28 Stunden
live-stream 1997

 
 

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Captain-Flug, Internet, live-film - Der Anfang

....und morgen die ganze Welt


live-film - BETACAM SP – Farbe/Ton - 28:00:00 Std. - Produktion proT - 18./19.10.1997
 

 
.... dies ist ein Film wie eine Droge .... er ist 28 Stunden präsent .... er begleitet dich .... man kann ihn nicht ansehen wie einen Krimi .... man wird ihn verlassen und wiederkommen und er ist immer noch da .... er ist dauernd in Bewegung .... du bewegst dich mit ihm .... er bewegt sich mit dir .... der Film ist die Vorstellung einer dauernd sich verändernden Fläche .... eine Bewegung, die nie enden muss .... alles was du siehst hat nie jemand live gesehen .... lediglich die Auswirkungen .... das Publikum kommt nur bis zur Aussenhaut des silbernen Kubuses .... das Publikum erlebt gleichzeitig .... zum erstenmal .... das Internet - die ästhetische Eroberung der Welt aus allen sieben Kontinenten und in allen sieben Kontinenten - unmittelbar in den theatralen und filmischen Abläufen .... und gleichzeitig 28 stundenlang die permanente Produktion des live-films ....
 
Der Trailer - Das Tor zu den 28 Stunden "....und morgen die ganze Welt"

....und morgen die ganze Welt


Trailer für den 28-stündigen live-film von 1997 - 00:30:38 Std. - proT 2021
 

 
Der live-film ....und morgen die ganze Welt entsteht mit dem Film- und Theaterprojekt "....und morgen die ganze Welt" vom 18. Oktober 1997, 20:00 Uhr bis 19. Oktober 1997, 24:00 Uhr in der Reithalle in München. Tier- und Zeitpfleger: Peter Weismann. Tanzschwester: Christine Landinger. Animateurin: Susanne Schneider. Captain: Alexeij Sagerer. Gitarrist: Joe Sachse. Schlagzeuger: Erwin Rehling. Schafe: 7 Schafe. Bildkomposition: Thomas Tielsch. Computergraphik: Christoph Wirsing. Kamera: Christian Virmond, Thomas Willcke. Tonregie: Kalle Laar. Tontechnik: Michael Kuhn. Internet: Sylvia Franz, Urs Streidl. Organisation: Maria Sánchez, Ursula Hasenkopf, Johanna Wall, Gert Bayer, Girgl Ecker. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
 
 
Erstes Kapitel: OZEANIEN - 01. - 04. Stunde
Aufbruch - Internet in Ozeanien .... kräftige bunte Farben .... Captain startet die Expedition .... später starke Mundmusik .... Tanzschwester ertanzt den Raum mit verbundenen Augen ....
 

 
 
 
Zweites Kapitel: ASIEN - 05. - 08. Stunde
Idylle - Internet in Asien .... leichte Erotik .... Schlagzeuger schlägt Bettenschlagzeug .... Tanzschwester isst 4 Stunden lang .... permanent unmittelbar Eis .... ohne jemals zu zögern .... Captain ersägt sich ein Klanginstrument .... Animateurin richtet sich ein warmes Bad und versinkt wunderbar darin ....
 

 
 
 
Drittes Kapitel: INDIEN - 09. - 12. Stunde
Sexuelle Macht - Internet in Indien .... gesteigerte Erotik .... Animateurin und Tanzschwester in Schwarz-Rot .... Seite an Seite in Erwartung .... Captain berührt mit Mundmusik die Frauen ....
 

 
 
 
Viertes Kapitel: AFRIKA - 13. - 16. Stunde
Besessenheit - Internet in Afrika .... Vodoo Tools .... Tanzschwester in dauernder Bewegung .... Gitarrist kämpft mit Afrika .... Captain an seinem magischen Spiegel mit Substanzen und Tenorhorn .... Animateurin spricht in obszönen Worten ....
 

 
 
 
Fünftes Kapitel: ANTARKTIS - 17. - 20. Stunde
Rock - Internet in der Antarktis .... Wale .... Wasser .... Weiss .... Musik .... Bettenschlagzeug .... Tanzschwester im Mieder zieht 4 Stunden lang den Rock über den spannendsten Punkt .... unterstützt von Gitarre und Schlagzeug .... Captain schickt Kameramänner zur Tanzschwester .... Animateurin verpflegt das Team und schreibt im Logbuch weiter ....
 

 
 
 
Sechtes Kapitel: SÜDAMERIKA - 21. - 24. Stunde
Musikfilm - Internet in Südamerika .... Klang und Land bewegt .... Captain mit starker Mundmusik fasziniert die Schafe .... er verwandelt mit dem Schlagzeuger und dem Gitarristen den Kubus zum Klangkörper .... die Animateurin spielt das Akkordeon ohne Ton .... die Tanzschwester erholt sich vom Rock und tanzt dann zum Rhythmus des Captain ....
 

 
 
 
Siebtes Kapitel: NORDAMERIKA - 25. - 28. Stunde
Führerbunker - Internet in Nordamerika .... Marschmusik im Dreivierteltakt .... Tier- und Zeitpfleger liest aus dem Logbuch .... der Captain treibt zunächst zur Hochzeit von Eva Braun mit Adolf Hitler .... dann verlässt er die Hochzeit und treibt gnadenlos und unaufhaltsam auf die Landung zu .... jetzt tönt und tanzt alles bis zur letzten Sekunde ....
 

 
 
 
 

....und morgen die ganze Welt - live-film



 
14 Personen und 7 Schafe werden in einem metallisch glänzenden Kubus für die Dauer von 28 Stunden eingeschlossen. Versorgt mit allen lebensnotwendigen Dingen stellen diese Personen (Organisatoren, Filme-Macher, Internet-Surfer und Künstler etc.) ihren Aufenthalt als Film her. Kameras, Videoschnittplatz und Internetanbindung stehen ihnen dabei im Kubus zur Verfügung. Begleitet wird die Filmproduktion im Kubus von 7 theatralen Ereignissen ausserhalb des Kubus und den sieben Kontinenten. Erste Arbeit mit und im Internet und erste Arbeit, die live-film produziert: aus der permanenten Auseinandersetzung mit theatralen Abläufen, Film, Dokumentationen, Synchronisatoren und Simultanität entstehen ab "....und morgen die ganze Welt" durchkomponierte theatrale Produktionen, die gleichzeitig vom Theater unabhängige Filmproduktionen sind, also nicht theatrale Abläufe abfilmen, sondern live-film herstellen.
 
Das Bildmaterial liefern vier Kameras im Kubus (zwei fest installierte Kameras mit Totalen und zwei Kameras mit Kameramännern), ausserdem Computergrafiken (live produzierte "Rahmen" aus dem Filmmaterial) und eine Internet-Verbindung zu den 7 Kontinenten á jeweils 4 Stunden in der Reihenfolge: Ozeanien (Kapitel Eins: Aufbruch), Asien (Kapitel Zwei: Idylle), Indien (Kapitel Drei: Sexuelle Macht), Antarktis (Kapitel Vier: Besessenheit), Afrika (Kapitel Fünf: Rock), Südamerika (Kapitel Sechs: Musikfilm), Nordamerika (Kapitel Sieben: Führerbunker).
 
Ähnlich der Bildmischung stehen auch der Film-Tonregie über Mikrofone alle Tonquellen aus dem Kubus zur Verfügung, zusätzlich die Töne aus den Internetkontakten und in allen ungeraden Kapiteln, als Einspielmaterial, die Musik aus Wagners "Ring der Nibelungen".
 

 
Das Film- und Theaterprojekt ....und morgen die ganze Welt thematisiert und zeigt die Herstellung und gleichzeitige Premiere des 28-stündigen Films ....und morgen die ganze Welt. Das Film- und Theaterprojekt und der dabei entstehende Film tragen also beide den gleichen Titel. Der 28-stündige Film ist gleichzeitig der Beginn des Filmes Der grösste Film aller Zeiten. Film wird zum Live-Medium, was bedeutet, dass die reale Produktionszeit des Filmes mit der tatsächlichen Film-Länge identisch ist. Anfangs (bis 2012, "Weisses Fleisch") hat jedes Film-Sein und Film-Werden im Augenblick seines Entstehens gleichzeitig seine öffentliche Premiere: auf alle Fälle im jeweiligen Theaterprojekt, potentiell auch im Internet und möglicherweise auch ausserhalb des Theaterprojektes. Von 1997 (....und morgen die ganze Welt) bis 2006 (Reine Pornografie) heissen die so entstandenen Filme live-film. Mit Reine Pornografie verschieben sich die filmische und die theatrale Energie und die nun so entstehenden live-filme werden Unmittelbarer Film genannt.
 

 
EXPEDITIONSLEITER: Alexeij Sagerer
ANIMATEURIN: Susanne Schneider
TANZSCHWESTER: Christine Landinger
GITARRIST: Joe Sachse
SCHLAGZEUGER: Erwin Rehling
TIER- UND ZEITPFLEGER: Peter Weismann
SCHAFE: 7 Schafe
BILDKOMPOSITION: Thomas Tielsch
FILM-TONREGIE: Kalle Laar
COMPUTERGRAFIK: Christoph Wirsing
INTERNET: Sylvia Franz, Urs Streidl
KAMERA: Christian Virmond, Thomas Wilcke
TONTECHNIK: Michael Kuhn
BAUTEN: Gert Bayer, Girgl Ecker
ORGANISATION: Maria Sánchez, Ursula Hasenkopf, Johanna Wall
 
DAUER (IDEAL): 28:00:00 Stunden

Der grösste Film aller Zeiten


Der grösste Film aller Zeiten beginnt mit der Film- und Theaterproduktion ....und morgen die ganze Welt am 18.10.1997, 20:00 Uhr und sein Ende ist nicht abzusehen. Seit dem 24.02.2016, 22:21:10 Uhr dauert er 82:02:32 Stunden.
 
Das Theaterprojekt

....und morgen die ganze Welt (OR 0/7)

 
 

PRESSEAUSWAHL

Silvia Stammen, THEATER HEUTE, Berlin, Dezember 1997
Herr der sieben Schafe

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Ingrid Seidenfaden, Der Tagesspiegel, Berlin, 4. November 1997
Sieben Schäfchen und eine Menge Elektronik

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Bettina Sonnenschein, aca.de.cult, München, November 1997
Der Tag hat 28 Stunden

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Henrike Thomsen, TAZ, Berlin, 21. Oktober 1997
Ausgedehnte Wanderungen

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
S. Siedenberg, B. Sonnenschein, R. Hammerthaler, SZ, München, 21. Oktober 1997
Schafes Bruder

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Claudia Teibler, Münchner Merkur, München, 16. Oktober 1997
Schafe und Wissenschaftler

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Bettina Musall, Spiegel, Kultur Extra, Heft 10, Oktober 1997
Alexeij Sagerer

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Ralph Hammerthaler, SZ, München, 5. September 1997
Die ganze Welt ist eine Experimentierbühne

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Ingrid Seidenfaden, AZ, München, 26. August 1997
"... und morgen die ganze Welt"

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 

auf proT

....und morgen die ganze Welt


ARD Nachtmagazin - 00:01:21 Std. - 20. Oktober 1997
 

 
Ausschnitt aus einem Bericht von Simone Schneppensiefen für das ARD Nachtmagazin über das Theaterfestival SPIEL.ART 1997. Der Ausschnitt zeigt vor allem die Situation direkt nach dem Ende der 28-stündigen proT-Produktion ....und morgen die ganze Welt in der Reithalle in München.
 

auf proT

....und morgen die ganze Welt


CAPRICCIO DAS KULTURMAGAZIN (BR) - 00:01:42 Std. - 16. Oktober 1997
 

 
Der Beitrag gibt einen kurzen Einblick in die Arbeitssituation der 28-stündigen proT-Produktion ....und morgen die ganze Welt im Kubus in der Reithalle in München und ein Spontan-Interview mit Alexeij Sagerer.
Autorin: Angelika Kellhammer, Kamera: Jürgen Niedballa, Schnitt: Alexandra Kramer.
 
 
 

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Werkverzeichnis I


Alexeij Sagerer, proT  —  Produktionen
 

Werkverzeichnis II


Alexeij Sagerer, proT  —  Festivals, Ausstellungen, Screenings, Beteiligungen, Auszeichnungen, öffentliche Ankäufe (Auswahl)
 

Werkverzeichnis V


über Alexeij Sagerer, proT  —  Literatur und Presse (Auswahl)
 
 

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