Die Konzerte auf der Tiegerfarm und letzte Tiegerspuren 1985 - 1989
 
Der Tieger von Äschnapur
Der Tieger von Äschnapur
Der Tieger von Äschnapur
 
 
Alles begann damit, dass am Anfang die Maharani bei einem Sylvesterausflug auf dem Lande sagte: nur der bekommt meine Tochter, die bezaubernde Prinzessin, der den Tieger von Äschnapur bringt. Daraufhin wurden alle Frauen Verwandte und alle Männer Tiegerjäger. (A.S. 1977)
 
 
Die über den Titel geöffnete Kompositionshorizontale Der Tieger von Äschnapur greift immer weiter aus und ihre Wirkung reicht bis zur Entstehung des VierVideoTurmes beim Konzert auf der Tiegerfarm (1985) und zu proT trifft Orff - wir gratulieren (Carmina Burana trifft den Tieger von Äschnapur), der bekanntesten proT-Produktion mit Tieren (1985). "Fünf entzückende Schweine rüsseln, grunzen und schmatzen in der feinen Gasteig-Black-Box, sind in naturgemäßer Unschuld der Chor für eine unverschämt rissige Gratulations-Cour zu Carl Orffs 90. Geburtstag." (AZ, 12. Juli 1985).
 
1985 ist die Tiegernacht Teil der Alexeij Sagerer Retrospektive beim 7. Internationalen Theaterfestival München und das erste Konzert auf der Tiegerfarm findet im selben Jahr im Kulturzentrum Gasteig Blackbox statt. 1989 folgen die Vier letzten Konzerte auf der Tiegerfarm im Kulturzentrum Gasteig München im Carl-Orff-Saal. 1992 übernimmt das Nibelungen & Deutschlandprojekt den VierVideoTurm als Theatermaschine.
 
 

1985 - Konzert auf der Tiegerfarm


Der dauernd und überall beginnende "Tieger von Äschnapur Unendlich".
 
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München, UA 11. April 1985. Konzert auf der Tiegerfarm: Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer), Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Der unbekannte Tiegerjäger (Franz Lenniger) und Die Siebenergruppe (Werner Prökel, Melanie Bertram, Sabine Neumann, Susanne Stiefvater, Ulrike Stiefvater)
 
 

 
Premiere des VierVideoTurms und der sieben gemalten Filme. Auf 8mm Blankfilm sind sieben Filme gemalt. Jeder der sieben Filme ist ein ca. 7 Minuten langes Bild mit Ablauf. Gemalt und gezeichnet von Alexeij Sagerer 1985 auf jeweils ca. 150 Meter Super-8-Blankfilmmaterial und auf Video überspielt. Diese Videos laufen über einen Turm aus vier Monitoren. An diesem VierVideoTurm finden zwischen 1985 und 1990 an verschiedenen Orten und mit wechselnden Künstlern und Abläufen Konzerte am VierVideoTurm statt. Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch die sieben gemalten Filme.
 

Honeying mit Andreas Hofer


11.-18. April 1985, Kulturzentrum Gasteig, Blackbox (YouTube 6:11 Minuten)
 

 
Honeying mit Andreas Hofer ist ein Ausschnitt aus der Theaterproduktion "Konzert auf der Tiegerfarm", der dauernd und überall beginnende Tieger von Äschnapur Unendlich. Produktion für das Kulturzentrum Gasteig, Blackbox. Mit Alexeij Sagerer, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Franz Lenniger, Werner Prökel, Melanie Bertram, Sabine Neumann, Susanne Stiefvater, Ulrike Stiefvater, Kamera: Christoph Wirsing.
 

1985 - proT trifft Orff


Carmina Burana trifft den Tieger von Äschnapur
 
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München, UA 10. Juli 1985. Mit 3 Orffizieren (Werner Eckl, Axel Kotonski, Werner Prökel), 4 d 'Orfftrotteln (Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer), 1 Schweinehirtin (Ulrike Stiefvater), 1 Liebespaar (Susanne Wehde, Bernhard Jugel) und den 5 Schweinen: O Fortuna, Primo Vere, Uf dem Anger, In Taberna, Cour d 'Amor
 
 

 
Dreimal kratzt man sich am Kopf, haut sich noch mal auf denselben, doch der irre Traum ist wirklich: fünf entzückende Schweine rüsseln, grunzen und schmatzen in der feinen Gasteig-Black-Box, sind in naturgemäßer Unschuld der Chor für eine unverschämt rissige Gratulations-Cour zu Carl Orffs 90. Geburtstag. Das Multimediaspektakel von Alexeij Sagerer und seiner tierisch erweiterten Crew heißt: "proT trifft Orff. Carmina burana trifft den Tieger von Äschnapur..." Die vom furchtlosen Kulturreferat veranstaltete Show läuft täglich bis 16. Juli (21 Uhr).
AZ, 12. Juli 1985, Feuilleton, Ingrid Seidenfaden
 

proT trifft Orff


Theaterfilm - U-Matic-Highband-Mutter - Farbe/Ton - 01:00:00 Std. - Prod. proT - 1986
 

 
Der Theaterfilm proT trifft Orff entsteht aus dem Theaterprojekt "proT trifft Orff - wir gratulieren", 10.-16. Juli 1985, aufgeführt im Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München. Geschnitten aus dem Material von verschiedenen Aufführungen. Kamera: Fips Fischer. Schnitt: Alexeij Sagerer, Fips Fischer. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 

Orff mit Schweinen

Orff Orff Orff Orff Orff Orff
10.-16. Juli 1985, Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München (YouTube 1:30 Minuten)
 
proT trifft Orff
 
Orff mit Schweinen ist ein Ausschnitt aus dem Videofilm proT trifft Orff, der 1986 aus dem Theaterprojekt "proT trifft Orff - wir gratulieren", 10.-16. Juli 1985, aufgeführt im Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München, entsteht. Mit Werner Eckl, Axel Kotonski, Werner Prökel, Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer, Ulrike Stiefvater, Bernhard Jugel, Susanne Wehde und den 5 Schweinen O Fortuna, Primo Vere, Uf dem Anger, In Taberna, Cour d 'Amour. Kamera: Fips Fischer. Schnitt: Alexeij Sagerer, Fips Fischer.
 
 

1986 - Das Stärkste TierSpielSpur


Alexeij Sagerers Super-Theater-Geschäft "proT für die Welt"
 
 
Ein Kartenspiel provoziert einen Text. Text und Kartenspiel provozieren eine Theaterutopie. Das Kartenspiel bringt Struktur, Namen, Bilder. Der Text liefert Erklärungen, Geschichten und verweist auf den Verkauf des Kartenspiels: Die grosse Verkaufslist als Problemlösung für Welt und Theater - Die Verkaufserlösung!
 
Das Theatertier: Der Tieger von Äschnapur, der nicht mehr entwischen kann, weil er gekauft wird. Die Prinzessin ist nicht mehr der Preis für den Tieger, sondern Verkäuferin eines Tierkartenspiels bei einem Tiegerjäger, der kein dauernder mehr ist, sondern ein kommerzieller. Unmittelbares Theater als Verkaufsveranstaltung für ein Kartenspiel.
 
Mit Sonja Breuer, alleinstehende Prinzessin - TierSpielVerkäuferin. Werner Prökel, Dipl. Ing. - Computer- und Lichtsteuerung. Cornelie Müller, Gestalerin - Diaphotographie. Klaus Riede, Dr. rer. nat. - Zoologische Fachberatung - Alexeij Sagerer, kommerzieller Tiegerjäger - TierSpielErfinder.
proT-Halle, München, UA 26. November 1986
 
 

Das Stärkste TierSpiel


Spielkartenproduktion - geniales Kartenspiel von Alexeij Sagerer
 
Rettet die Tiere!!!
Alle Theatereinnahmen fließen unmittelbar in den Tieger von Äschnapur Unendlich.
proT für die Welt, München, 1. Auflage 1000 Stück, 1986
 
 

1988 - Ein Konzert auf der Tiegerfarm


"Zwischenräume" – Raum und Klang im Skulpturenmuseum Glaskasten
 
 
proT für die Welt
mit Cornelie Müller, Bärbel Schmid, Alexeij Sagerer und Ossi H. Oswald (Technik).
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, 03. September 1988
 
 

1988 - Weihnachtskonzert auf der Tiegerfarm


 
 
Konzert am VierVideoTurm mit Robyn Schulkowsky (Schlagzeug), Cornelie Müller (Violine), Franziska Leube (Cello) und Alexeij Sagerer (Stimme)
Theater Rechts der Isar, München, 24. Dezember 1988
 

Wolgalied - Weihnachtslied

Tanz in die Lederhose
24. Dezember 1988, Theater rechts der Isar, München Haidhausen (07:31 Minuten)
 

 
Wolgalied - Weihnachtslied ist der siebte Teil vom Konzert am VierVideoTurm "Weihnachtskonzert auf der Tiegerfarm 88". Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch sieben gemalte Filme. Mit Robyn Schulkowsky (Schlagzeug/Dirigentin), Cornelie Müller (Violine), Franziska Leube (Cello) und Alexeij Sagerer (Gesang). Kamera: Werner Prökel.
 
 

1989 - Vier Konzerte auf der Tiegerfarm


Vier Konzerte am viermal VierVideoTurm
 
 
Weihnachtskonzert 89
Max Bauer (Akkordeon), Michaela Dietl (Akkordeon), Cornelie Müller (Akkordeon), Vera Wittmannn (Akkordeon), Hans Lechner (Schlagzeug + Glocken), Erwin Rehling (Schlagzeug + Glocken)
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 25. Dezember 1989
Blut und Tränen – Samt und Seide
Alexeij Sagerer mit Nina Hoffmann, Andreas Koll, Michael Kurz, Cornelia Melián und Cornelie Müller
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 26. Dezember 1989
Avantgarde an der Heimatfront
Dietmar Diesner (Saxophon, Klarinette), Johannes Bauer (Posaune), Peter Hollinger (Schlagzeug) und Jon Rose (Violine)
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 27. Dezember 1989
Gejagt
Alexeij Sagerer – Ich bin öffentlich autistisch
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München, 28. Dezember 1989
 

Avantgarde an der Heimatfront

Tanz in die Lederhose
27. Dezember 1989, Gasteig, Carl-Orff-Saal, München (YouTube 7:59 Minuten)
 

 
Avantgarde an der Heimatfront ist das dritte der "Vier Konzerte auf der Tiegerfarm" und gehört zu den Konzerten am VierVideoTurm. Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch sieben gemalte Filme.
Zu sehen ist der vierte Teil von Avantgarde an der Heimatfront mit Dietmar Diesner (Saxophon, Klarinette), Johannes Bauer (Posaune), Peter Hollinger (Schlagzeug) und Jon Rose (Violine), (Kamera: Werner Prökel).
 

auf proT

Demonstrations-Zweck-PR-Band


Alexeij Sagerer: Auswahl von Arbeiten mit Video 1978-85, proT 1986 (42:02 Min)
 

 
Das Demonstrations-Zweck-PR-Band wird 1986 als grober Überblick über die Videoarbeiten von Alexeij Sagerer produziert. Es enthält Ausschnitte aus Münchner Volkstheater Einspielband (1980), Zahltag der Angst Theaterdoku (1981), Küssende Fernseher (1983), proT trifft Orff (1985), Konzert auf der Tiegerfarm (1985), Sieben gemalte Filme (1986) und die Film-Comics Werbefilm für Tieger (1978) und Subversives Repräsentationstheater (1984). Das Demonstrations-Zweck-PR-Band wird von Alexeij Sagerer mit Text und Titeln auf U-Matic Highband produziert. Videotechnik: Fips Fischer. Sprecherin: Sonja Breuer. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 

Der Tieger von Äschnapur

Der Tieger von Äschnapur 1, 2, 3 und Null


1977 / 1978 / 1979 / 1982 / 1984
 
Der Tieger von Äschnapur

Die Vorwürfe auf
Der Tieger von Äschnapur Unendlich


1979 - 1985
 
 

VIDEO-LISTE


Videos und Filme im Flash- und MP4-Video-Format und auf Vimeo
 
 

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Liste der proTshortcuts auf YouTube
 
 

Alexeij Sagerer auf Vimeo


 
 

proT auf YouTube: proTshortcuts


 
 

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Rudolf Friedrich Pleuna