat veranstaltete Show läuft täglich bis 16. Juli (21 Uhr).
AZ, 12. Juli 1985, Feuilleton, Ingrid Seidenfaden
 

 
Mit 3 Orffizieren (Werner Eckl, Axel Kotonski, Werner Prökel), 4 d 'Orfftrotteln (Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer), 1 Schweinehirtin (Ulrike Stiefvater), 1 Liebespaar (Susanne Wehde, Bernhard Jugel) und den 5 Schweinen: O Fortuna, Primo Vere, Uf dem Anger, In Taberna, Cour d 'Amor
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München, UA 10. Juli 1985
 

proT trifft Orff


Theaterfilm - U-Matic-Highband-Mutter - Farbe/Ton - 01:00:00 Std. - Prod. proT - 1986
 

 
Der Theaterfilm proT trifft Orff entsteht aus dem Theaterprojekt "proT trifft Orff - wir gratulieren", 10.-16. Juli 1985, aufgeführt im Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München. Geschnitten aus dem Material von verschiedenen Aufführungen. Kamera: Fips Fischer. Schnitt: Alexeij Sagerer, Fips Fischer. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 

Orff mit Schweinen

Orff Orff Orff Orff Orff Orff
10.-16. Juli 1985, Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München (YouTube 1:30 Minuten)
 
proT trifft Orff
 
Orff mit Schweinen ist ein Ausschnitt aus dem Videofilm proT trifft Orff, der 1986 aus dem Theaterprojekt "proT trifft Orff - wir gratulieren", 10.-16. Juli 1985, aufgeführt im Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München, entsteht. Mit Werner Eckl, Axel Kotonski, Werner Prökel, Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer, Ulrike Stiefvater, Bernhard Jugel, Susanne Wehde und den 5 Schweinen O Fortuna, Primo Vere, Uf dem Anger, In Taberna, Cour d 'Amour. Kamera: Fips Fischer. Schnitt: Alexeij Sagerer, Fips Fischer.
 
 

1986 - Das Stärkste TierSpielSpur


Alexeij Sagerers Super-Theater-Geschäft "proT für die Welt"
 
 
Ein Kartenspiel provoziert einen Text. Text und Kartenspiel provozieren eine Theaterutopie. Das Kartenspiel bringt Struktur, Namen, Bilder. Der Text liefert Erklärungen, Geschichten und verweist auf den Verkauf des Kartenspiels: Die grosse Verkaufslist als Problemlösung für Welt und Theater - Die Verkaufserlösung!
 
Das Theatertier: Der Tieger von Äschnapur, der nicht mehr entwischen kann, weil er gekauft wird. Die Prinzessin ist nicht mehr der Preis für den Tieger, sondern Verkäuferin eines Tierkartenspiels bei einem Tiegerjäger, der kein dauernder mehr ist, sondern ein kommerzieller. Unmittelbares Theater als Verkaufsveranstaltung für ein Kartenspiel.
 
Mit Sonja Breuer, alleinstehende Prinzessin - TierSpielVerkäuferin. Werner Prökel, Dipl. Ing. - Computer- und Lichtsteuerung. Cornelie Müller, Gestalerin - Diaphotographie. Klaus Riede, Dr. rer. nat. - Zoologische Fachberatung - Alexeij Sagerer, kommerzieller Tiegerjäger - TierSpielErfinder.
proT-Halle, München, UA 26. November 1986
 
 

Das Stärkste TierSpiel


Spielkartenproduktion - geniales Kartenspiel von Alexeij Sagerer
 
Rettet die Tiere!!!
Alle Theatereinnahmen fließen unmittelbar in den Tieger von Äschnapur Unendlich.
proT für die Welt, München, 1. Auflage 1000 Stück, 1986
 
 

1988 - Ein Konzert auf der Tiegerfarm


"Zwischenräume" – Raum und Klang im Skulpturenmuseum Glaskasten
 
 
proT für die Welt
mit Cornelie Müller, Bärbel Schmid, Alexeij Sagerer und Ossi H. Oswald (Technik).
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, 03. September 1988
 
 

1988 - Weihnachtskonzert auf der Tiegerfarm


 
 
Konzert am VierVideoTurm mit Robyn Schulkowsky (Schlagzeug), Cornelie Müller (Violine), Franziska Leube (Cello) und Alexeij Sagerer (Stimme)
Theater Rechts der Isar, München, 24. Dezember 1988
 

Wolgalied - Weihnachtslied

Tanz in die Lederhose
24. Dezember 1988, Theater rechts der Isar, München Haidhausen (07:31 Minuten)
 

 
Wolgalied - Weihnachtslied ist der siebte Teil vom Konzert am VierVideoTurm "Weihnachtskonzert auf der Tiegerfarm 88". Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch sieben gemalte Filme. Mit Robyn Schulkowsky (Schlagzeug/Dirigentin), Cornelie Müller (Violine), Franziska Leube (Cello) und Alexeij Sagerer (Gesang). Kamera: Werner Prökel.
 
 

1989 - Vier Konzerte auf der Tiegerfarm


Vier Konzerte am viermal VierVideoTurm
 
 
Weihnachtskonzert 89
Max Bauer (Akkordeon), Michaela Dietl (Akkordeon), Cornelie Müller (Akkordeon), Vera Wittmannn (Akkordeon), Hans Lechner (Schlagzeug + Glocken), Erwin Rehling (Schlagzeug + Glocken)
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 25. Dezember 1989
Blut und Tränen – Samt und Seide
Alexeij Sagerer mit Nina Hoffmann, Andreas Koll, Michael Kurz, Cornelia Melián und Cornelie Müller
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 26. Dezember 1989
Avantgarde an der Heimatfront
Dietmar Diesner (Saxophon, Klarinette), Johannes Bauer (Posaune), Peter Hollinger (Schlagzeug) und Jon Rose (Violine)
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 27. Dezember 1989
Gejagt
Alexeij Sagerer – Ich bin öffentlich autistisch
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 28. Dezember 1989
 

Avantgarde an der Heimatfront

Tanz in die Lederhose
27. Dezember 1989, Gasteig, Carl-Orff-Saal, München (YouTube 7:59 Minuten)
 

 
Avantgarde an der Heimatfront ist das dritte der "Vier Konzerte auf der Tiegerfarm" und gehört zu den Konzerten am VierVideoTurm. Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch sieben gemalte Filme.
Zu sehen ist der vierte Teil von Avantgarde an der Heimatfront mit Dietmar Diesner (Saxophon, Klarinette), Johannes Bauer (Posaune), Peter Hollinger (Schlagzeug) und Jon Rose (Violine), (Kamera: Werner Prökel).
 
 

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Videos und Filme im Flash- und MP4-Video-Format und auf Vimeo
 
 

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Rudolf Friedrich Pleuna