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25 Jahre
"Siegfrieds Tod" in der Muffathalle
 
 
Siglinde Kallnbach - Siegfrieds Tod
 
Zum 25 jährigen Jubiläum des Muffatwerkes machen wir auf Vimeo den Theaterfilm Siegfrieds Tod zum ersten Mal in voller Länge öffentlich zugänglich. Die proT Produktion Siegfrieds Tod aus dem Jahr 1993 mit den sieben Performerinnen Silvia Ziranek (London), Hanna Frenzel (Berlin), Siglinde Kallnbach (Kassel), Regina Frank (Berlin), Jana Haimsohn (New York), Nina Hoffmann (Berlin) und Natalia Pschenitschnikowa (Moskau) ist eine unserer intensivsten Produktionen mit der Muffathalle und war mit ca. 600 Besuchern ausverkauft. Wie die Kritiken von damals zeigen, hat die Produktion wenig an Aktualität verloren. Zwei weitere, nicht weniger intensive Arbeiten von Alexeij Sagerer mit dem Muffatwerk sind seit 2016 auf Vimeo zu sehen: die Unmittelbaren Filme Voressen 2 (2010) mit über 15.000 Views und Weisses Fleisch (2012) mit über 7.000 Views.
 
neu auf Vimeo

Siegfrieds Tod


Theaterfilm - U-Matic-Mutter - Farbe/Ton - 00:56:05 Std. - Produktion proT - 1994
 

 
Siegfrieds Tod - Nibelungen & Deutschland Projekt (III-2), 27. Oktober 1993, Muffathalle München. Unmittelbares Theater als einmaliges Ereignis! Die Situation: 7 Performance-Künstlerinnen in einer Allee aus 7 Videotürmen. Auf den Monitoren 7 deutsche Städte von Ost nach West: Dresden, Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf. Das Publikum bewegt - auf einer Performance-Straße. Performerinnen: Silvia Ziranek, London. Hanna Frenzel, Berlin. Siglinde Kallnbach, Kassel. Regina Frank, Berlin. Jana Haimsohn, New York. Nina Hoffmann, Berlin. Natalia Pschenitschnikowa, Moskau. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 

 
tz vom 29.Oktober 1993
SIEBEN MAL SIEBEN. "Siegfrieds Tod" in der Muffathalle

Vom verkabelten Nibelung und seinen sieben Verführerinnen: In der Muffathalle machte Alexeij Sagerer ein Ende mit Siegfried. "Siegfrieds Tod" heißt der neueste Teil seines Nibelungen & Deutschlandprojekts und es ist der bisher aufwendigste und grandioseste Teil. (...) Jede Performerin hat das Thema in eigener Sprache verarbeitet, gespielt wird gleichzeitig. Meist spiegelt sich - es spielen Frauen - Siegfrieds Tod in Brünhildes Reaktion. Erstarrung: Hanna Frenzel läßt sich in einer durchsichtigen Röhre mit Salz verschütten; Nina Hoffmann bepinselt sich mit heißem Wachs, bügelt es dann platt - das großartigste Bild des Abends. Dagegen das wilde, sich sinnlos drehende Aufbegehren: Jana Haimsohn hüpft und tänzelt atemberaubend wie ein Perpetuum mobile und Sieglinde Kallnbach übergießt sich nackt mit Tierblut, schleudert Fleischstücke gegen ein Hakenkreuz. Dazu die wunderlich schönen Flötenklänge von Natalia Pschenitschnikova, die sich mit den Videos deutscher Städte, mit den Schreien, Tönen, Gesängen und dem Licht mischen zu einem totalen Theaterereignis. - Sagerer ist der letzte Dinosaurier des Münchner Theaterlebens, er hat immer wieder etwas zu sagen und je größenwahnsinniger und phantastisch-ausufernder er losschlägt, umso schöner ist sein Theater: Eine Sucht.
Reinhard J. Brembeck
 

 
HYBRID - THE INTERNATIONAL CROSS-ARTFORM , dec 1993 / mar 1994
proT. SIEGFRIEDS DEATH - Nibelung & Germany Project (III-2) Muffathalle Munich

(...) Particularly impressive were the final two contributions, accompanying Frankfurt and Dusseldorf: Nina Hofmann turned herself into a living wax sculpture with the help of a cauldron of hot wax, a tarring brush and a hot iron, and Natalia Pschenitchnikova from Moscow improvised with voice and flute in her Lung Music, reacting with immense subtlety and energy not only to the other performers but also the towers of flickering video images. Shot in the seven cities at seven different times of day, Sagerer/Siegfried is seen in this sequence of short films processing across reunified Germany from East to West with a red cross on his back, foreshadowing both his own imminent death and Kriemhild's subsequent revenge. A brief clip from Lang's Siegfried brought this full-blooded and compelling station of Sagerer's ongoing Nibelung and Germany Project to a fitting conclusion.
Martin Brady
 

 
SZ vom 29. Oktober 1993
MYTHISCHES HORRORMÄRCHEN. Alexeij Sagerers "Siegfrieds Tod" in der Muffathalle

(...) Deutschland - ein Horrormärchen, mythenschwer. Alexeij Sagerer, der Lichtspender, wirft Schlagschatten über die sieben Thing-Plätze seines Theaterspiels, das auch Stadt, Land, Fluß heißen könnte. Sagerer, der Zauberer, zählt das Hexeneinmaleins, rechnet 7 x 7. Nach den deutschen Flüssen sind die deutschen Städte dran, Dresden, Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, übereinandergeschichtet in Bildern auf je 7 Monitoren, gestapelt zu sieben Videotürmen. Sieben Frauen assoziieren simultan "Siegfrieds Tod" - in sieben Phasen von sieben Minuten. Der deutsche Held selbst tritt nicht in Erscheinung. Sind es sieben Brünnhilden, die hier spielerisch, blutig, obszön die Quittung für Siegfrieds Betrug präsentieren? (...) Ein Tag in Deutschland auf den Städtevideos spiegelt die Harmlosigkeit des Alltags. Die Mythen scheinen sicher begraben zu sein. Sagerer hält seine Scheinwerfer drauf und spielt "follow the leader". Alexeij, wir folgen dir. Denn die Prozession durch das "Nibelungen & Deutschlandprojekt" ist aufrüttelnde Expedition mit viel Kommunikation: Deutschland, im Herbst, 1993, kompakt.
Eva-Elisabeth Fischer
 

 
APPLAUS, Dezember 93
"SIEGFRIEDS TOD" in der Muffathalle

Im Zeitalter der Reproduzierbarkeit von Kunst gibt es nur noch wenige wie Alexeij Sagerer, die unermüdlich gegen den Strom des Zeitgeists schwimmen, indem sie an die Idee eines unmittelbaren, einmaligen Theaterereignisses glauben. Die Szene gab ihm recht - an die 600 Anhänger strömten zur einzigen Aufführung der jüngsten Etappe des großangelegten "Nibelungen & Deutschlandprojekts" in die Muffathalle. (...)
Sprache und Klang, Bewegung und Starre, Enthüllung und Verhüllung, radikales sich Verausgaben und extreme Reduktion sind die Pole des Erfahrungsspielraums, den die Performerinnen durch ihre Simultanaktionen aufspannen. (...)
Silvia Stammen
 

 
AZ vom 29. Oktober 1993
TOD KNOCHEN AUFERSTEHUNG - Muffathalle: Alexeij Sagerers unmittelbares Theater mit "Siegfrieds Tod"

(...) Drei Frauen, jede für sich eindringlich, jede allein genug, liefern sich Erstarrungsprozessen aus. Todessymbolik. Nina Hoffmann verwandelt sich in eine dräuende Wachsplastik, die zarte Hanna Frenzel versinkt allmählich im Salz, beklemmende Angstreise bis ans Herz, Regina Frank näht sich in goldschimmerende Gaze ein, eine sanft dahinsinkende Skulptur. (...)
Ingrid Seidenfaden
 
Das Theaterprojekt

Siegfrieds Tod


Nibelungen & Deutschland Projekt (III-2), Muffathalle München, 27. Oktober 1993
 
 
2006-2016
Unmittelbarer Film
Jetzt auf Vimeo
 
 
Nach der erfolgreichen Präsentation des Theaterfilms Siegfrieds Tod (20.000 Views nach 10 Tagen weltweit) sind jetzt mit Reine Pornografie (4. Film und gleichzeitig letzter Film) alle unabhängigen Unmittelbaren Filme von 2006 bis 2016 auf Vimeo verfügbar: Reine Pornografie (2. und 3. und 4. Film) (2006), Reines Trinken - Gottsuche (2008), Voressen 2 (2010), Weisses Fleisch (2012) und Liebe mich! Wiederhole mich! (2016).
 
Reine Pornografie (letzter Film) bieten wir dabei nur für kurze Zeit zum Ausleihen (72 Std.) für den Einstiegspreis von 2 Dollar an (Vimeo on Demand). Die Ausleihgebühr erhöht sich dann langsam und kontinuierlich bis Jahresende auf das Niveau von Reine Pornografie (2. Film) und Reine Pornografie (3. Film). Also Ausleihen & Sponsoring. Die Trailer zu den Filmen sind natürlich wie immer kostenlos.
 
proT auf Vimeo - Ausleihen! Sponsoring! Für kurze Zeit nur 2 Dollar!

Reine Pornografie

 

(4. Film)


Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 00:29:07 Std. - Produktion proT - 16.12.2006
 

 
Jeder der vier Abläufe von Reine Pornografie unterscheidet sich von den anderen. Aus der Unmittelbarkeit der theatralen Situationen entstehen dabei vier unterschiedliche Filme, die bei ihrem Entstehen sofort sichtbar und selbst Teil der theatralen Situation sind. Diese vier Filme Reine Pornografie sind Unmittelbarer Film. Bedingt durch die Unberechenbarkeit des Entstehungsprozesses, gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Filmen. So ist der Film Reine Pornografie (1. Film) als Teil des Gesamtprozesses im Auf und Ab von Der grösste Film aller Zeiten zu verstehen und nicht als für sich allein stehender unabhängiger Film. Das heisst auch, dass Reine Pornografie (1. Film) nur als Teil der vier Filme Reine Pornografie Sinn macht, während Reine Pornografie (2./3./4. Film) jeder für sich steht und präsentiert wird.
 
Der Unmittelbare Film Reine Pornografie (4. Film) entsteht als vierter von vier Filmen mit dem Film- und Theaterprojekt Reine Pornografie in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" mit der Installation "die kathedrale des erotischen elends 2006" von Kay Winkler in München, an diskreten Orten im Osten und im Internet. Captain: Alexeij Sagerer. Musiker: Sebastiano Tramontana. Zeitpflegerin (Sprecherin): Tina Bühner. Team Ost 1 und 2. live-Bildschnitt: Christoph Wirsing. live-Filmton-Regie: Andreas Koll. Tontechnik: Oli Künzner. Internet: Walter Ecker. Kamerabild Ost 1: Team Ost 1. Fest installierter Kamerablick Ost 2: Alexeij Sagerer. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
proT auf Vimeo - Ausleihen! Sponsoring! 28 Dollar!

Reine Pornografie

 

(3. Film)


Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 00:28:58 Std. - Produktion proT - 15.12.2006
 

 
Bei Reine Pornografie bringt jedes seiner heterogenen Elemente seine Unmittelbarkeit in die theatrale Komposition: Der Raum "die kathedrale des erotischen elends 2006" von Kay Winkler, der eigentlich eine wartende Bewegung zwischen zwei Käfigen ist. Die Weiterführung dieses Raumes durch die Abläufe und die Musik von Musiker und Captain. Das Nacktsein der Frau aus Team Ost 2 vor rotem Hintergrund, die ihren Körper öffentlich macht. Die reine Sentimentalität des Schlagers, die sich nur um sich selbst zu kümmern scheint und doch zum Raum gegenüber dem reinen Ficken von Team Ost 1 wird. Alle diese Elemente kümmern sich nur um sich, sind artifiziell (auch Team Ost 1 ist keine Dokumentation) und gleichzeitig unmittelbar und bringen ihre Brutalität und Verletzlichkeit in die Komposition Reine Pornografie - wie selbstverständlich und ohne Peinlichkeit. Diese Unmittelbarkeit irritiert vielleicht, weil sie eben nicht Repräsentation ist und daher nicht kontrolliert werden kann, sondern im Kern unberechenbar bleibt. Hier wird für die Komposition gefickt und das Ficken selbst wird zum Raum, in dem man sich befindet.
 
Der Unmittelbare Film Reine Pornografie (3. Film) entsteht als dritter von vier Filmen mit dem Film- und Theaterprojekt Reine Pornografie in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" mit der Installation "die kathedrale des erotischen elends 2006" von Kay Winkler in München, an diskreten Orten im Osten und im Internet. Captain: Alexeij Sagerer. Musiker: Sebastiano Tramontana. Zeitpflegerin (Sprecherin): Tina Bühner. Team Ost 1 und 2. live-Bildschnitt: Christoph Wirsing. live-Filmton-Regie: Andreas Koll. Tontechnik: Oli Künzner. Internet: Walter Ecker. Kamerabild Ost 1: Team Ost 1. Fest installierter Kamerablick Ost 2: Alexeij Sagerer. Ein Film von Alexeij Sagerer.
proT auf Vimeo - Ausleihen! Sponsoring! 28 Dollar!

Reine Pornografie

 

(2. Film)


Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 00:28:17 Std. - Produktion proT - 14.12.2006
 

 
Bei Reine Pornografie geht es um den Körper. Der Körper, der berührbar und unberührbar ist. Vor allem der nackte Körper ist berührbar und unberührbar. Der Körper, der öffentlich und gleichzeitig unberührbar ist. Wunderbarerweise. Der nackte Körper, der sich selbst berührt. Der ganze Körper. Man spürt den ganzen Körper. Und bei Reine Pornografie gibt es auch mehrere Körper. Nackte Körper, die sich berühren und die nur da sind, um sich zu berühren. Und sie berühren sich, obwohl sie bezahlt werden. Wunderbarerweise. Und es gibt Sexualität. Und es gibt Lichtkörper, Musikkörper, den Körper der Skulptur und bekleidete Körper. Aber vor allem gibt es die nackten Körper, die sich berühren die nichts anderes tun als sich zu berühren und zum Körper des Filmes werden gerade dadurch. Wunderbarerweise.
 
Der Unmittelbare Film Reine Pornografie (2. Film) entsteht als zweiter von vier Filmen mit dem Film- und Theaterprojekt Reine Pornografie in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" mit der Installation "die kathedrale des erotischen elends 2006" von Kay Winkler in München, an diskreten Orten im Osten und im Internet. Captain: Alexeij Sagerer. Musiker: Sebastiano Tramontana. Zeitpflegerin (Sprecherin): Tina Bühner. Team Ost 1 und 2. live-Bildschnitt: Christoph Wirsing. live-Filmton-Regie: Andreas Koll. Tontechnik: Oli Künzner. Internet: Walter Ecker. Kamerabild Ost 1: Team Ost 1. Fest installierter Kamerablick Ost 2: Alexeij Sagerer. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
proT auf Vimeo - über 3.000 Views

Reines Trinken - Gottsuche

 

(1. bis 4. Stunde)

 
Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 08:00:00 Std. - Produktion proT - 2008
 

 
In Oppe's Bistro in der Oberpfalz trinken sechs Männer, acht Stunden, während zur selben Zeit in München in einem transparenten Raum mit einer durchsichtigen Aussenhaut über Rundbögen, und auch über dem Schotterboden liegt eine dünne durchsichtige Folie, eine nackte Frau acht Stunden lang in sanft herabfliessendem Wasser steht. Die beiden Orte sind über das Internet miteinander verbunden. Aus Bild- und Tonmaterial von beiden Orten wird live ein Film geschnitten, der im Augenblick seines Entstehens in München, in Floß und im Internet seine Premiere hat. Für die Zuschauer ist das Projekt nur in München begehbar, wo Stewardessen sie betreuen und zu Expeditionen in den Raum des Trinkens und den Raum des Wassers führen.
 
Der 8-stündige Unmittelbare Film Reines Trinken - Gottsuche entsteht vom 21. Juni 2008, 21:00 Uhr bis zum 22. Juni 2008, 05:00 Uhr mit dem Film- und Theaterprojekt Reines Trinken - Gottsuche in einem aufgelassenen Rangierbahnhofgelände und in den Räumen von "NEULAND - kunst musik bar" in München, in Oppe's Bistro in Floß/Oberpfalz und im Internet. Trinker und Bedienung Maria: Team Floß, u.a mit Johannes Oppenauer, Richard Hoch und Michael Varga. Frau in sanft herabfliessendem Wasser: Juliet Willi. Musiker: Sebastiano Tramontana. Stewardessen: Kerstin Becke, Sophie Engert, Vanessa Jeker, Kordula Kink, Elna Lindgens, Berit Menze, Anja Wiener. Captain: Alexeij Sagerer. Entwicklung des Geländes in München mit Kay Winkler. Realisierung mit Philipp Kolb. live-Bildschnitt: Christoph Wirsing. live-Filmton-Regie: Andreas Koll. Kamera: Matthias Endriß, Roger Hoidn. Internet: Walter Ecker, Patrick Gruban. Ein Film von Alexeij Sagerer.
proT auf Vimeo - über 7.000 Views

Reines Trinken - Gottsuche

 

(5. bis 8. Stunde)

 
Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 08:00:00 Std. - Produktion proT - 2008
 

 
In Reines Trinken - Gottsuche geht es um Rausch und Rauschen. Um das Rauschen, das sanfte Rauschen des Wassers und die nackte Frau in diesem Rauschen und alles ist sehr zerbrechlich die Frau die einfach in diesem Rauschen steht und manchmal geht sie ein wenig nach hinten in diesem durchsichtigen Haus wackelig geht sie nach hinten und kommt wieder zurück und das Haus ist eigentlich nur eine dünne Haut und Bögen und es ist hell wenn sie beginnt in diesem warmen Rauschen zu stehen einfach nur darin zu stehen und alles ist so vergänglich das Haus das bald nur noch Fetzen sein wird durchsichtige Fähnchen an diesen Rund-Bögen in dieser provisorischen Landschaft mit Wind die in der Nacht verschwindet und doch dableibt und die Frau steht in diesem Rauschen und in diesem Haus das jetzt leuchtet in der Nacht und bewegt sich nur wenig und lautlos in diesem Leuchten bis es wieder hell wird und das Leuchten verschwindet und das Haus wieder zu einem Teil dieser Landschaft wird die eigentlich nur provisorisch ist und da steht die Frau immer noch in diesem warmen Rauschen des Wassers.
 
Während die Trinker in dieser Zeit des Rauschens öffentlich trinken. Sie sind öffentlich und robust und sie wissen, dass sie öffentlich sind und das Trinken wird zum Raum und der Raum wird zum Rausch. So wie er kommt. Wie er in die Körper und in die Welt kommt. Wie er Raum wird. Und sie trinken nur. Stumm. Und dann reden sie natürlich und lachen und tanzen. Und die Komposition Kneipe, die öffentlich ist, löst sich auf und wird erneut öffentlich und auch das Trinken, das nur Trinken ist, wird erneut öffentlich und das wissen die Trinker. Und so wird Theater. Und obwohl Gottsuche immer ironisch ist mit und ohne Trinken wird die Kneipe Kirche. Rausch Raum. Robuster Raum. Vertrauter Raum. Entrückung. Alles wird durchsichtig und ungreifbar. Kind werden. Öffentlich.
proT auf Vimeo - über 16.500 Views

Voressen 2


Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 01:23:30 Std. - Produktion proT, 12.06.2010
 

 
Bei Voressen 2 geht es um Deformation und Wandlung. Um Essen und Komposition. Und darum geht es. Und drei schwarze Stühle stehen auf drei roten Aufbauten. Podesten. Und drei nackte Männer sitzen auf diesen Stühlen. Im Lendenschurz. In Windeln. Und vor ihnen drei Tischchen. Ganz verschiedene. Mit abgeschnittenen Beinen. Und darauf Speisen in vielen Formen und Farben. Und vor allem auch Farben. Und dabei auch Getränke. Blaue und rote und gelbe. Und grüne Salate und Melonen und Gurken. Und die häufen sich auf den Tischchen und auch auf den Tellern. Und sie häufen sich mit gebratenen Hähnchen und Schweinshaxn und Broten und Torten. Und Äpfeln und Tomaten und mit anderem Essbaren und Trinkbaren.
 
Und drei Frauen. Weiss gekleidet. Ganz unterschiedlich. Kommen herein und zerschneiden und zerrupfen das Obst und das Gemüse und das Fleisch. Und dazwischen füttern sie die Männer. Mit Gabeln und Löffeln und Händen. Und manchmal verbinden sie ihnen die Augen. Und öffnen Flaschen und Gläser. Und zerreissen Schachteln und andere Verpackungen und wischen mit Servietten den Männern die Münder. Und drei schwarz gekleidete Kameraleute sind dabei. Auf den roten Aufbauten und filmen. Und das Licht geht und kommt wieder. Und die Kameraleute verändern ihre Position. Und die Frauen halten inne und dann zerkleinern sie wieder. Und schenken Bier ein und geben den Männern zu trinken und auch eine rote Suppe und grüne Limonade. Und die Männer sitzen da und kauen und schlürfen und schlucken. Und wandeln das Zerteilte und das Flüssige das Harte und das Weiche und das Fleischige und das Trockene in sich selbst. Und sie sind nackt und mit Windeln. Und verschieden und intensiv. Und das ist öffentlich. Und jeder weiss es. Und das ist Theater. Und das ist Komposition.
 
 
Und auf einem vierten roten Podest steht ein grüner Raum. In sich geschlossen. Darin. Eine Frau in weisser Unterwäsche. Ein Mann in einer Badewanne. Sein nackter Körper bedeckt mit Hostien. Und der Mann bewegt sich. Und die Frau nimmt mit ihren Lippen die Hostien vom nackten Körper des Mannes. Und isst die Hostien. Und die Hostien werden die Frau. Und die Hostien sind ein Leib und verschieden. Und auch die Hostien des Rückens sind verschieden. Und die Hostie der Nase und die Hostie des Schwanzes. Und auch als Oblaten sind sie verschieden. Und hinter dem Leib der Hostien erscheint der nackte Körper des Mannes. Und obwohl es in dem grünen Raum geschieht ist es öffentlich. Und alle wissen dass es öffentlich ist. Und ein Kameramann macht Bilder und eine Kamera schickt sie nach draussen. Zu den Bildern der anderen Kameras auf den roten Podesten. Und ein Film entsteht. Und auf einer Leinwand neben dem grünen Raum läuft der Film.
 
Der Unmittelbare Film Voressen 2 entsteht mit dem Film- und Theaterprojekt Voressen 2 (Programm Weiss) beim Tanz- und Theaterfestival RODEO MÜNCHEN 2010 im Muffatwerk. Frauen in Weiss: Juliet Willi, Elna Lindgens, Judith Gorgass. Männer im Lendenschurz: Johannes Oppenauer, Richard Hoch, Michael Varga. Mann und Frau, Verborgener Raum: Sven Schöcker und Alexandra Hartmann. Essen für Voressen: Vierzig Männer und Frauen. BühnenKameras: Ilona Herbert, Anja Uhlig, Patrick Gruban. Kamera Verborgener Raum: Alex Endl. live-FilmBildschnitt: Christoph Wirsing. live-Filmton-Regie: Oliver Künzner. Tontechnik: Paolo Mariangeli. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
proT auf Vimeo - über 7.500 Views

Weisses Fleisch


Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 01:15:34 Std. - Produktion proT - 25.02.2012
 

 
Bei Weisses Fleisch geht es um Komposition. Um Komposition als Anfang und Ende. Um Körper. Wandlung und Deformation. Fleisch. Knochen. Bau. Komposition. Ein Pferdekörper fährt ins Licht. Ohne Fell. Weich. Gabelstapler. Töne. Geräusche. Der Körper hängt an den Vorderbeinen. An der Gabel. Offen. Der Kopf hängt über dem Hals. Mit Fell. Alles bewegt sich. Zwei Männer. Schwarz. Eine rote Struktur. Holz. Körper. Bühne. Darauf schwarz ein verborgener Raum. Schmal. Hoch. Ein Mann auf der Bühne. Messer. Säge. Trennt Körperteile ab. Immer wieder. Deformation. Auflösung. Das Pferd fährt um die rote Bühne. Stationen. Wandlung. Die wachsende Präsenz der Geräusche. Sechs Körperteile liegen auf der roten Bühne. Der Kopf weiter am Gabelstapler. Beide Männer auf der Bühne. Die Körperteile werden gehängt. Permanente Komposition. Und jetzt Weiss. Grundfarbe der Repräsentation. Die Geräusche wiederholt. Verzerrt. Tosend. Die Körperteile werden in weisse Farbe getaucht. Der Kopf zuletzt. Neukomposition. Weisse Skulpturen hängen über Rot. Im Zentrum der schwarze Raum.
 

 
Und gleichzeitig im verborgenen Raum. Schwarz. Rote Farbe in roter Wanne. Davor die Frau. Nackt. Sie beginnt ihren Körper zu bekleben. Mit weissen Hostien. Und die weissen Hostien bedecken den Körper. Und werden erneut Körper. Und die Frau steigt in die Wanne mit roter Farbe. Langsam. Und der Körper bekleidet mit den weissen Hostien wird rot. Und die Hostien werden rot. Und die Frau legt sich in die rote Farbe und taucht darin unter. Und auch der Kopf taucht ein ins Rot. Deformation und Wandlung. Und alles wird ein Körper. Die weissen Repräsentationskörper und der nackte Körper der Frau und die rote Farbe. Komposition. Und die Frau steigt wieder aus der Wanne. Und sie ist eine nackte Skulptur. Feucht und rot glänzend. Und mit roten Fetzen von Hostien auf der Haut.
 
Der Unmittelbare Film Weisses Fleisch entsteht mit dem Film- und Theaterprojekt Weisses Fleisch am 25. Februar 2012 in der Muffathalle in München. Männer auf roter Bühne: Richard Hoch, Michael Varga. Frau im verborgenen schwarzen Raum: Juliet Willi. live-Bildschnitt: Patrick Gruban. Externe Filmkameras: Ilona Herbert, Anja Uhlig. Kamerabild verborgener Raum: Alexeij Sagerer. live-Filmton-Regie: Andreas Koll. Tontechnik: Oliver Künzner. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
proT auf Vimeo - über 53.000 Views

Liebe mich! Wiederhole mich!

 Groefaz
Unmittelbarer Film - DV-SD - Farbe/Ton - 01:41:10 Std. - Produktion proT - 24.02.2016
 

 
Liebe mich! Wiederhole mich! Der sterbende und gestorbene Körper des Mannes und drei Frauen. Die Körperlichkeit des Sterbens und die Körper der Frauen. Sterben und Lebendigkeit. Wiederholung und Deformation.
 
Der Unmittelbare Film Liebe mich! Wiederhole mich! entsteht mit dem Film- und Theaterprojekt Liebe mich! Wiederhole mich! am 24. Februar 2016 im proT auf "Die Säulenhalle", München. Mann: Johannes Oppenauer. Frau in Weiss mit Schleier: Judith Gorgass. Frau in Weiss und Rot: Stephanie Felber. Frau in Weiss Kameraperformance: Anja Uhlig. Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing. Kamera: Ludger Lamers, Anja Uhlig, Alexeij Sagerer. Film-/Raumton-Regie: Philipp Kolb. Ein Film von Alexeij Sagerer.
 
 
Die Freiheit der Kunst
 

Warum kann Alexeij Sagerer sich sich selbst immernoch leisten


Kommentar von Alexeij Sagerer zu Nachtkritik.de "Ein armes Leben im reichen", Sabine Leucht (20.03.2018)
 
proT Alexeij Sagerer by Christa Sturm
 

Sabine Leucht, Nachtkritik.de, 20.03.2018


 
"(...) Vernetzung versus Münchner Mentalitäten
 
Als sich Anfang 2017 das Netzwerk Freie Szene München gründete, war es im Vergleich zu anderen Städten spät dran. Noch mehr verwundert, dass es überhaupt zu einer gemeinsamen Interessenvertretung gekommen ist. Denn die Tanz- und Theatermacher dieser Stadt lassen sich schon aus Prinzip ungern über einen Kamm scheren. "Freie Szene?", schnaubte vor Jahren Alexeij Sagerer, "Das erinnert an kleine Fische, die sich zusammentun, um wie ein großer Fisch zu wirken." Sagerer, der bereits in den Siebzigern neben Rainer Werner Fassbinder und George Froschers FTM nicht nur Münchner Theatergeschichte schrieb, reicht seit 2016 Projektanträge auf null Euro Förderung ein, weil er die Achtung vor dem ergebnisoffenen Arbeiten von Seiten der zunehmend kontroll- und projektfixierten Kulturpolitik vermisst.
 
Da hat er zwar Recht; doch nur, wer mehr als 40 Jahre kontinuierlich von der Stadt gefördert wurde, kann sich das leisten. Die meisten, die unter dem Dach des Netzwerks für mehr Probenräume, mehr Geld, für Bürokratieabbau und mehr Verständnis für die Prozesshaftigkeit künstlerischen Arbeitens streiten, wagen davon nicht mal zu träumen. Auch deshalb fordert das Netzwerk selbstbewusst eine Vervierfachung der Fördermittel auf zehn Millionen Euro. Wenn man sieht, dass viel weniger reiche Kommunen wie Dresden und Augsburg erst kürzlich die ihren verdoppelt haben, mutet das gar nicht mal so utopisch an. Zumal das Geld sich in München auf mindestens acht feste freie Häuser, sechs Infrastrukturmaßnahmen und drei Jurys verteilen würde, die über die Vergabe von Projektfördergeldern im Bereich (Musik-)Theater/Performance, Tanz und Kindertheater entscheiden. (...)"

 

Alexeij Sagerer, Kommentar auf Nachtkritik.de, 23.03.2018


 
Warum kann Alexeij Sagerer sich sich selbst immernoch leisten...
 
Nein, liebe Sabine, das kann ich mir nicht leisten, weil ich 40 Jahre kontinuierlich von der Stadt gefördert wurde. Wenn es danach geht, kann ich mir jetzt Hartz IV leisten. Wer ist denn dieser Meinung oder wie kommst du zu dieser Meinung, dass man sich "das" nur nach 40 Jahren kontinuierlicher Förderung leisten kann? Da hättest du vielleicht einpaar Zahlen vergleichen sollen.
 
Es wurde auch nicht ergebnisoffen gefördert, sondern am permanent entstehenden Ergebnis entlang gefördert. Es wurde auch nicht einfach kontinuierlich gefördert, sondern eher an diesem permanent entstehenden Ergebnis entlang gekämpft. Und es wurde nicht einfach anonym gefördert, sondern es gab künstlerische Ereignisse und zwar andere als man bisher kannte und man wollte sie haben in dieser Stadt und für diese Stadt.
 
Offensichtlich braucht die Stadt das Andere nicht mehr, weil es das jetzt kennt, und in ihren eigenen Einrichtungen selbst herstellen kann oder durch ihre Einrichtungen kontrollieren will. So bist du jetzt in die Werbung für eine weitere städtische Einrichtung, wie ein Produktionshaus oder was auch immer, als Endlösung für alle unkontrollierten künstlerischen Prozesse, eingestiegen. Das ist nichts Unrühmliches, man sollte aber nicht das eine Andere mit dem anderen Anderen verwechseln und schon gar nicht falsch darstellen.
 
Womit ich wieder zum Anfang meines kleinen Textes komme. Warum kann Alexeij Sagerer sich sich selbst immer noch leisten (und dabei lacht er auch noch), wenn nicht wegen der "40 Jahre kontinuierlicher Förderung durch die Stadt"? Weil er dann doch lieber verreckt als im Falschen, vielleicht, zu überleben! Aber er ist doch immer noch da. Also zum Abschluss noch ein Quiz! Warum verreckt Alexeij Sagerer nicht?
  1. Er bekommt doch Hartz IV.
  2. Er ist ein begnadeter Roulettespieler.
  3. Er hat Glück bei den Frauen.
  4. Der Verein zur Förderung von Unmittelbarem Theater wird total unterschätzt.
  5. Er benützt das Verrecken als Produktionsmittel.
  6. Er hat Fähigkeiten von denen er dir garnichts erzählt hat.
  7. Er dreht sich einfach nicht um.
 

Von der Möglichkeit, ausserhalb des Systems zu stehen.


Ein Interview mit Alexeij Sagerer geführt von Anke Bitter (28.05.2017)
 
proT RoterRaum 1
 
 

Ja, genau so hab ich mir das gedacht.


München 19.12.2017 ... doch noch eine Antwort von Alexeij Sagerer auf die Email vom 18.10.2017 aus dem Bereich "Darstellende Kunst" des Kulturreferats München und besonders auf den ersten Abschnitt.
 

Text der Email, 1. Abschnitt:


von DarstellendeKunst@muenchen.de
 
"1. Laufende Gesprächsrunden des Kulturreferates mit dem Vorstand des Netzwerks Freie Szene
Seit September finden Gesprächsrunden zwischen dem Netzwerk Freie Szene e.V. und dem Kulturreferat statt, die sich monatlich an dem im April vorgelegten Positionspapier des Netzwerkes orientieren. Anlässlich dieser neuen Entwicklung stellt sich auch die Frage, ob das Netzwerk einen klaren Auftrag aus der Szene als seine Interessenvertretung hat. Dann könnten diese Gespräche zukünftig gegebenenfalls auch die Come Together-Veranstaltungen des Kulturreferats, zu welchem das Kulturreferat die Freie Tanz- und Theaterszene etwa zweimal jährlich über seinen Mailverteiler einlädt, ersetzen.
Wir bitten Sie hierbei um Ihre Einschätzung und Rückmeldung.
"
 

Antwort von Alexeij Sagerer:

 
Ja, genauso habe ich mir das gedacht. Informiert, das heisst wahrgenommen, wird auf Dauer nur, wer in den Verein eintritt. Das Aussen, das Ausserhalb der Institutionen, dort wo die künstlerische Bewegung, das heisst dort wo die nicht berechenbare oder noch schlimmer, die unberechenbare Bewegung stattfindet, wird durch den Begriff "Freie Szene" eingefangen, dann in einem Verein gefasst, quasi zur Institution erklärt, und wer da nicht mitspielt, wird nicht mehr wahrgenommen von der Kulturbehörde. Der ganze Begriff Theater wird durch immer weitere Institutionen kontrolliert; Geld spielt dabei keine Rolle. Geld spielt immer da eine grosse Rolle, bekommt was explosives, wenn es direkt an den Künstler geht. Durch weitere Institutionalisierung wird versucht, das Andere, das Aussen unsichtbar zu machen. In der Realität heisst das auch, dass nur noch "Angelernte Künstler" Zugang zu öffentlichen Mitteln bekommen. Hier braucht man die Künstler nicht einzusperren, hier werden sie unsichtbar gemacht. Während Pseudorevolutionäre mit vergoldeten Arschlöchern in den Institutionen sitzen und die von der momentanen Politik gewollten Parolen wiederkäuen und flotte Sprüche reissen.
 
Wenn eine Gesellschaft beginnt, nach rechts zu rücken, bleibt als erstes die Freiheit der Kunst auf der Strecke, das ist so, da die Kunst keine Lobby hat, daher kann man sie ohne grossen Wirbel verschwinden lassen. Aber die Freiheit der Kunst ist ein Grundrecht und bleibt nicht den, von den Behörden angelernten und geprüften Personen vorbehalten. Die Freiheit der Kunst ist ein Grundrecht, das JEDER besitzt. Es ist schon klar, dass sich eine Mehrheit nicht um Kunst kümmert. Aber jeder weiss, dass sie da ist. Dass ein Ausserhalb da ist, dass es ein Unbekanntes gibt. Dass es lebendig ist und nicht verwaltet. Dass das Leben nicht ein geschlossenes System ist, dem man nicht entkommen kann.
 
Egal wieviele weitere Institutionen und getarnte Institutionen und angeregte oder nicht angeregte Vereine gegründet werden, auch wenn sie das Wort "frei" im Titel führen, es wird nicht freier.
 
Und falls jemand fragen sollte:
  1. Nein, wir haben auch für 2018 keinen Antrag auf Subventionen gestellt.
  2. Nein, kein Verein kann die Interessen von Alexeij Sagerer oder proT vertreten, weder mit klarem noch mit unklarem Auftrag.
 

Gebt auf, bewerbt euch bei den Institutionen!


Ein Interview mit Alexeij Sagerer von Simone Lutz (01.12.2015)
 
proT Pferdekopf
 
 
NEU auf Youtube

Alexeij Sagerer und das proT - BR 1995


16. Januar 1995 (8:49 Minuten)
 

 
"SPIELZEIT - Das Theatertagebuch des Bayerischen Fernsehens"
von Wilfried Passow und Amadou Seitz.
 
NEU auf Youtube

Das Münchner Theater proT

 

- Goethe-Institut 1993


Deutsches Theater der Gegenwart: Freies Theater, Goethe-Institut München (11:34 Min.)
 

 
"Alexeij Sagerer und sein proT, ein bayerischer Performer von Gottes Gnaden, archaisch, urwüchsig und progressiv zugleich."
 
Buch & Regie: Ulrike Kahle; Kamera: Lothar Wolte; Ton: Udo Radek; Schnitt und Mischung: Matthias Behrens; Herausgeber der Reihe: Michael Merschmeier, Henning Rischbieter; im Auftrag des Theaterreferats, Ute Kirchhelle, Roland Schaffner.
 
 
 
Kannen-Pflicht
 
 
proT Alexeij Sagerer
 

Für alle Behörden, öffentlichen Gebäude und Einrichtungen, auch für Hochschulen, Theater und Museen und vor allem auch für die Gotteshäuser aller Glaubensrichtungen, also für Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel und Dome gilt ab sofort Kannen-Pflicht. Natürlich weltweit und nicht nur in Bayern.

 

Endlich Religionsfreiheit!


 
 
 
Alles Biographie
 

 
"Und du hast keine Socken zerrissen?", frag ich Alexeij.
"Nein, du bist gut. Ich habe ja meine Mitarbeiter gehabt."
Die Folge waren fünf Tage Dunkelhaft, und zwar für alle drei. Die Socken-Abteilung war vernichtend geschlagen worden. Kanne grün  
 
 
Diese künstlerische Biografie Alexeij Sagerers, erschienen im Verlag "Theater der Zeit", liest sich streckenweise spannend wie ein Roman, mutiert aber zwischendurch auch zu einem luziden Theater- und Medienessay. Und es ist ein Buch, in dem große Wahrheiten gelassen ausgesprochen werden.
BR Kulturnachrichten, 7. Okt. 2016, Bernhard Jugel
 
Dieses Buch gibt fundiert und erhellend Aufschluss über Sagerers Arbeit und den Stellenwert seines proT-Theaters in der freien Szene von 1969 bis heute.
Münchner Feuilleton, Nr. 57, Nov. 2016, Gabriella Lorenz
 
Das Buch vermittelt Einsichten besonders für Traditionalisten und Bestätigung für Anhänger des alternativen Theaters.
ekz.bibliotheksservice, 2016/51, Klaus Hohlfeld
 
Man erfährt viel von und durch Alexeij Sagerer, vom Leben und dem Theater und dem Leben als Theater, trefflich zugänglich gemacht von einem hartnäckig ausdauernden Freund.
Süddeutsche Zeitung, 22. Dez. 2016, Eva-Elisabeth Fischer
 
Der Schriftsteller Ralph Hammerthaler hat mit der Empathie und dem Humor eines inspirierten und inspirierenden Wegbegleiters dieses wunderbare Porträt verfasst.
Lichtung - ostbayerisches Magazin, Januar 2017/1, Eva Maria Fischer
 
Alexeij Sagerer gilt auch als Videopionier: Rund 20 Jahre vor der Volksbühne setzte er das Medium im Theater ein.
BTR - Bühnentechnische Rundschau, 01/2017
 
 

 
Hardcover mit Schutzumschlag, über 300 Seiten
Mit zahlreichen Abbildungen
Format 120 x 205 mm
Verlag Theater der Zeit Berlin
 

Theater ungleich. Alexeij Sagerer und das Münchner Theater proT.


Miriam Drewes: Vortrag am 3. Nov. 2001 anlässlich des 4. Symposiums zur Münchner Theatergeschichte "Der Autorwille. Wieviel Biografie steckt in der Kulturforschung?".
 

Kompaktbiographie


Alexeij Sagerer, proT
 

Kurzbiographie


Alexeij Sagerer, proT
 
 

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Rudolf Friedrich Pleuna