proT – jetzt!

Aktuelle Meldungen – letzte Bearbeitungen

 
 

Scharfrichter Kino, Passau


Sa. 11. Nov. 2017, 17 Uhr / So. 12. Nov. 2017, 21 Uhr / Mi. 15. Nov. 2017, 19 Uhr
Scharfrichterhaus, Milchgasse 2, 94032 Passau

 
AUMÜHLE

Filmklassiker von Alexeij Sagerer


35 mm – schwarz-weiß - 90 Min - Produktion proT, 1973 - restauriert + digitalisiert 2016
Kamera: Heinrich Tichawsky - Musik: Jürgen v. Hündeberg, Chor + Orchester des proT
Premiere 10. November 1973, Cinemonde im Citta 2000, München.
  Premiere der digitalisierten Fassung 26. April 2017, Rio Filmpalast, München.
 
Dunja Bialas, artechock, POINT OF VIEW, 20. April 2017
Alexeij Sagerer, Filmemacher

Aumühle
Premiere der digitalisierten Fassung 26.04.2017, Rio Filmpalast, München
 
Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung, 29./30. April/1. Mai 2017, Kultur
Sagerers Schlachtfest

Aumühle
Premiere der digitalisierten Fassung 26.04.2017, Rio Filmpalast, München
 
 
Aumühle Alexeij Sagerer
 
Aktuell macht das proT die Entwicklung der Film-Produktionen Alexeij Sagerers als eigene Qualität und gleichzeitig als Teil seines künstlerischen Gesamtprozesses sichtbar. Parallel zu dieser Premiere des Aumühle-Films im Kino konfrontiert das proT auf Vimeo Kanne grün - mit Zehntausenden von Views im letzten Jahr – eine Reihe von Filmen, die Alexeij Sagerer als reine Filmprojekte entwickelt hat, wie "Ein Gott Eine Frau Ein Dollar" (2013), "Zahltag der Angst" (1981) und "Krimi" (1969) mit Unmittelbarem Film, also Film-Arbeiten wie "Reine Pornografie" (2006), "Reines Trinken - Gottsuche" (2008), "Voressen" (2009), "Weisses Fleisch" (2012) und "Liebe mich! Wiederhole mich!" (2016), die erst durch die Theaterarbeit möglich geworden sind.
 
Aumühle Alexeij Sagerer
 

Aumühle  -  ein Film über Ungeheuerlichkeit


 
Über die Ungeheuerlichkeit Fürsteneck und des Bayerischen Waldes.
Über die Ungeheuerlichkeit der Behinderten Menschen.
Über die Ungeheuerlichkeit der Interviews mit dem Pfarrer und dem Heimleiter.
Über die Ungeheuerlichkeit der Handlung in der stillgelegten Zeche.
Und vor allem über die Ungeheuerlichkeit dieses Filmes und ihn mit einem Schwertstreich unverkäuflich zu machen. Und damit über das Provokante künstlerischer Arbeit.
(Alexeij Sagerer, 2017)
 
Im Herbst 1969 geriet der niederbayerischer Weiler Aumühle national in die Schlagzeilen. Hier sollte ein Heim für geistig behinderte Kinder und Jugendliche eingerichtet werden. Unter den Bürgern der umliegenden Gemeinden regte sich Protest, angeführt vom katholischen Pfarrer Georg Stettner. Befürchtet wurde, dass die Behinderten das Geschäft mit dem neu erstarkten Tourismus beeinträchtigen. Als der zuständige Arzt Dieter Loew und Heimleiter Georg Villain zusammen mit einigen Kindern das neue Heim in Augenschein nehmen wollen, werden sie verjagt. Die Bürger feiern diesen Erfolg, das Heim wird in Brand gesteckt, der Heimleiter kommt zur Brandstelle und wird verprügelt. Die Presse steigt ein. Das gerichtliche Nachspiel zieht sich hin, endet unentschieden, der Brandstifter bleibt unbekannt..
 
"In seinem Film Aumühle nähert sich Alexeij Sagerer nicht so sehr dieser Gemengelage, sondern dem Ungeheuerlichen, das im Kern der Geschichte lauert, und zwar auf drei Ebenen, die er geschickt miteinander verzahnt. Auf der ersten Ebene lässt er erst Pfarrer Stetter, dann Heimleiter Villain den Vorfall schildern; auf der zweiten rückt er nicht kommentierte Szenen aus einem Behindertenheim ins Licht. Während die erste und zweite Ebene dokumentarischen Charakter haben, entwickelt die dritte eine Spielhandlung. In einem durch Kulissen markierten Dorf zeigt sich eine archaisch stilisierte Bauernwelt."
 
Für diese Spielebene hielten sich das proT-Ensemble ein halbes Jahr lang in einer ehemaligen Braunkohlegrube bei Schwandorf auf. "Mit Material, das sie vorfanden, ließ Sagerer ein Dorf errichten, kulissenartige Markierungen durch Holzfassaden, Lattenzäune, Stangen, ein Rad. Gedreht wurde nur an Tagen ohne Sonne, damit das Licht keine Schatten warf. So gewannen sie flache, unheimliche Bilder in Schwarzweiß. Kameramann Heinrich Tichawsky folgte Sagerers Vorliebe für statische Einstellungen. (...) Der Stamm des Ensembles bestand aus Schauspielerinnen und Schauspielern des proT; außerdem wirkten Männer, Frauen und Kinder aus der ansässigen Bevölkerung mit (...) In der Spielhandlung übertrug Sagerer das Ungeheuerliche, das Medien und Öffentlichkeit im Fall Aumühle sahen, auf die Kunst. Im Vergleich zu den dokumentarischen Ebenen wirkt die künstlerische offen bedrohlich, ehe sich die Atmosphäre gewaltsam entlädt."
 
(Zitate aus: Ralph Hammerthaler: Alexeij Sagerer. liebe mich – wiederhole mich. Künstlerische Biografie, Verlag Theater der Zeit, 2016)
 
Aumühle Alexeij Sagerer
 
 
 

Aumühle  -  Presse  -  1970-74


 
Der Tagesspiegel / Feuilleton, Berlin, 25.05.1974
(...) Der Film vermittelt einen Schock, der nachhaltig wirken kann, in seiner brutalen Ästhetik und ursprünglichen Symbolik sei er allen Kinogängern empfohlen (...)
 
Der Abend, Berlin, 25.05.1974
(...) Ein äußert beeindruckender Außenseiter-Film – grauenvoll und poetisch zugleich.
 
tip – Magazin, Berlin, 17.05.1974
(...) aber wo bleibt da unsere "Avantgarde", Kluge, Schlöndorff, die Schamonis, oder R.W. Fassbinder.... A. Sagerer hat einen Film gemacht, der sich sehen lassen kann und keine Sehnsucht nach den eben genannten aufkommen lässt. (...) Ein ungemein wichtiger informativer Film. (...)
 
Nürnberger Nachrichten, 26. November 1973
(...) So kommt es zu bestürzend fremdartigen Bildlandschaften, die zwar an Bunuel, an indischen Film oder lateinamerikanisches Kino denken lassen, aber so noch nie geschaffen wurden. (...) Beklemmend und irreal erscheinen dann Verhaltensweisen, Abläufe, Tätigkeiten, wenn sie von den gewohnten Zwecken, den sanktionierten Ritualen abgelöst sind und quasi für sich genommen werden. Sie gewinnen fast die Intensität eines anderen „fremden“ Rituals. (...) Unwillkürlich und zwingend durchstößt dieser Film den schönen Schein des geordneten, gesichteten Normalverhaltens und legt zuckendes Fleisch bloß (...)
 
Grüner, Die Woche Regensburg, 17. September 1970
Rindviecher spielen mit

Aumühle
Premiere 10.11.1973, Cinemonde im Citta 2000, München
 
Anton Kenntemich, Nürnberger Nachrichten, 26. November 1973
Massives Unbehagen

Aumühle
Premiere 10.11.1973, Cinemonde im Citta 2000, München
 
L.L., Der Abend, Berlin, 25. Mai 1974
"Aumühle" im Notausgang

Aumühle
Premiere 10.11.1973, Cinemonde im Citta 2000, München
 
 
Aumühle Alexeij Sagerer
 
 
 

proT Film


 
Wir beginnen hier, die Entwicklung der Film-Produktionen im proT als eigene Qualität sichtbar zu machen. Mit "Zahltag der Angst", "Ein Gott Eine Frau Ein Dollar " und "KRIMI" konfrontieren wir im Moment auf Vimeo die aktuellen Film-Arbeiten von Alexeij Sagerer wie "Reine Pornografie", "Voressen", "Reines Trinken - Gottsuche" und "Liebe mich! Wiederhole mich!" ("Unmittelbarer Film", 2006-2016) mit einer Reihe von Filmen, die wir nur als "Film" oder auch "FilmComics" bezeichnen, das heißt Filmarbeiten, die unabhängig von der Theaterarbeit Alexeij Sagerers gedacht werden, während der "Unmittelbare Film" gerade erst mit und aus der Theaterarbeit möglich wird. In diesen Prozess der Konfrontation von "Film" und "Unmittelbarem Film" beziehen wir auch den "Aumühle"-Film durch die Premiere seiner digitalisierten Fassung mit ein.
 
Siehe dazu auch unten das Screening beim UNDERDOX Festival "lost & found" am 08. Oktober 2017 mit den Filmen "Romance" (1969), "Pherachthis" (1970), "Werbefilm für Tieger" (1978) und "Krimi" (1969).
 
proT auf Vimeo - über 1.500 Views! Ausleihen! Sponsoring! 1 Dollar!

One God One Woman One Dollar

Ein Gott Eine frau Ein Dollar
Film (DV-Video, 18:14 Minuten), Premiere 25.02.2013, proT auf den Postgaragen
 

 
Ein Gott Eine Frau Ein Dollar - Trash-Comics
Alles beginnt mit dem Psychopathen, der Frauen in Tankstellen erschiesst. Also Tankstellenfrauen. Die jeweilige Entscheidung, ob er die Pistole abdrückt oder nicht, fällt er durch den Wurf einer 1 Dollar Münze. Er erscheint immer mit Gott und hinterlässt Gott. Sex and crime.
 
Comics sind permanenter, eigener Intensitätsfluss, dem sie folgen in alle Richtungen, bereit für jeden Richtungswechsel. Frei von Gutem Geschmack, Meinung und Politik. Comics bilden keine Bewegungen nach und sind nicht narrativ, selbst wenn sie Geschichten erzählen. Comics fangen die Kräfte ein und sind zuende, wenn die Kraft, die sie treibt, erschöpft ist.
 
Ein Film von Alexeij Sagerer. Frau in Tankstelle: Berit Koppert. Psychopath: Sven Schöcker. Kamera: Patrick Gruban. Ton: Alexeij Sagerer, Philipp Kolb. Schnitt: Alexeij Sagerer, Patrick Gruban. Produktion proT, 2012/2013.
 
(1) Titel "Ein Gott Eine Frau Ein Dollar" Alexeij Sagerer
(2) Text "ein Gott eine Frau ein Dollar" Ralph Hammerthaler
(3) Film "Ein Gott Eine Frau Ein Dollar" Alexeij Sagerer
 
proT auf Vimeo! Über 1.000 Views!

Payday of Fear - Zahltag der Angst


Film (U-Matic Highband, 31:16 Minuten), Premiere 16.10.1981, proT
 

 
Zahltag der Angst - Intensitäten
Ein Film von Alexeij Sagerer. 3 Frauen: Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Agathe Taffertshofer. Eine Stimme: Telse Wilhems. Interview: Alexeij Sagerer mit Herrn Lazarowicz, dem Leiter des Theaterwissenschaftlichen Instituts der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Videotechnik: Vips Vischer. Produktion proT, 1981.
 
Entstanden ist diese Arbeit während der Theaterproduktion "Zahltag der Angst". Sie ist eine Komposition aus 51 Mini-Dramen von jeweils 31 Sekunden. Sie konfrontiert die "Intensität" verschiedener szenischer Bewegungen, Materialien und Inhalte miteinander: Personen, Gegenstände, Farben, Licht, Musik, Geräusche, Sprache, Texte, Abläufe.
 
Teil der Videoausstellung "Videokunst in Deutschland 1963 - 1982", Städtische Galerie im Lenbachhaus München, Nationalgalerie Berlin, Kunsthalle Nürnberg u.a.
 
proT auf Vimeo! Über 1.200 Views!

KRIMI – a film about cinema

Krimi Krimi
Film (35 mm s/w, 35 Minuten), Premiere 02.12.1969, Europa Filmpalast München
 

 
The very first film production of Alexeij Sagerer from 1969.
 
KRIMI - Film über Kino
Film (35 mm s/w, 35 Minuten), Premiere 02.12.1969, Europa Filmpalast München
Detektiv: Guenter Albert, Freund: Erwin A. Leitner, Freundin: Manuela Hollack, Gangsterboß: Maximilian von Berg, Erster Gangster: Christopher Price, Zweiter Gangster: Reinhold Nothoff, Musik: Maximilian von Berg, Kamera: Lothar Stickelbrucks, Schnitt: Lothar Stickelbrucks, Alexeij Sagerer. Ein Film von Alexeij Sagerer. Produktion proT.
 
 
proT auf Vimeo - über 37.000 Views

Liebe mich! Wiederhole mich!


Unmittelbarer Film, 24. Februar 2016, 1 Stunde 41 Minuten 10 Sekunden
 

 
Der Film Liebe mich! Wiederhole mich! entsteht mit dem Theaterprojekt Liebe mich! Wiederhole mich! (Programm Weiss) am 24. Februar 2016. Er ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten, Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing. Kamera: Ludger Lamers, Anja Uhlig, Alexeij Sagerer. Raumton-Regie: Philipp Kolb.
 
proT auf Vimeo - über 4.900 Views

Weisses Fleisch

Weisses Fleisch
Unmittelbarer Film, 25. Februar 2012, 1 Stunde 15 Minuten 28 Sekunden
 

 
Der Film Weisses Fleisch entsteht mit dem Film- und Theaterprojekt Weisses Fleisch (Programm Weiss) in der Muffathalle München. Er ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten . Männer auf roter Bühne: Richard Hoch, Michael Varga. Frau in verborgenem Raum: Juliet Willi. FilmBildschnitt: Patrick Gruban. Filmkameras: Ilona Herbert, Anja Uhlig. Filmton: Andreas Koll. Leitung und Konzept: Alexeij Sagerer.
 
proT auf Vimeo - über 10.900 Views

Voressen 2

Voressen 2
Unmittelbarer Film, Premiere 12. Juni 2010, 1 Stunde 23 Minuten 30 Sekunden
 

 
Der Film Voressen 2 entsteht mit dem Film- und Theaterprojekt Voressen 2 (Programm Weiss) beim Tanz- und Theaterfestival RODEO MÜNCHEN 2010 im Muffatwerk. Er ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten . Frauen in Weiss: Juliet Willi, Elna Lindgens, Judith Gorgass. Männer im Lendenschurz: Johannes Oppenauer, Richard Hoch, Michael Varga. Mann und Frau, Verborgener Raum: Sven Schöcker und Alexandra Hartmann. Essen für Voressen: Vierzig Männer und Frauen. BühnenKameras: Ilona Herbert, Anja Uhlig, Patrick Gruban. Kamera Verborgener Raum: Alex Endl. FilmBildschnitt: Christoph Wirsing. FilmtonRegie: Oliver Künzner. Leitung und Konzept: Alexeij Sagerer.
 
proT auf Vimeo - über 1.800 Views

Reines Trinken - Gottsuche

 

(1. bis 4. Stunde)

  Groefaz
Unmittelbarer Film, Premiere 21. Juni, 21:00 Uhr bis 22. Juni 2008, 05:00 Uhr, 8 Stunden
 

 
Der 8-stündige Film Reines Trinken - Gottsuche entsteht vom 21. Juni 2008, 21:00 Uhr bis zum 22. Juni 2008, 05:00 Uhr mit dem Film- und Theaterprojekt Reines Trinken - Gottsuche in einem aufgelassenen Rangierbahnhofgelände und in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" in München, in Oppe's Bistro in Floß/Oberpfalz und im Internet.
 
In Oppe's Bistro in der Oberpfalz trinken sechs Männer, acht Stunden, während zur selben Zeit in München in einem transparenten Raum mit einer durchsichtigen Aussenhaut über Rundbögen, und auch über dem Schotterboden liegt eine dünne durchsichtige Folie, eine nackte Frau acht Stunden lang in sanft herabfliessendem Wasser steht. Die beiden Orte sind über das Internet miteinander verbunden. Aus Bild- und Tonmaterial von beiden Orten wir live ein Film geschnitten, der im Augenblick seines Entstehens in München, in Floß und im Internet seine Premiere hat. Für die Zuschauer ist das Projekt nur in München begehbar, wo Stewardessen sie betreuen und zu Expeditionen in den Raum des Trinkens und den Raum des Wassers führen.
 
Der Film Reines Trinken - Gottsuche ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten . Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing; Filmton-Regie: Andreas Koll; Kamera: Matthias Endriß, Roger Hoidn; Internet: Walter Ecker, Patrick Gruban. Trinker und Bedienung Maria (Team Floß, u.a mit Johannes Oppenauer, Richard Hoch und Michael Varga), Frau in sanft herabfliessendem Wasser (Juliet Willi), Musiker (Sebastiano Tramontana), Captain (Alexeij Sagerer) und andere. Gesamtorganisation Alexeij Sagerer, Philipp Kolb und Kay Winkler.
proT auf Vimeo - über 4.500 Views

Reines Trinken - Gottsuche

 

(5. bis 8. Stunde)

  Groefaz
Unmittelbarer Film, Premiere 21. Juni, 21:00 Uhr bis 22. Juni 2008, 05:00 Uhr, 8 Stunden
 

 
Der 8-stündige Film Reines Trinken - Gottsuche entsteht vom 21. Juni 2008, 21:00 Uhr bis zum 22. Juni 2008, 05:00 Uhr mit dem Film- und Theaterprojekt Reines Trinken - Gottsuche in einem aufgelassenen Rangierbahnhofgelände und in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" in München, in Oppe's Bistro in Floß/Oberpfalz und im Internet.
 
Der Film Reines Trinken - Gottsuche ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten . Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing; Filmton-Regie: Andreas Koll; Kamera: Matthias Endriß, Roger Hoidn; Internet: Walter Ecker, Patrick Gruban. Trinker und Bedienung Maria (Team Floß, u.a mit Johannes Oppenauer, Richard Hoch und Michael Varga), Frau in sanft herabfliessendem Wasser (Juliet Willi), Musiker (Sebastiano Tramontana), Captain (Alexeij Sagerer) und andere. Gesamtorganisation Alexeij Sagerer, Philipp Kolb und Kay Winkler.
proT auf Vimeo - über 1.300 Views!
Reines Trinken - Gottsuche

(die letzten 12 Minuten)


Unmittelbarer Film, Premiere 21. Juni, 21:00 Uhr bis 22. Juni 2008, 05:00 Uhr, 8 Stunden
 

 
Der Film Reines Trinken (die letzten 12 Minuten) entsteht in den letzten 12 Minuten Theaterprojektes Reines Trinken - Gottsuche in einem aufgelassenen Rangierbahnhofgelände und in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" in München, in Oppe's Bistro in Floß/Oberpfalz und im Internet.
 
Der Film Reines Trinken - Gottsuche ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten . Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing; Filmton-Regie: Andreas Koll; Kamera: Matthias Endriß, Roger Hoidn; Internet: Walter Ecker, Patrick Gruban. Trinker und Bedienung Maria (Team Floß, u.a mit Johannes Oppenauer, Richard Hoch und Michael Varga), Frau in sanft herabfliessendem Wasser (Juliet Willi), Musiker (Sebastiano Tramontana), Captain (Alexeij Sagerer) und andere. Gesamtorganisation Alexeij Sagerer, Philipp Kolb und Kay Winkler.
 
nach 25.000 Views Zensur durch Vimeo. Daher NUR auf der proT-homepage. Verhandlungen mit Vimeo laufen: "Alexeij, We appreciate your comments and appeal. However, while Vimeo allows certain artistic depictions of nudity, we do not allow videos which depict rubbing, touching, or stimulation of "bathing suit" areas. With this in mind, you may re-upload an edited, less explicit version of your video. Sincerely, Kristoff (Vimeo)"
Reine Pornografie

(4. Film)


Unmittelbarer Film, Premiere 16. Dezember 2006, 29 Minuten 07 Sekunden
 

 
Der 28-minütige Film Reine Pornografie (4. Film) entsteht als letzter von vier Filmen mit dem Film- und Theaterprojekt Reine Pornografie (Programm Weiss) am 16. Dezember 2006, 20:47-21:15 Uhr in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" in München, an diskreten Orten im Osten und im Internet. Er ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten, Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing, Filmton-Regie: Andreas Koll, mit Captain (Alexeij Sagerer), Musiker (Sebastiano Tramontana), Team Ost 1 und 2. Produktion proT in Zusammenarbeit mit Kay Winkler, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.
 
proT auf Vimeo - über 7.800 Views! Ausleihen! Sponsoring! 1 Dollar!

Reine Pornografie

 

(3. Film)

  Reine Pornografie
Unmittelbarer Film, Premiere 15. Dezember 2006, 29 Minuten 49 Sekunden
 

 
Der 28-minütige Film Reine Pornografie (3. Film) entsteht als 3. von vier Filmen mit dem Film- und Theaterprojekt Reine Pornografie (Programm Weiss) am 15. Dezember 2006, 20:47-21:15 Uhr in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" in München, an diskreten Orten im Osten und im Internet. Er ist Teil des Films Der grösste Film aller Zeiten, Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing, Filmton-Regie: Andreas Koll, mit Captain (Alexeij Sagerer), Musiker (Sebastiano Tramontana), Team Ost 1 und 2. Produktion proT in Zusammenarbeit mit Kay Winkler, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.
proT auf Vimeo - über 7.000 Views! Ausleihen! Sponsoring! 1 Dollar!

Reine Pornografie

 

(2. Film)

  Reine Pornografie
Unmittelbarer Film, Premiere 14. Dezember 2006, 28 Minuten 18 Sekunden
 

 
Der 28-minütige Film "Reine Pornografie (2. Film)" entsteht als 2. von vier Filmen mit dem Film- und Theaterprojekt "Reine Pornografie" (Programm Weiss) am 14. Dezember 2006, 20:47-21:15 Uhr in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" in München, an diskreten Orten im Osten und im Internet. Er ist Teil des Films "Der grösste Film aller Zeiten", Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing, Filmton-Regie: Andreas Koll, mit Captain (Alexeij Sagerer), Musiker (Sebastiano Tramontana), Team Ost 1 und 2. Produktion proT in Zusammenarbeit mit Kay Winkler, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.

Pherachthis

PHERACHTHIS
BRD 1970 - 16 mm/Farb-Umkehr - 13 Min.
Premiere 12. April 1970
von Alexeij Sagerer mit Jürgen von Hündeberg - K: Axel Hesse - M: Jürgen von Hündeberg. Es wurden keine Filmtitel gedreht.
 

 
Pherachthis - Film in Kannen. In diesem Film treten nur säurefeste Tintenkannen auf, die früher in manchen Schulen zum tropffreien Nachfüllen der Tintenfässer in den Schulbänken benutzt wurden. Kein nostalgischer Film. Nach ihrem Dasein als Tintenkanne ist dieser Film einer der Höhepunkte der Kannen-Existenz.

Werbefilm für Tieger

Werbefilm für Tieger
BRD 1978 - 35 mm Farbfilm - 1'30'' (YouTube 1:27 Minuten)
von Alexeij Sagerer - K: Sepp Heyne - Mit Jürgen von Hündeberg, Cornelie Müller, Agathe Taffertshofer, Billie Zöckler und Alexeij Sagerer.
 

 
Werbefilm für Tieger wurde 1978 und die folgenden Jahre in Münchner Kinos (z.B. den Leopoldkinos und dem Isabellakino) als Werbefilm gezeigt. Für die Theaterproduktionen "Der Tieger von Äschnapur Eins oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern", "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" und "Der Tieger von Äschnapur Drei oder Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer".
 
 
Buch Präsentation
 
"Und du hast keine Socken zerrissen?", frag ich Alexeij.
"Nein, du bist gut. Ich habe ja meine Mitarbeiter gehabt."
Die Folge waren fünf Tage Dunkelhaft, und zwar für alle drei. Die Socken-Abteilung war vernichtend geschlagen worden. Kanne grün  
 
 

 
 
Diese künstlerische Biografie Alexeij Sagerers, erschienen im Verlag "Theater der Zeit", liest sich streckenweise spannend wie ein Roman, mutiert aber zwischendurch auch zu einem luziden Theater- und Medienessay. Und es ist ein Buch, in dem große Wahrheiten gelassen ausgesprochen werden.
BR Kulturnachrichten, 7. Okt. 2016, Bernhard Jugel
 
Dieses Buch gibt fundiert und erhellend Aufschluss über Sagerers Arbeit und den Stellenwert seines proT-Theaters in der freien Szene von 1969 bis heute.
Münchner Feuilleton, Nr. 57, Nov. 2016, Gabriella Lorenz
 
Das Buch vermittelt Einsichten besonders für Traditionalisten und Bestätigung für Anhänger des alternativen Theaters.
ekz.bibliotheksservice, 2016/51, Klaus Hohlfeld
 
Man erfährt viel von und durch Alexeij Sagerer, vom Leben und dem Theater und dem Leben als Theater, trefflich zugänglich gemacht von einem hartnäckig ausdauernden Freund.
Süddeutsche Zeitung, 22. Dez. 2016, Eva-Elisabeth Fischer
 
Der Schriftsteller Ralph Hammerthaler hat mit der Empathie und dem Humor eines inspirierten und inspirierenden Wegbegleiters dieses wunderbare Porträt verfasst.
Lichtung - ostbayerisches Magazin, Januar 2017/1, Eva Maria Fischer
 
Alexeij Sagerer gilt auch als Videopionier: Rund 20 Jahre vor der Volksbühne setzte er das Medium im Theater ein.
BTR - Bühnentechnische Rundschau, 01/2017
 
 
In diesem Buch steckt das Potenzial eines Klassikers. Denn es schildert am Beispiel des künstlerischen Lebens von Alexeij Sagerer, was mit unmittelbarem Theater gemeint ist. "Das Urgestein der Münchner Theatersubversion" (FAZ) setzt seit fast fünf Jahrzehnten Maßstäbe für alternative Kompositionen jenseits der Repräsentation vorgegebener Rollen. Durch frühe Bühnen-Comics, durch "Küssende Fernseher" auf der documenta in Kassel und das groß angelegte "Nibelungen & Deutschland Projekt" in München ist Sagerers proT weithin bekannt geworden. Die Farben seines Theaters "rod plau krün" wurden als Postkarte 220.000-mal verkauft. In jüngster Zeit entwickelte er die Vision eines Theaters, das um die Handlung als solche kreist: "Reine Pornografie", "Reines Trinken" oder "Weisses Fleisch". "In gewisser Weise kann man unmittelbares Theater und domestiziertes Theater mit der Wildsau und dem Hausschwein vergleichen", sagt Sagerer. "Wo das eine sein Sausein austrägt, trägt das andere Schnitzel."
 
Ralph Hammerthaler lebt als Schriftsteller in Berlin. Er veröffentlicht Romane, Stücke und Opernlibretti und schreibt Kolumnen für "Theater der Zeit". 2013 wurde sein Stück "ein Gott eine Frau ein Dollar" von Alexeij Sagerer in München uraufgeführt. 2016 erschienen sein "Kurzer Roman über ein Verbrechen" und der Essay "Der Bolschewist".
 
Alexeij Sagerer, 1944 in Plattling in Niederbayern geboren, ist Theatermacher für ein Theater vor dem Theater, das weder durch Material noch als Medium zu defiieren ist. Die Mutter aller Künste. 1969 gründet er in München das proT, das er seither leitet. Er bezeichnet sein Theater als Comic, Prozessionstheater, Endlostheater oder Unmittelbares Theater und kennt keine Grenzen zu Bildender Kunst, Musik und Film.
 

Joseph Gallus Rittenberg: Portrait Alexeij Sagerer 1998 mit Zoro Babel (rechts)
 
Buch Präsentation 07. Oktober 2016, 20 Uhr
THEATER DER ZEIT Kanne grün
Theaterbuchhandlung "Einar + Bert", Winsstrasse 72, 10405 Berlin
Buch Präsentation 09. Oktober 2016, 19 Uhr
RODEO Münchner Tanz- und Theaterfestival Kanne grün
"Import Export" Dachauer Str. 114, 80636 München, Tram 12/20/21 Bus 53 Leonrodplatz
Buch Präsentation 20. Februar 2017, 20:30 Uhr
MONOKULTUR Kanne grün
Favorit Bar, Damenstiftstraße 12, 80331 München
 

"Alexeij Sagerer" - die Biografie ausgelegt bei Hugendubel in den Fünf Höfen, München.
 
Hardcover mit Schutzumschlag, über 300 Seiten
Mit zahlreichen Abbildungen
Format 120 x 205 mm
Verlag Theater der Zeit Berlin
 
NEU auf Youtube

Alexeij Sagerer und das proT - BR 1995


16. Januar 1995 (8:49 Minuten)
 

 
"SPIELZEIT - Das Theatertagebuch des Bayerischen Fernsehens"
von Wilfried Passow und Amadou Seitz.
 
NEU auf Youtube

Das Münchner Theater proT

 

- Goethe-Institut 1993


Deutsches Theater der Gegenwart: Freies Theater, Goethe-Institut München (11:34 Min.)
 

 
"Alexeij Sagerer und sein proT, ein bayerischer Performer von Gottes Gnaden, archaisch, urwüchsig und progressiv zugleich."
 
Buch & Regie: Ulrike Kahle; Kamera: Lothar Wolte; Ton: Udo Radek; Schnitt und Mischung: Matthias Behrens; Herausgeber der Reihe: Michael Merschmeier, Henning Rischbieter; im Auftrag des Theaterreferats, Ute Kirchhelle, Roland Schaffner.
 

Von der Möglichkeit, ausserhalb des Systems zu stehen.


Ein Interview mit Alexeij Sagerer geführt von Anke Bitter (28.05.2017)
 
proT RoterRaum 1
 
 

Theater ungleich. Alexeij Sagerer und das Münchner Theater proT.


Miriam Drewes: Vortrag am 3. Nov. 2001 anlässlich des 4. Symposiums zur Münchner Theatergeschichte "Der Autorwille. Wieviel Biografie steckt in der Kulturforschung?".
 

Kompaktbiographie


Alexeij Sagerer, proT
 

Alexeij Sagerer, proT


Kurzbiographie
 
 

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