Werkverzeichnis I


Alexeij Sagerer, proT - Produktionen


 
Die Kanne
Intensität und Zeichen
Das proT wird von Anfang an von einer Kanne begleitet. Bereits im ersten Programmheft gibt es eine Kannen-Seite.
proT 1969
 
Tödliche Liebe oder Eine zuviel
Comics I
Es wird nichts gesprochen – alle Texte werden als Dias projiziert.
Mit George Augusta (Der Gefürchtete), Manuela Hollack (Die Verschmähte), Dagmar Somogyvar (Die Beschützte), Stefanilles (Der Unbeschwerte), Joschi Tiessler (Der Begehrte), Maximilian v. Berg und Erwin A. Leitner (Musik - eingespielt), Comfac Collectiv (Lichttechnik)
UA 27. November 1969
proT, München
 
Gschaegn is gschaegn
Mundartcomics
"Gschaegn is geschaegn" arbeitet mit der dauernden Wiederholung von Biertrinken und Schnupfen. Die Intensitäten dieser Wiederholungen werden so lange verschoben, bis der Vater seine Tochter ersticht. Gleichzeitig ist "Gschaegn is geschaegn" als klassisches Drama zu lesen.
Nach der Premiere im proT in der Isabellastrasse 40 wird "Gschaegn is gschaegn" noch über zweihundertmal gespielt,vom 27. November 1969 bis 31. Oktober 1999.
Ur-Besetzung: Nikolai Nothof (Wirt), Jona Adam (Wirtin), Annelene Seitz (Wirtstochter), Erwin A. Leitner (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Melchior Lippisch (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Alexeij Sagerer (Licht- und Musikeinspielungen).
Besetzung ab 31. Dezember 1975: Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Billie Zöckler (Wirtstochter), Andreas Arnold (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Herbert Spörl (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Oswald Opf Pöhnl (Licht- und Musikeinspielungen).
Besetzung ab 13. Juli 1977: Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Billie Zöckler (Wirtstochter), Nikolai Nothof (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Gerd Lohmeyer (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Kurt Hartel (Licht- und Musikeinspielungen).
Besetzung ab 10. März 1982: Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Agathe Taffertshofer (Wirtstochter), Hias Schaschko (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Werner Eckl (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Brigitte Niklas (Licht- und Musikeinspielungen).
UA 27. November 1969
proT, München
 
 
Die Nashörner
Nach Eugène Ionesco
Erster Einsatz von 16 mm Film und erster theatraler Auftritt der Kanne
mit Erwin A. Leitner, Reinhold Nothof, Jona Adam, Stefanilles Joschi Tiesler, Olivia Wredenhagen
Premiere 29. November 1969
proT, München
 
 
Aktionsabend I
Experimentelle Musik für 3 präparierte Streichinstrumente mit Michael Kopfermann (Viola), Peter Fiodoroff (Violoncello) und Jürgen von Hündeberg (Violine), Lesung eigener Texte Peter Fjodoroff, Ausstellung (Heinz Wirrner, Anton Rill, Reinhold Nothof) und Film.
30. November 1969
proT, München
 
 
Romance
Filmpoesie
16 mm/Farb-Umkehr - 20 Min.
mit Rosemarie Barens und George Augusta, Kamera: Lothar Stickelbrucks
Premiere (bei Aktionsabend I) 30. November 1969
proT, München
 

Krimi
Film über Kino
35 mm/sw - 35 Min.
mit Guenter Albert (Detektiv), Erwin A. Leitner (Freund), Manuela Hollack (Freundin), Maximilian von Berg (Gangsterboß), Christopher Price (Erster Gangster), Reinhold Nothof (Zweiter Gangster), Maximilian von Berg (Musik), Lothar Stickelbrucks(Kamera), Lothar Stickelbrucks + Alexeij Sagerer (Schnitt) Premiere 02. Dezember 1969
Europa-Filmpalast, München
 
 
Killing
Untersuchung über Töten angeregt durch Geschehnisse in Kalifornien "Charles Manson, warum lässt du töten?"
Endlostheater - Versuch I für Theaterstrasse
31. Dezember 1969, 20:30 Uhr bis 01. Januar 1970
proT, München
 
 
Zerreiss die schönste Frau über dem höchsten Platz die weisse Kanne
Comics II
mit George Augusta (Der Gefürchtete), Benno Grodon (Der Unbeschwerte), Michael Deus (Der Kluge), Joschi Tiessler (Der Gefühlvolle), Gitte Fietz (Die Verschmähte), Jona Adam (Die Intelligente), Jackie Ilett (Die Schöne), Annelene Seitz (Die Behütende)
UA 10. April 1970
proT, München
 
 
Aktionsabend II
Experimentelle Musik, Film (Pherachthis), Live Kannen-Raum-Komposition von Jürgen von Hündeberg mit Nikolai Nothof und George Augusta.
12. April 1970
proT, München
 
Pherachthis
Film in Kannen
16 mm/Farb-Umkehr - 13 Min.
Premiere (bei Aktionsabend II) 12. April 1970
proT, München
 
 
Dantons Tod
Nach Georg Büchner
Premiere 27. Mai 1970
proT, München
 
 
Krönung
Gewalt - Schönheit - Fanatismus - Euphorie
Versuch II für Theaterstrasse
mit Joana Adam, Gitte Fietz, Erwin A. Leitner, Cornelie Müller, Nikolai Nothof, Ursula Seibert, Annelene Seitz, Julia Willich.
UA 15. Januar 1971
proT, München
 
 
Der Held der westlichen Welt
Nach John M. Synge
Premiere 30. Oktober 1972
proT, München
 
 
Frankenstein
Nach Mary Shelley
Premiere 14. Februar 1973
proT, München
 
 
Räuber Janosch
Comics III
Nach Alexeij Sagerer. Regie: Nikolai Nothof
UA 23. Februar 1973
proT, München
 
 
Die Nachtwachen des Bonaventura oder Rock und Barock
Nach Ernst August Friedrich Klingemann
Regie: Alexeij Sagerer und Anton Kenntemich.
UA 07. Juli 1973
proT, München
 
 
Waldrausch oder Das Kreuz in der Röth
Nach Ludwig Ganghofer.
Premiere 15. Oktober 1973
proT, München
 
Aumühle
Ein Film über Ungeheuerlichkeit
35 mm - schwarz-weiß - 90 Min.
restauriert + digitalisiert 2016
Kamera: Heinrich Tichawsky
Musik: Jürgen v. Hündeberg, Chor + Orchester des proT
Premiere 10. November 1973
Cinemonde, Citta 2000, München
 
 
Aktionsabend III - Taufe
Taufe des Louis Ernst Paul Iwan Hyazinth
geboren am 11. September 1973 um 17:32
mit Isabella v. Hündeberg, Jürgen v. Hündeberg, Elisabeth v. Hündeberg, Nikolai Nothof, Karl Aichinger, Anton Kenntemich, Andreas Arnold, Cornelie Müller, Alexeij Sagerer, u.a.
06. Januar 1974
proT, München
 
 
Aktionsabend IV – Aktion-Auktion
Bilder u. Collagen von Nikolai Nothof mit Musik, Licht, Geräuschen, Körpern mit Karl Aichinger, Anton Kenntemich, Andreas Arnold, Cornelie Müller Alexeij Sagerer, u.a.
30. März 1974
proT, München
 
Watt’n (ein Kartenspiel) oda Ois bren’ma nida
Comics IV
Comics sind permanenter, eigener Intensitätsfluss, dem sie folgen in alle Richtungen, bereit für jeden Richtungswechsel. Frei von Gutem Geschmack, Meinung und Politik. Comics bilden keine Bewegungen nach und sind nicht narrativ, selbst wenn sie Geschichten erzählen. Comics fangen die Kräfte ein und sind zuende, wenn die Kraft, die sie treibt, erschöpft ist.
Nach der Premiere im proT in der Isabellastrasse 40 wird "Watt’n (ein Kartenspiel) oda Ois bren’ma nida" noch über zweihundertmal gespielt, vom 06. Juni 1974 bis 24. Oktober 1992.
Besetzung Uraufführung:
Anton Kenntemich (Der Reinliche), Karl Aichinger, (Der Unberechenbare), Andreas Arnold (Der Zufriedene), Cornelie Müller (Gesang), Anton Waldhier (Akkordeon), Alexeij Sagerer (Ablauf und Technik). Ab Herbst 1974 wird die Ziehharmonika abwechselnd von Gerd Lohmeyer oder von Gabriele Mader oder von Cornelie Müller selbst gespielt.
Erste Neubesetzung ab 18. September 1975 bis 07. November 1976:
Alexeij Sagerer (Der Unberechenbare), Andreas Arnold (Der Zufriedene), Herbert Spörl (Der Reinliche), Cornelie Müller (Gesang), Olga Setnicka (Akkordeon) und Oswald Opf Pöhnl (Technik)
Zweite Neubesetzung - "Watt'n (a Card-Play) or All We’ll Burn Down" -
englische Fassung für Edinburgh Fringe Festival ab 27. Juli 1977 bis 22. Oktober 1977: Alexeij Sagerer (Der Unberechenbare), Gerd Lohmeyer (Der Zufriedene), Anton Kenntemich (Der Reinliche), Cornelie Müller (Gesang), Agathe Taffertshofer (Akkordeon) und Nikolai Nothof (Technik)
Dritte Neubesetzung ab 03. Dezember 1982 bis 24. Oktober 1992:
Alexeij Sagerer (Der Unberechenbare), Franz Lenniger (Der Zufriedene), Hias Schaschko / ab Oktober 1985 Werner Eckl (Der Reinliche), Cornelie Müller (Gesang), Agathe Taffertshofer / ab September 1984 Alfons Hausmann / ab Oktober 1985 Walter Maier (Akkordeon) und Brigitte Niklas / ab 1986 Ulf Hahn (Technik)
UA 06. Juni 1974
proT, München
 
Aktionsabend V - proT-way-manifest
Prozessionstheater ist eine einzige Bewusstseinserheiterung oder Die Jungfrau Maria ist natürlicher als eine alte Jungfrau
mit Cornelie Müller, Karl Aichinger, Oswald Opf Pöhnl und Alexeij Sagerer
02. November 1974
proT, München
 
proT-way-melodie / proT-way-manifest
Schallplattenproduktion 1975
1. Auflage 300 Stück, proT-Produktion 1
mit Cornelie Müller, Karl Aichinger, Oswald Opf Pöhnl und Alexeij Sagerer
Welturaufführung als Aktionsabend VI, 28. Mai 1975
proT, München
 
 
Lauf, Othello, lauf!
Musikcomics (bis August 1975: Operette)
Das Gegenteil von einfältig ist zerknittert.
Besetzung Uraufführung
Nikolai Nothof / ab September 1975 Herbert Spörl (Othello), Cornelie Müller (Michaela), Billie Zöckler (Frau Doktor) und Andreas Arnold (Herr Doktor), Oswald Opf Pöhnl und bis September 1975 Karl Aichinger (Orchester)
Neubesetzung ab 29. November 1985 bis 23. Juli 1986, proT-Halle
Werner Eckl (Othello), Cornelie Müller (Michaela), Billie Zöckler (Frau Doktor) und Franz Lenniger (Herr Doktor), abwechselnd Hubert Jeromin und Ossi Immel (Orchester)
UA 18. Juni 1975
proT, München
 
 
Eine heiße Sommernacht im lindgrünen Hochwald
Bergcomics
(nur zusammen mit und vor "Gschaegn is gschaegn" aufgeführt)
Besetzung Uraufführung
Andreas Arnold (A), Billie Zöckler (B), Cornelie Müller (C), Herbert Spörl (D), Alexeij Sagerer (Direktor und Technik), Oswald Opf Pöhnl (Orchester)
Seit 13. Juli 1977 englische Fassung: "a Hot summer night in a soft green timber forest"
Gerd Lohmeyer (A), Billie Zöckler (B), Cornelie Müller (C), Agathe Taffertshofer (D), , Alexeij Sagerer (Direktor und Technik), Kurt Hartel (Orchester)
ab 13. März 1982 bis Oktober 1988
Hias Schaschko (A), Cornelie Müller (B), Agathe Taffertshofer / ab Sept./Okto 1988 Bärbel Schmid (C), Werner Eckl (D), Alexeij Sagerer (Direktor und Technik), Bernhard Jugel / ab Juli 1986 Hubert Jeromin (Orchester)
UA 31. Dezember 1975
proT, München
 
 
Die Rückeroberung der Prärie durch ein heimkehrendes Rhinozeros
Widerkäuerkomiggs
mit Andreas Arnold, Cornelie Müller, Oswald Opf Pöhnl, Herbert Spörl, Billie Zöckler und Alexeij Sagerer
Ursprung von "Tanz in die Lederhose"
UA 30. Juni 1976
proT, München
 
Der Tieger von Äschnapur Null
oder Sylvester auf dem Lande
verkleidet als Aktionsabend VII
Alles begann damit, daß die Maharani bei einem Sylvesterausflug auf dem Lande sagt: "Nur der bekommt meine Tochter, die bezaubernde Prinzessin, der den Tieger von Äschnapur bringt."
Mit Cornelie Müller, Nikolai Nothof, Alexeij Sagerer, Agathe Taffertshofer, als Gast: Jürgen von Hündeberg: Ausgangsteam für den Werkzyklus "Der Tieger von Äschnapur"
15. Januar1977
proT, München
 
Der Tieger von Äschnapur Eins
oder Ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern
erster Einsatz von 8 mm Film und Dia-Ebene
Zuerst gab es einen "Tieger von Äschnapur Null" als "Aktionsabend VII" verkleidet. Diesen Tieger gab es nur einmal auf der ganzen Welt, weil er einmalig war! Jetzt gibt es den "Tieger von Äschnapur Eins" und zwar öfters und regelmäßig, wie sich's gehört. Man kann diesen Tieger leicht erkennen, weil er obendrein noch "oder ich bin die letzte Prinzessin aus Niederbayern" heißt. Dann wird es noch die Tieger Zwei und Drei geben, später, die obendrein noch besonders heissen werden, was man aber noch nicht genau weiß. Wenn der Tieger Nummer Drei fertig ist, werden die drei Tieger vielleicht immer hintereinander gespielt, also: Eins, Zwei, Drei. Und noch später wird es dann noch den Tieger Unendlich geben, der unendlichmal wiederholt wird und zwar so unendlichmal, wie der Tieger Null nullmal gespielt wurde, was aber nicht bedeutet, daß er nur einmal gespielt wird, sondern nur vergleichsmäßig.
Die Maharani (Cornelie Müller), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer)
UA 14. Mai 1977
proT, München
 
 
Prozessionstheater (Texte)
Buch mit Klebebindung und Gewebeband, DinA5
1. Auflage 500 Stück
Produktion (1), 1978/79
proT, München
 
Der Tieger von Äschnapur Drei
oder Ich bin imbrünstig mein Alexeij Sagerer
durchkomponierte 8 mm Film - und Dia-Ebene
Kommen Sie alle – unbedingt! Ich werde spielen wie ein junger Gott.
Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer, Solo), Technik (Agathe Taffertshofer)
UA 14. Juli 1979
proT, München
 
Geschlossene Öffentlichkeiten: 1. Universität
Der erste Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Alexeij Sagerer, Brigitte Niklas und Fips Fischer
Einladung des Theaterwissenschaftlers Dr. Wilfried Passow.
10. Dezember 1979
Hörsaal LMU, München
 
 
Münchner Volkstheater
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Erste Theaterarbeit mit Video
Agathe Taffertshofer (Die Frau), Erhard Sonnengruber (Der Mann)
Videoschauspieler: Jürgen von Hündeberg, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer, Sophia Pherachthis Mariä Sagerer, Erhard Sonnengruber, Agathe Taffertshofer
UA 17. Mai 1980
proT, München
 
 
Beginn einer geisterhaften Theatertheorie
Video U-Matic, Farbe, Ton - 30 Min.
Premiere (mit der UA von "Münchner Volkstheater") 17. Mai 1980
proT, München
 
 
Kunst aus dem Hühnerarsch
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Jedem Besucher ein lebendes Huhn als Eintrittskarte
04. Oktober 1980
proT, München
 
 
Das weisse Band
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Ein weisses Paar legt ein 600-Meter langes und 60 cm breites Band um den Johannisplatz.
Mit Agathe Taffertshofer, Erhard Sonnengruber und den Bewohnern von Haidhausen.
Live-Musik: Erster öffentlicher Auftritt von Hans-Jürgen Buchner (später Haindling) und Ulrike Böglmüller in München
23. Mai 1981
Johannisplatz, München
 
 
Zahltag der Angst
Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich
Handlung mit fünf Personen, fünf Videomonitoren, zwei Videorekordern und einer Videokamera in zwei Räumen
Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Der konventionelle Tiegerjäger (Alexeij Sagerer), Technik (Telse Wilhelms)
Dauer ca. 70 Minuten
UA 16. Oktober 1981
proT, München
 
Zahltag der Angst
Film, U-Matic Highband, 31:16 Minuten
Entstanden ist diese Arbeit während der Theaterproduktion "Zahltag der Angst". Sie ist eine Komposition aus 51 Mini-Dramen von jeweils 31 Sekunden. Sie konfrontiert die "Intensität" verschiedener szenischer Bewegungen, Materialien und Inhalte miteinander: Personen, Gegenstände, Farben, Licht, Musik, Geräusche, Sprache, Texte, Abläufe.
3 Frauen: Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Agathe Taffertshofer. Eine Stimme: Telse Wilhems. Interview: Alexeij Sagerer mit Herrn Lazarowicz, dem Leiter des Theaterwissenschaftlichen Instituts der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Videotechnik: Vips Vischer
Premiere mit "Zahltag der Angst", 16. Oktober 1981
proT, München
 
 
Der Tieger von Äschnapur Zwei
oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes
Diese Produktion entsteht aus Primzahlen durch Setzungen und Losentscheide. Erste künstlerische Mitarbeit von Franz Lenniger.
Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Die bezaubernde Prinzessin (Agathe Taffertshofer), Bühnentechnik (Werner Prökel)
Letzte Produktion im proT in der Isabellastrasse 40
UA 17. September 1982
proT, München
 
rod plau krün
Postkarte
Dia aus "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes"
1983
Regenschein Karten, Verlag Schaschko & Freund, München
 
 
Alexeij Sagerer‘s Kanne
Postkarte
1983
Regenschein Karten, Verlag Schaschko & Freund, München
 
 
Der Fernseher ist der Gipfel der Guckkastenbühne
Buch, gedruckt und gebunden, DinA4
1. Auflage 3000 Stück
Produktion 2, 1983
proT, München
 
 
Fernsehbilder
Video in drei Teilen, gefilmt auf U-Matic
Bemalte, implodierende, brennende Fernseher
Kamera: Fips Fischer
Premiere 02. August 1983
Festival Videoart Locarno
 

Küssende Fernseher
ln einer 400 qm großen und 10 m hohen Halle hängen, stehen und liegen 50 Fernsehapparate. Nach einer festgelegten Choreographie produzieren die Apparate ihre Bilder, tönen, schwingen, pendeln, fallen und implodieren. "Küssende Fernseher" wird für die documenta 8 in Kassel erneut hergestellt (10. Juli 1987).
UA 24. Dezember 1983, 22:00 Uhr
Dachauer Hallen (spätere Negerhalle), München
 
 
Exorzismus
Ur und Erz Commerciale
Dauernd beginnender Tieger von Äschnapur Unendlich
31. Dezember 1984
Dachauer Hallen (Möbelhalle), München
 
 
Wenn der Staat den Staat wagt muß das Theater den Tieger Unendlich wagen
Buch mit Klebebindung und Gewebeband, DinA4
Textprozessionstheater zur Subventionspolitik
Produktion 1985
proT, München
 
 
Konzert einer Ausstellung
Prozessionstheater mit Bildern von Cornelie Müller
Erste Produktion in der proT-Halle
UA 08. Februar 1985
proT-Halle, München
 
Konzert auf der Tiegerfarm
Der dauernd und überall beginnende "Tieger von Äschnapur Unendlich".
Premiere des VierVideoTurms und der sieben gemalten Filme.
Der dauernde Tiegerjäger (Alexeij Sagerer), Die Maharani (Cornelie Müller), Die Großmaharani (Brigitte Niklas), Der unbekannte Tiegerjäger (Franz Lenniger) und Die Siebenergruppe (Werner Prökel, Melanie Bertram, Sabine Neumann, Susanne Stiefvater, Ulrike Stiefvater)
UA 11. April 1985
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München
 

VierVideoTurm
Eine Theatermaschine von Alexeij Sagerer
Auf Super-8-mm Blankfilm sind sieben siebenminütige Filme gemalt. Die Videoüberspielungen dieser Filme laufen über einen Turm aus vier Monitoren. An diesem Turm finden zwischen 1985 und 1990 an verschiedenen Orten und mit wechselnden Künstlern und Abläufen Konzerte am VierVideoTurm statt. 1992 übernimmt das "Nibelungen & Deutschland Projekt" den VierVideoTurm als Theatermaschine.
proT 1985
 

proT trifft Orff
Carmina Burana trifft den Tieger von Äschnapur
Mit 3 Orffizieren (Werner Eckl, Axel Kotonski, Werner Prökel), 4 d 'Orfftrotteln (Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer), 1 Schweinehirtin (Ulrike Stiefvater), 1 Liebespaar (Susanne Wehde, Bernhard Jugel) und den 5 Schweinen: O Fortuna, Primo Vere, Uf dem Anger, In Taberna, Cour d 'Amor
UA 10. Juli 1985
Black Box Kulturzentrum Gasteig, München
 
 
proT mit Satie
Endlostheater (1985) mit den Pages Mystiques (1892-1895), Klaviermusik von Erik Satie: 1. Prière (1 mal), 2. Vexations (840 mal), 3. Harmonies (1 mal)
Pianisten: Cornelie Müller, Barbara Koller, Peter Ludwig, Axel Kotonski, Stefan Geene
Endlostheater: Susanne Wehde, Brigitte Niklas, Franz Lenniger, Bernhard Jugel, Werner Prökel, Hias Schaschko, Hansi Welsch
12. Oktober 1985, 18:00 Uhr bis 13. Oktober 1985, 13:15 Uhr
proT-Halle, München
 
 
Intercity
Vierbahnentheater – Fahrplan 1
Das Publikum trifft auf einen theatralen Raum, bewegt sich in ihm, isst, trinkt, schläft, hört zu, hört weg, hört nichts, verlässt den Raum, kommt wieder, unterhält sich, lauscht, schaut zu, schaut woanders hin, sitzt, steht, ist da.
Das Team: 7 Akteure spielen nach Fahrplan auf 4 Bahnen 28 Szenen (Länge je 1 Min.), jeweils 30 mal. Jede Szene kann auf jede Szene treffen.
Premierenbesetzung: Musik: Cornelie Müller, Karin Deckwitz, Hubert Jeromin, Ossi Immel, Kalle Laar. Akteure auf den Bahnen: Susanne Wehde, Gerlinde Eger, Susanne Stiefvater, Bernhard Jugel, Werner Prökel, Franz Lenniger, Brigitte Niklas
UA 31. Dezember 1985
proT-Halle, München
 
 
Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters
Festival des proT
mit minimal club ("die zukünftige frau des sohnes 1956"), Tape ("No Plays") und proT ("oh, oh Maiandacht", Urform)
Unmittelbare Musik, vier Mitternachtskonzerte: 1. Evan Parker (GB), 2. Stephan Wittwer, Martin Schütz (Schweiz), 3. Andrea Centazzo (Italien), Peter Frohmader (München), 4. Pöhl Musik (Ruhrgebiet)
07. - 10. Mai 1986
proT-Halle, München
 
+ zusätzlich 8 Aufführungen von "oh, oh Maiandacht", Urform und "proT bringt Unmittelbare Musik":
5. Konzert, 24. Mai: Phil Minton (GB), Erhard Hirt (BRD), Roger Turner (GB)
6. Konzert, 06. Juni: Dietmar Diesner (DDR)
21. Mai – 08. Juni 1986
proT-Halle, München
 
+ zusätzlich "proT bringt Unmittelbare Musik"
7. Konzert: Guy Klucevsek (USA) (nach "oh, oh Maiandacht", Urform)
8. Konzert: Tom Cora (USA) (nach Konzert am VierVideoTurm)
16. + 23. Oktober 1986
proT-Halle, München
 
oh, oh Maiandacht ...
mit Franz Lenniger (Bierbank und Altarbesucher), Cornelie Müller (Herzmariä-Tonistin), Alexeij Sagerer (Vorbeter –Vormunder), Brigitte Niklas / ab 1989 Susanne Wehde / 1991 Nadja Raabe (Hilfsschwester am Ruder).
Die Urform entsteht unter dem Titel "oh, oh Maiandacht" für "Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters" 1986.
Von 1987 bis 1991 wird die Urform unter dem Titel "oh, oh Maiandacht …" fünf Jahre lang vom 1. bis 31. Mai jedes Jahr an einem anderen Ort täglich gespielt. Zusammen mit der Aufführung der Urform tritt jeden Abend ein anderer Künstler / eine andere Künstlergruppe auf: Musiker, Maler, Bildhauer, Performer, Schriftsteller, Videokünstler, Theatermacher:
1987 (proT-Halle): KAN-TI-SHAN (Vietnam), Imke Toksoez, Hubert Jeromin, minimal club, Börni Rothschädl (Österreich), Max Hupfer, Fips Fischer, Sarah Camp, Bernd W. Schmidt-Pfeil, Heiko Hermann, Biermösl Blosn, Joseph Zehrer, Werner Aldinger, Hans Lechner, Joseph Gallus Rittenberg, FLATZ-SYNDIKAT, Franz Dobler, Landshuter Moosindianer, Grace Yoon (Korea), Horst Baur, Hias Schaschko, Mona Winter, Cornelia Melián, Sepp Bierbichler, Barbara Hamann, King-Kong-Kunstkabinett, Nikolaus Gerhart, ARTUR (Hamburg), Robyn Schulkowsky, Gerd Lohmeyer, Bernhard Jugel
1988 (Theaterhalle, Dachauerhallen): WELLKÜREN, Jörg Hube, Paul Fuchs + Katharina Seyferth, Ellinor Lau + Jon Michael Winkler, Harald Greil, Ulrike Trüstedt + Gabriele Herrmann + Therese Bop-Summer, Die Kritiker (Michael Skasa, Wolfgang Hoebel, Ingrid Seidenfaden, Christoph Blase), Hermann Kleinknecht, Martin Sperr, Jim Meneses (USA), Biermösl Blosn, Pochende Herzen, Werner Fritsch, Rotraut Fischer, Herbert Biller, HMR Praetorius + Karoline Balkhausen, Verena Kraft + Kurt Petz, Roland Fischer, Hans-Jörg Schmidt, Nina Hoffmann, Michel Marquardt, ARTUR (Hamburg), Thomas Tielsch (Hamburg), Franziska Leube, Gottfried Düren + Hannelore Fisgus, Ossi H. Oswald, Dietmar Diesner (DDR), E.X.I.L. 84 (Palermo), Stefan Baumgärtner, Angela Dauber + Samuel Rachl, DIE INTERPRETEN
1989 (Ausstellungsraum Atelierhaus Klenzestrasse): Paul Wühr (Italien), Vlado Kristl (Hamburg), Rudi Zapf + Bärbel Schmid, Marc Parisotto, Limpe Fuchs, Richard Krische (Graz), Gert + Ruth Gschwendtner, GUGLHUPFA, Wilfried Passow, Peter Brötzmann (Wuppertal), Paul Haywood (GB), Achim Wollscheid (Frankfurt), Chris Newman + Manos Tsangaris (Köln), Abbie Conant, Holger Dreissig, Embryo, Andreas Neumeister, Toine Hovers (Antwerpen), Maria Volk, Martina Werner (Worpswede), Biermösl Blosn, Sabine Geffen (San Francisco), Die "Haennings", Annlies Klophaus, pathos transport, David Hudson, Jakob de Chirico + Paul Renner + Angelika Thomas + Guglielmo Pinna, Otto und Bernelli (Italien), Sissy Perlinger, ZÜNDFUNK, Joern Schlund (Münster)
1990 (proT-ZEIT): Heiner Hank, El Klewan, Wittwulf Malik, Franz Pröbster Kunzel, Gerlinde Eger, Martina Bieräugel, Zoro Babel, Valeri Scherstjanoi, Werner Gruber, Brüt & Co (Frankreich), Marta Binetti, Gunther Klatt, Carola Heine, Martin Schütz (Schweiz), Veronika von Quast, Susanne Klippel, Rolf Staeck, Siegfried Kaden, Elke-Meta Müller, Yogo Pausch, Ulrich Bassenge, Ulrike Kaiser, Uli Messerschmidt, Manfred Killer, Joe Sachse, Michael Lentz + Thomas Ventzke, Thomas Lehnerer, Gisela Rüger, COI, Uwe Neuhaus,11 Rabe Perplexum
1991 (proT-ZEIT): Billie Zöckler, Abbie Conant, Claus Biegert + John Otanto-Semmler, Phil Minton (London) + Alexander Frangenheim (Stuttgart), Paul Lovens (Aachen), Günther Beelitz, Gudrun Kenschner (Hamburg), Faltsch Wagoni, Café Größenwahn, Gunnar Petersen, Wilhelm Koch (Oberpfalz), Christoph Schwarz + Winny Matthias, Ellen Raab + Burkhard Kienzler, Andreas Ammer mit dem Bayerischen Rundfunk, Werner Puntigam (Linz), Rüdiger Karl (Frankfurt), Monika Manz, Ute Lecher + Hans Thurner (Wasserburg), Nina Hoffmann, Imke Toksoez, Comedia Opera Instabile, Siegfried Hummel, BR-Fernsehen Spielzeit, Dagmar Rhodius, Robert Rutman’s Steel Cello Ensemble (Berlin), Marc Boukouya (Frankreich) + Ignaz Schick (Marktl/Inn), Annette Spola, Anna Anders, Holger Dreissig + Ann Gollwitzer + Matthias Hirth, Reiner Wiesemes, Nikolaus Gerhart
UA Urform 07. Mai 1986
proT-Halle, München
 



Tödliche Liebe oder Eine zuviel
Comics I in Oper
Als Alexeij Sagerer 1986 vom minimal club angefragt wird, ob er Lust hat für dessen Projekt DIE OPERNFESTSPIELE im Innenhof des Stadtmuseums eine Oper zu produzieren, sagt er zu und erinnert sich an seine Partitur für "Comics I", die 1969 im proT an die Wand projiziert wurde.
Fünf Farben, fünf Kräfte. GELB (Verlobter der Verschmähten + der Beschützten) zwischen ORANGE (Tochter des Unbeschwerten) und GRÜN (Tochter des Gefürchteten). Die Väter ROT (Vater der Verschmähten) und BLAU (Vater der Beschützten) im Clinch. Der tödliche Ausgang ist vorprogammiert. Orchester (der Übervater) VIOLETT.
Der Begehrte: Max Hupfer, Die Verschmähte: Imke Toksoez, Die Beschützte: Göttin Gala, Der Unbeschwerte: Werner Eckl, Der Gefürchtete: Werner Prökel, Orchester: Cornelie Müller (Saite), Hubert Jeromin (Schlag), Werner Aldinger und Ursula Beutler (Wind).
UA 03. Juli 1986
Stadtmuseum München
 
 
Das Stärkste TierSpiel
Spielkartenproduktion - geniales Kartenspiel von Alexeij Sagerer
1. Auflage 1000 Stück, 1986
proT für die Welt, München
 
 
Das Stärkste TierSpielSpur
Alexeij Sagerers Super-Theater-Geschäft "proT für die Welt"
Rettet die Tiere!!! Alle Theatereinnahmen fließen unmittelbar in den Tieger von Äschnapur Unendlich
Die alleinstehende Prinzessin (Sonja Breuer), Der kommerzielle Tiegerjäger (Alexeij Sagerer)
UA 26. November 1986
proT-Halle, München
 
 
Wunschkonzert
Nach Franz Xaver Kroetz
Premiere 06. März 1987
Studiotheater auf dem Alabama, München
 
 
proT-Halle: Septemberwoche
proT-Künstler mit Nicht-proT im proT
proT proudly presents Franz Lenniger, Imke Toksoez, Cornelia Melián, Cornelie Müller, Werner Aldinger und Göttin Gala mit eigenen Arbeiten
23. - 27. September 1987
proT-Halle, München
 
 
Die Vier Tage des Unmittelbaren Theaters II
Festival des proT
Die Vier Uraufführungen: Robyn Schulkowsky (USA, "Skin : Wood : Metal : Muscle"), Barbara Hammann (München, "Paula und Marianne"), Ginka Steinwachs (Hamburg, "Das (f)rohe Ei"), Alexeij Sagerer (proT, "Intercity Fahrplan II", Musik: Cornelie Müller, Hans Lechner, Cornelia Melián, Werner Aldinger. Akteure auf den Bahnen: Susanne Stiefvater, Franz Lenniger, Gerlinde Eger, Werner Eckl, Göttin Gala, Imke Toksoez, Sonja Breuer)
Unmittelbare Musik, Vier Solokonzerte: 1. Vinko Globokar (Paris, "Mein Körper ist eine Posaune geworden"), 2. Sven Ake Johansson (Schweden), 3. Rüdiger Carl (Frankfurt), 4. Kevin Coyne (GB, "Bursting Bubbles")
14. - 17. Oktober 1987
proT-Halle, München
 
 
proT-Halle: Dezemberwoche
proT-Künstler mit Nicht-proT im proT
Karl Aichinger, Angelika Thomas, Vips Vischer, Gerlinde Eger, Perter Ludwig, Bärbel Schmid und Hubert Jeromin mit eigenen Arbeiten
15. - 20. Dezember 1987
proT-Halle, München
 




di dawisch i fei scho no
Eine Sprechskulptur von Alexeij Sagerer
di dawisch i fei scho no wird zunächst auf Band gesprochen (Dauer 5:07 Min.) und am 22. Juli 1978 mit der Premiere der verschwundenen Theaterproduktion "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes" - nicht zu verwechseln mit der Produktion "Der Tieger von Äschnapur Zwei oder Ich bin das einzige Opfer eines Massenmordes", UA 17. September 1982 - im proT in München öffentlich gemacht.
di dawisch i fei scho no (Dauer 7 Min.) wird zur Verleihung des ErnstHoferichter-Preises an Alexeij Sagerer von ihm zum erstenmal live gesprochen.
di dawisch i fei scho no (Dauer 7:34 Min.) mit Alexeij Sagerer und Zoro Babel ist Teil des Programmes bei der Amtsübergabe der Präsidentschaft der Akademie der Bildenden Künste München von Prof. Nikolaus Gerhart an Prof. Dieter Rehm in der Aula der Akademie. Veröffentlicht als "di dawisch i fei scho no Präsident 2010" auf Youtube unter proTshortcuts am 06. April 2010. Kamera: Maria Rilz.
UA 19. Januar 1988
Alter Rathaussaal, München
 
7 Exorzismen
täglich wechselndes Theater am gelben Haus
1. Abend: DER GROSSE REGEN, 2. Abend: DAS PENDEL, 3. Abend: DER MUSIK–SCHREI, 4. Abend: DIE FEUERSBRUNST, 5. Abend: DER BLUTGRABEN, 6. Abend: DIE EISENZEIT, 7. Abend: DAS GELBE HAUS.
Mit Alexeij Sagerer und Sonja Breuer
28. März - 03. April 1988
proT-Halle, München
 
 
proT-Halle: Aprilwoche
proT-Künstler mit Nicht-proT im proT
Werner Eckl, Billie Zöckler, Walter Meier, Richard Watkinson, Nina Hoffmann und Angelika Thomas mit eigenen Arbeiten
05. - 17. April 1988
proT-Halle, München
 
 
proT für die Welt – Glaskasten Marl
Ein Konzert auf der Tiegerfarm in der Veranstaltungsreihe "Zwischenräume – Raum und Klang im Skulpturenmuseum Glaskasten"
Cornelie Müller, Bärbel Schmid und Alexeij Sagerer
03. September 1988
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
 
proT für die Welt – Kunstwoche Dillingen
Konzert am VierVideoTurm
Cornelie Müller, Bärbel Schmid und Alexeij Sagerer
16. September 1988
Eröffnung Kunstwoche Dillingen
 
 
proT für die Welt – St. Markuskirche München
Konzert am VierVideoTurm mit Regen in der Kirche
Cornelie Müller, Franz Lenniger und Alexeij Sagerer
Veranstaltungsreihe "Offene Kirche in der Stadt"
20. Oktober 1988
St. Markuskirche München
 
Weihnachtskonzert auf der Tiegerfarm 88
Konzert am VierVideoTurm mit Robyn Schulkowsky (Schlagzeug), Cornelie Müller (Violine), Franziska Leube (Cello) und Alexeij Sagerer (Stimme)
24. Dezember 1988
Theater Rechts der Isar, München
 
 
Abrissbirnen
Ein Konzert am VierVideoTurm
mit Alexeij Sagerer und Bärbel Schmid
09. April 1989
Lichtraum, München
 
 
Referat am VierVideoTurm
Alexeij Sagerer bei "Wohin mit der Kultur in München? - Rede-Reihe des Beck Forum"
07. Juni 1989
Gasteig Black Box, München
 
Vier Konzerte auf der Tiegerfarm
Vier Konzerte am viermal VierVideoTurm
Weihnachtskonzert 89
Max Bauer (Akkordeon), Michaela Dietl (Akkordeon), Cornelie Müller (Akkordeon), Vera Wittmannn (Akkordeon), Hans Lechner (Schlagzeug + Glocken), Erwin Rehling (Schlagzeug + Glocken)
25. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
Blut und Tränen – Samt und Seide
Alexeij Sagerer mit Nina Hoffmann, Andreas Koll, Michael Kurz, Cornelia Melián und Cornelie Müller
26. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
Avantgarde an der Heimatfront
Dietmar Diesner (Saxophon, Klarinette), Johannes Bauer (Posaune), Peter Hollinger (Schlagzeug) und Jon Rose (Violine)
27. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
Gejagt
Alexeij Sagerer – Ich bin öffentlich autistisch
28. Dezember 1989
Carl-Orff-Saal Kulturzentrum Gasteig, München
 

Das letzte alte Bier
Vereinskonzert am VierVideoTurm und Spendenerlösung "proT für die Welt".
Die erste theatrale Vermittlung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.
mit Cornelie Müller, Jürgen Kolbe, Bruno Jonas, Ottfried Fischer, Andreas Koll, Erwin Rehling, Kurt Feller, Jürgen Hoffmann, Max Hupfer, Fritz Kroher, Hans Lechner
27. März 1990
Brums, Dreimühlenstr. 30, München
 
 
Zahltag der Angst: Heute
Ablaufskulpturen
Alexeij Sagerer und sein Theaterblut
04. / 05. Juli 1990
Kunstverein München
 
 
proT-ZEIT-Wochen
Festival des proT
mit Colin Gilder | Ruth Geiersberger, Ute Weber | Cornelia Melián | Tandem & FocusPocus | Robert Rutman's Steel 'Cello Ensemble | Kalle Laar, Takashi Kazamaki | Gerlinde Eger | Cornelie Müller
14. September - 25. November 1990
proT-ZEIT, München
 
 
WEIHNACHT‘S proT-ZEIT.
Konzert am VierVideoTurm
Alexeij Sagerer mit Zoro Babel, Cornelie Müller, Nadja Raabe, Ute Weber
24. Dezember 1990
proT-ZEIT, München
 
 
Am blauen Pool
... Gibt es das Böse.
mit Monika Manz (Mann), Nadja Raabe (Frau), Max Bauer (Percussion), Zoro Babel (Schlagzeug, Electronics), Cornelia Melián/Maren Strack (Gesang), Cornelie Müller (Gesang, Akkordeon), Alexeij Sagerer (Sprache)
UA 31. Dezember 1990
proT-ZEIT, München
 
Lederhose in Gold
Postkarte
Die Lederhose aus "oh, oh, Maiandacht ..." (1986 - 1991), vergoldet auf Blau
Alexeij Sagerer, Inge Ofenstein (Foto)
1991
Verlag Hias Schaschko Postkarten, München
 
 
Oktoberfest am blauen Pool
die zweite theatrale Vermittlung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.
Eröffnungsrede mit Anzapfen: Bürgermeisterin Sabine Csampai
20. September 1991
proT-ZEIT, München
 
 
DIE DREI WEISSEN WOCHEN
Pilot-Türme vor dem "Nibelungen & Deutschland Projekt"
09. - 27. Oktober 1991
proT-ZEIT, München
 
 
Unmittelbare Musik auf dem Weg zum Theater
Festival des proT
mit Vinko Globokar (Paris) & Orchester| Mia Zabelka (Wien), Phil Minton (London)| Dietmar Diessner (Dresden), Sven-Åke Johansson (Schweden/Berlin)| Attwenger (Österreich), Alexeij Sagerer
Programm und Organisation: David Eschmann, Anna Heß, Cornelie Müller
Produktion: proT in Zusammenarbeit mit MUSIK ZWISCHEN DEN STÜHLEN
Gefördert von: Kulturreferat, Sponton Medientechnik und Beck Forum
14. - 17. November 1991
proT-ZEIT, München
 

NIBELUNGEN & DEUTSCHLAND PROJEKT
Das "Nibelungen & Deutschland Projekt" ist eine Komposition von 11 Produktionen in 4 Horizontalen und 3 Vertikalen. Der "VierVideoTurm" wird in die Themenräume Deutschland, Nibelungen, Richard Wagner und Nomaden und Helden gestellt.
Es beginnt und endet mit Alexeij Sagerer und Zoro Babel und wird über weite Strecken begleitet von Maria Sánchez und Christine Landinger.
1992 – 1998
proT
 
 
Der Nibelung am VierVideoTurm
Nibelungen & Deutschland Projekt (I-1)
mit Zoro Babel (Schlagzeug, Electronics) und Alexeij Sagerer (Horn, Stimme, Aktion)
UA 12. Februar 1992
proT-ZEIT, München
 
 
Trommeln in Strömen
Nibelungen & Deutschland Projekt (II-2)
Die 7 Schlagzeuger: Zoro Babel (München), F.M. Einheit (Bochum), Carola Gschrey (München), Jason Kahn (Berlin), Werner Moebius (Innsbruck), David Moss (Berlin), N.U. Unruh (Berlin), Videoinstallation: Alexeij Sagerer, Reiner Wiesemes, 7 Deutsche Ströme (Filme): Alexeij Sagerer, Videotechnik: Christoph Wirsing
21. September 1992
Künstlerwerkstatt Lothringer Straße 13, München
 
 
Göttin, Ärztin, Braut und Ziege
Nibelungen & Deutschland Projekt (II-1)
mit Agathe Taffertshofer, Ruth Geiersberger, Ute Weber und Christine Landinger, Musik: Cornelie Müller
UA 04. Dezember 1992
proT-ZEIT, München
 
 
Mein Trost ist fürchterlich
Nibelungen & Deutschland Projekt (II-3)
Zoro Babel, Matthias Hirth und Alexeij Sagerer
UA 12. Mai 1993
proT-ZEIT, München
 
 
Siegfrieds Tod
Nibelungen & Deutschland Projekt (III-2)
7 Performerinnen in einer Allee aus 7 Videotürmen. Auf den Monitoren 7 deutsche Städte von Ost nach West: Dresden, Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf. Das Publikum bewegt - auf einer Performance-Straße.
Die 7 Performerinnen: Silvia Ziranek (London), Hanna Frenzel (Berlin),16 Siglinde Kallnbach (Kassel), Regina Frank (Berlin), Jana Haimson (New York), Nina Hoffmann (Berlin), Natalia Pschenitschnikowa (Moskau)
27. Oktober 1993
Muffathalle, München
 
 
Friseuse Carmen
Sentimentales Kurztheater am blauen Pool
UA 31. Dezember 1993
proT-ZEIT, München
 
 
Recken bis zum Verrecken
Nibelungen & Deutschland Projekt (III-3)
mit Alexeij Sagerer und Zoro Babel
UA 13. Juli 1994
proT-ZEIT, München
 
 
Meute Rudel Mond und Null
Nibelungen & Deutschland Projekt (III-1)
mit Howard Cooper, Lothar Kreutzer, Christine Landinger und Ute Weber
UA 19. Oktober 1994
proT-ZEIT, München
 
 
Das Fest zum Mord
Festival im Nibelungen & Deutschland Projekt
Die Produktionen "Recken bis zum Verrecken" und "Meute, Rudel, Mond und Null" von Vollmond bis Vollmond mit 16 internationalen Performerinnen
1. Phase - Vollmond
mit Nan Hoover (USA), Hanna Barbara (Basel), Pauline Daniels (Amsterdam) und Tenko (Japan)
19. - 26. Oktober 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
2. Phase - abnehmender Halbmond
mit Salome Schneebeli (Zürich), Tina Mantel (Zürich), Marie Kawazu (Paris) und Shelly Hirsch (New York)
27. Oktober - 02. November 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
3. Phase - Neumond
mit Pascale Grau (Biehl), Fine Kwiatkowski (Wiesbaden), Anna Huber (Bern) und Julie Tippetts (GB)
03. - 09. November 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
4. Phase - zunehmender Halbmond
mit Anne Bean (London), Monica Klingler (Zürich), Esther M. Häusler (Zürich) und Hannah E. Haenni (Biehl)
10. - 18. November 1994
proT-ZEIT / Reithalle, München
 
 
7 deutsche Himmelsrichtungen
Video-Synchronisatoren
für die Horizontale IV des Nibelungen & Deutschland Projekts gefilmt in Tunesien, in der Normandie, auf Kreta, in Narvik, in St. Petersburg, in Stalingrad und auf der Krim
proT 1995
 
 
Götterdämmerung
Eine Trilogie
Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-2)
Steininstallation Nikolaus Gerhart, Rauminstallation Alexeij Sagerer
Nomaden und Helden
mit sieben Denkern und einer Performerin: Prof. Dr. Regina Becker-Schmidt, Psychologie (Hannover), Prof. Dr. Klaus Berger, Theologie (Heidelberg), Prof. Dr. L. J. Bonny Duala, Xenologie (Düsseldorf), Prof. Dr. Edmund Lengfelder, Medizin (München), Prof. Dr. Dietmar Saupe, Informatik (Freiburg), Dr. Herbert Scheingraber, Astrophysik (Garching), Prof. Dr. Wolfgang Welsch, Philosophie (Magdeburg) und Nina Hoffmann (Berlin)
13. Oktober 1995
Bayerisches Staatsschauspiel Marstall, München
Siebenmalvier
mit sieben Musikern und einer Performerin: Rüdiger Carl, Akkordeon (Frankfurt M.), Dietmar Diesner, Saxophon (Berlin), Paul Lovens, Schlagzeug (Aachen), Joe Sachse, Gitarre (Chemnitz), Martin Schütz, Cello (CH-Biel), Tenko, Stimme (London/Tokio), N.U.Unruh, Schlagwerk (Berlin) und Nina Hoffmann (Berlin)
14. Oktober 1995
Bayerisches Staatsschauspiel Marstall, München
Endgültig.
Das Ende als Aufbruch in den Epilog
mit Dietmar Diessner, Matthias Hirth, Lara Körte, Lukas Miko, Franz Lenniger, Christoph Wirsing und 77 Deutsche
15. Oktober 1995
Bayerisches Staatsschauspiel Marstall, München
 
 
Gras drüber!
Eine Veranstaltungsreihe im Nibelungen & Deutschland Projekt
01. - 31. Mai 1996
proT-ZEIT, München
 
 
Sensation der Langsamkeit
Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-1)
mit Christine Landinger
Letzter Teil der Veranstaltungsreihe "Gras drüber!"
31. Mai 1996, 08:00 – 24:00 Uhr
proT-ZEIT, München
 
 
.... und morgen die ganze Welt
Eine 28-stündige Theaterexpedition mit 14 Menschen und 7 Schafen in einem Kubus begleitet von 7 theatralen Ereignissen ausserhalb des Kubus und den sieben Kontinenten. Erste Arbeit mit und im Internet und erste Arbeit, die live-Film produziert: aus der permanenten Auseinandersetzung mit theatralen Abläufen, Film, Dokumentationen, Synchronisatoren und Simultanität entstehen ab ".... und morgen die ganze Welt" durchkomponierte theatrale Produktionen, die nicht abfilmbar sind, sondern live-film herstellen.
Crew im Kubus
Tier- und Zeitpfleger: Peter Weismann, Tanzschwester: Christine Landinger, Animateurin: Susanne Schneider, Gitarrist: Joe Sachse, Schlagzeuger: Erwin Rehling, Schafe: 7 Schafe, Bildkomposition: Thomas Tielsch, Computergraphik: Christoph Wirsing, Kamera: Christian Virmond,18 Thomas Willcke, Tonregie: Kalle Laar, Tontechnik: Michael Kuhn, Internet: Sylvia Franz, Urs Streidl, Captain: Alexeij Sagerer
Crew um den Kubus
1. Klangperformance: Brunner / Ritz (München)
2. Club Area: Mojo Club (Hamburg)
3. Szenische Installation Nina Hoffmann (Berlin)
4. Ein Theater zelebriert seinen Alltag: Schauburg (München)
5. Wissenschaft als theatraler Prozess: Wissenschaftler: Prof. Dr. Thomas Metzinger (Philosophie, Bremen), Prof. Dr. Laura Martignon, (Neurobiologie, München), Prof. Dr. Hans Georg Gassen (Genetik, Darmstadt), Prof. Dr. Wolfgang Prinz (Psychologie, München)
Journalisten: Dr. Johanna Leitgeb (Wissenschaftszentrum NRW), Dr. Jeanne Rubner (SZ, München), Andreas Sentker (Die Zeit, Hamburg), Volker Stollorz (Die Woche, Hamburg)
6. Musikarchitektur für zwei Performer: Fast Forward, Ikue Mori (New York)
7. Modeperformance: Lisa D. (Berlin)
Organisation
Maria Sánchez, Ursula Hasenkopf, Johanna Wall, Gert Bayer, Girgl Ecker
20:00 Uhr, 18. Oktober 1997 bis 24:00 Uhr, 19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
 
www.proT.de
proT-homepage - erste Version
Für die 28-stündige Theaterexpedition ".... und morgen die ganze Welt" entwickelt proT mit Sylvia Franz und Urs Streidl eine erste homepage.
proT 1997
 
 
Der grösste Film aller Zeiten
live-Film
"Der grösste Film aller Zeiten" beginnt mit dem Film- und Theaterprojekt ".... und morgen die ganze Welt". Die Produktion des Films stellt eine reale Situation her, die gleichzeitig eine Voraussetzung für das Theaterprojekt ".... und morgen die ganze Welt" ist. Umgekehrt sind die theatralen Abläufe eine Voraussetzung für die Entstehung des live-Films. Das Theaterprojekt und das Filmprojekt sind nicht voneinander zu trennen. Filmproduktion und theatrale Abläufe stellen sich gegenseitig her.
Nach ".... und morgen die ganze Welt" setzt sich "Der grösste Film aller Zeiten" fort mit "Operation Raumschiff" und "Programm Weiss". Seit dem 24.02.2016, 22:21:10 Uhr ("Programm Weiss. Liebe mich! Wiederhole mich!") dauert er 82:02:32 Stunden. Sein Ende ist noch nicht abzusehen.
proT 1997 ff.
 
 
Das Ende vom Lied geht die Wende hoch
Nibelungen & Deutschland Projekt (IV-3)
Abschluss des "Nibelungen & Deutschland Projekts"
Zoro Babel und Alexeij Sagerer
UA 31. Dezember 1998
Kulturzentrum Einstein, München
 
 
www.proT.de
proT-homepage
Die proT-homepage, wie sie jetzt existiert, wird seit 1999 von der Kanne gesteuert. Diese proT-homepage wird bis 2010 mit Walter Ecker erarbeitet und seither mit Anja Uhlig gepflegt.
proT 1999 ff.
 
 
Die Fahrt an Bord der Kleinen Raumschiffe
- während der 31. Dezember 1999 zum 1. Januar 2000 wird.
Die Produktion nimmt die Bewegung des Theater- und Filmprojektes "…. und morgen die ganze Welt" auf und führt sie weiter.
Stewardessen: Christine Landinger, Muki Mix, Nicola Arnone; Orchester: Erwing Rehling, Christoph Reiserer; Ton: Andreas Koll, Kalle Laar; Film: Michael Bischoff, Martina Bieräugel, Silke Eberspächer; Licht: Jens Baier; Internet: Walter Ecker; Captain: Alexeij Sagerer
31. Dezember 1999 bis 01. Januar 2000
Kulturzentrum Einstein, München
 
 
Operation Raumschiff (OR)
Mit OR führt Alexeij Sagerer das Theater- und Filmprojekt ".... und morgen die ganze Welt" theatral weiter. OR formuliert sich dabei in sieben Programmen, welche zudem versuchen, sowohl "…. und morgen die ganze Welt" als auch "Die Fahrt an Bord der Kleinen Raumschiffe - während der 31. Dezember 1999 zum 1. Januar 2000 wird." mit in ihre Struktur zu übernehmen. Das Konzept von "…. und morgen die ganze Welt", welches mit dem Surfen im Internet die Homepages als Material ins Spiel bringt, wird praktiziert bis 2001: "Ungleich München (OR 2.1)". Ab 2003 mit "birth of nature" dient das Internet als Verbindung zwischen simultan arbeitenden Orten, die die jeweilige Produktion selber herstellt und die durch diese Verbindung für das Publikum erlebbar werden.
2000-2005
proT
 
 
Die vier Simulationsflüge (OR 5.1)
Programm OR 5: Simulations-Flüge
Das Simulations-Flug-Programm ist kein Flug-Simulations-Programm, da keine Flüge simuliert werden, sondern Simulations-Flüge stattfinden: "Operation Raumschiff" fährt aus sich selbst heraus.
Captain: Alexeij Sagerer; Stewardessing: Christiane Rupprecht, Burchard Dabinnus; Orchester: Erwin Rehling, Christoph Reiserer, Sebi Tramontana; Licht/Ton: Hubert Radl, Andy Koll, Jens Baier, Michael Bischoff; Film: lilis park (Katrin Gebhardt-Seele, Sabine Herrmann), Christian Virmond, Eva Ruhland, Martina Bieräugel; Internet: Walter Ecker; Denker: Dr. Thomas Kisser
Was sind "Kleine Raumschiffe, local heroes" (OR 5.1.1)
Flug in 4 Fasen à 28 Minuten
20:47 Uhr bis 22:46 Uhr, 07. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
Was sind "intercity-space-shuttles" (OR 5.1.2)
Flug in 3 Fasen à 28 Minuten
20:47 Uhr bis 22:15 Uhr, 14. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
Was sind "intercontinental-space-shuttles" (OR 5.1.3)
Flug in 7 Fasen à 7 Minuten
20:47 Uhr bis 21:43 Uhr, 21. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
Was sind "Geister-Raum-Schiffe, space-labs" (OR 5.1.4)
Flug in 7 Fasen à 7 Minuten
20:47 Uhr bis 21:43 Uhr, 28. Juli 2000
Kulturzentrum Einstein, München
 
 
Ungleich München (OR 2.1)
Programm OR 2: intercity-space-shuttles
31. Oktober bis 01. November 2001
Muffathalle, München
 
 
Tarzans secret container im Irak (OR 5.2)
Programm OR 5: Simulationsflüge, birth of nature
Vier live-streams
Jane: Susanne Schneider, Judith Al Bakri, Ella Gaiser; Tarzan: Franz Lenniger; Sprecher: Alexeij Sagerer; Sprecherin: Johanna Wall; Film-Regie: Alexeij Sagerer; Live-Filmton: Max Bauer; Internetüberwachung: Walter Ecker
Tarzans secret container (OR 5.2.1)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 11. März 2003
Internet
Tarzan breaks the bad one (OR 5.2.2)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 18. März 2003
Internet
Tarzan embedded (OR 5.2.3)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 25. März 2003
Internet
Tarzan, drugs and war (OR 5.2.4)
20:47 Uhr bis 21:15 Uhr, 01. April 2003
Internet
 
birth of nature, Geister-Raum-Schiffe (OR 4.1)
Programm OR 4: Geister-Raum-Schiffe
Personen Tierpark: Denker: Dr. Thomas Kisser (Philosophie, München), Prof. Dr. Günter Zöller (Philosophie, München), Sibylle Peters (Theaterwissenschaft, Hamburg / Basel), Prof. Dr. Ulrike Landfester (Germanistik, Frankfurt a.M.); Musiker: Sebastiano Tramontana (Posaune); Urwald-Idylle: Susanne Schneider, Franz Lenniger
Personen Museum: Regina Frank (Performance)
26. September 2003
Tierpark Hellabrunn, München / Museum für Kommunikation, Berlin / Internet
 
birth of nature, star-gates (OR 6.1)
Programm OR 6: star-gates
Ein Theater- und Filmprojekt in 15 Flug-Etappen à 28 Minuten. Die 15 Etappen werden in 3 Blöcken von jeweils 4 Etappen und einem flash-back geflogen.
Captain: Alexeij Sagerer; Tarzan / Tarzan-Klon: Franz Lenniger; Jane / JaneKlon: Susanne Schneider; Copilotin: Tinka Kleffner; Musiker: Sebi Tramontana; Geräuschemacher: Max Bauer; Bild-Regie: Michael Bischoff, Eva Ruhland, Alexeij Sagerer; Ton-Regie: Ulf Hahn, Michael Bischoff, Andreas Koll; Kamera: Christoph Wirsing, Eva Ruhland; Internet: Walter Ecker, Katrin Weinzierl; Gesamtorganisation: Alexeij Sagerer, Franz Lenniger, Alice Quadflieg, Simone Lutz
Achse des Bösen
15.-19. Oktober 2003
Pinakothek der Moderne, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Schichten der Vergangenheit
22.-26. Oktober 2003
Pinakothek der Moderne, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Diskrete Mächte
29. Oktober – 02. November 2003
Pinakothek der Moderne, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
 
Monster-Idyllen (OR 4.2)
Programm OR 4: Geister-Raum-Schiffe, birth of nature
Ein Theater- und Filmprojekt von Alexeij Sagerer mit der Installation "Gangweg" von Kay Winkler. 4 Flug-Etappen à 28 Minuten.
Text und Stimme: Alexeij Sagerer; Tarzan / Tarzan-Klon: Franz Lenniger; Jane / Jane-Klon: Susanne Schneider; Gelbe Figur: Silvia Stammen; Musiker: Sebi Tramontana; live-Bild-Schnitt: Michael Bischoff; Kamera-Bild: Alexeij Sagerer, Katrin Weinzierl; Filmton-Regie: Andreas Koll; RaumtonRegie: Oliver Künzner, Gerrit Wagner; Internet: Walter Ecker
Erinnern
15. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Ertrinken
16. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Verausgabung
17. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
Splittern
18. September 2004
Reaktorhalle, München / Verborgener Ort in Niederbayern / Internet
 
 
Geklonter Tod (OR 6.2)
Programm OR 6: star-gates, birth of nature
Ein Theater- und Filmprojekt in 2 Flug-Etappen à 49 Minuten
Text und Stimme: Alexeij Sagerer; Tarzan/Tarzan-Klon: Franz Lenniger; Jane/Jane-Klon: Susanne Schneider; La: Seraina Kobelt; Klonn: Juliet Willi; Musiker: Sebi Tramontana; live-Film-Geräuschemacher: Max Bauer; liveBild-Schnitt: Michael Bischoff; Kamera-Bild: Alexeij Sagerer, Eva Ruhland; Filmton-Regie: Andreas Koll; Raumton-Regie: Gerrit Wagner; Internet: Walter Ecker, Eva Ruhland
14./15. Januar 2005
Muffathalle, München / Verborgener Ort / Internet
 
 
Programm Weiss
Am 17. Dezember 2005 beginnt "Programm Weiss". "Programm Weiss" treibt das Theater in die Handlung selbst. Zu Kompositionen, die sich in einem Prozess selbst erkennen und verwirklichen.
Das Kernteam für "Programm Weiss" ist ab 2006 bis 2016 Team Ost 1 und Team Ost 2 mit den Männern Johannes Oppenauer, Richard Hoch und Michael Varga und der Frau Juliet Willi (bis 2012).
Seit 2005
proT
 

Die Geburtshütte. Der Plan.
Programm Weiss – Reine Handlung
live-stream, 28 Minuten
Beginn Programm Weiss
17. Dezember 2005
verborgener Ort in Niederbayern / Internet
 

Die Marienerscheinung des ersten Flügels
Programm Weiss – der Vorbote für das OR-05
live-stream, 28 Minuten
11. Januar 2006
Anfahrt zur Asphaltkirche / Asphaltkirche, Etsdorf Oberpfalz / Internet
 

Das OR-05
Programm Weiss – eine Fahrt ins Licht und in die Dunkelheit
Die Muffathalle wird nicht bespielt, sie selbst wird sichtbar. Aus der Dunkelheit ins Licht.
18:28 - 21:44 Uhr, 28. Januar 2006
Muffathalle und Ampere im Muffatwerk, München / Auto auf der Fahrt vom Muffatwerk zur Asphaltkirche / Asphaltkirche, Etsdorf Oberpfalz / Internet
 



Reine Pornografie
Programm Weiss – Abstand und Berührbarkeit
Theater- und Filmprojekt in vier Teilen à 28 Minuten mit der Installation "die kathedrale des erotischen elends 2006" von Kay Winkler mit Team Ost 1, Team Ost 2, Musiker: Sebastiano Tramontana, Captain: Alexeij Sagerer, Filmton-Regie: Andreas Koll, Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing.
Und es gibt Sexualität. Und es gibt Lichtkörper, Musikkörper, den Körper der Skulptur und bekleidete Körper. Aber vor allem gibt es die nackten Körper, die sich berühren die nichts anderes tun als sich zu berühren und zum Körper des Theaters und damit öffentlich werden.
13./14./15./16. Dezember 2006
Neuland, München / diskrete Orte im Osten / Internet
 



Reines Trinken - Gottsuche
Programm Weiss – Rausch und Rauschen
In Oppe's Bistro in der Oberpfalz trinken sechs Männer, acht Stunden, während zur selben Zeit in München in einem transparenten Raum mit einer durchsichtigen Aussenhaut über Rundbögen, und auch über dem Schotterboden liegt eine dünne durchsichtige Folie, eine nackte Frau acht Stunden lang in sanft herabfliessendem Wasser steht. Die beiden Orte sind über das Internet miteinander verbunden. Aus Bild- und Tonmaterial von beiden Orten wird live ein Film geschnitten, der im Augenblick seines Entstehens in München, in Floß und im Internet seine Premiere hat. Für die Zuschauer ist das Projekt nur in München begehbar, wo Stewardessen sie betreuen und zu Expeditionen in den Raum des Trinkens und den Raum des Wassers führen.
Entwicklung des Geländes mit Kay Winkler, Realisierung mit Philipp Kolb, Filmton-Regie: Andreas Koll, Live-Bildschnitt: Christoph Wirsing.
21. Juni 2008, 21:00 Uhr bis 22. Juni 2008, 05:00 Uhr
Neuland, München / Oppe’s Bistro, Floß / Internet
 



Voressen
Programm Weiss – Wandlung und Deformation
Dauer 83:30 Minuten
Vier Bahnen. Rot. Die Männer im Lendenschurz. Die Frauen in Weiss füttern. Vier Kameramänner und -frauen mittendrin. Essen in Intensitäten. Alles ist sichtbar. Die Sensation des Essens. Gesteuert über Fahrpläne. Die Anzahl der Paare, Männer im Lendenschurz, Frauen in Weiss, wächst. Das Pathos des offenen Mundes verschiebt sich ins Pathos der Totale.
Frauen in Weiss: Juliet Willi, Elna Lindgens, Judith Gorgass; Männer im Lendenschurz: Johannes Oppenauer, Richard Hoch, Michael Varga; Mann und Frau, Verborgener Raum: Sven Schöcker und Alexandra Hartmann; Essen für Voressen: Vierzig Männer und Frauen; BühnenKameras: Ilona Herbert, Anja Uhlig, Patrick Gruban; Filmton-Regie: Andreas Koll, LiveBildschnitt: Christoph Wirsing.
UA 12. Dezember 2009
Muffatwerk, München
 

AllerweltsMahl
Programm Weiss
Vier Paare auf einer Reise durch die Nacht.
Frauen in Weiss:
Juliet Willi, Elna Lindgens, Judith Gorgass, Alexandra Hartmann
Männer im Lendenschurz
Johannes Oppenauer, Richard Hoch, Michael Varga, Viktor Rencelj
26. Februar 2011, 20:00 Uhr bis 27. Februar 2011, 04:00 Uhr
NeulandCC / Nektar Munich / Anti / Alter Simpel / Fischer Stub’n / Verborgener roter Raum / Verborgener grüner Raum / Autos auf der Fahrt zwischen den verschiedenen Orten – München / Internet
 


Weisses Fleisch
Programm Weiss – Wandlung und Deformation
Eine rote Bühnenfläche. Darauf ein schwarzer Raum. Das Publikum auf schwarzen Stühlen. Auf der Bühne grosse Bottiche mit weisser Farbe und Maschinen für die Bewegung von roten Fleischteilen. Männer an den Maschinen. Eine Handlung mit weichen roten Körpern geht über in eine Handlung mit glatten weissen Oberflächen, "weisse Skulpturen". Im schwarzen Raum. Eine Frau kleidet sich weiss. Und badet in Rot.
Männer auf roter Bühne: Richard Hoch, Michael Varga; Frau in verborgenem Raum: Juliet Willi; Filmton-Regie: Andreas Koll, Live-Bildschnitt: Patrick Gruban
UA 25. Februar 2012
Muffathalle, München
 


Ein Gott Eine Frau Ein Dollar
Trash-Comics
Nach Ralph Hammerthaler
FrauFrau: Judith Gorgass, KindFrau: Theresa Seraphin, Wachmann: Sebastiano Tramontana, Psychopath/Mann im Video: Sven Schöcker, Frau im Video: Berit Koppert; Videoeinspielung: Alexeij Sagerer, Patrick Gruban; Toneinspielung, Licht und Raum: Alexeij Sagerer, Philipp Kolb
UA 25. Februar 2013
proT auf den Postgaragen, München
 

7 Stühle
Installation und Versteigerung
27. November bis 4. Dezember 2014
Galerie "die erste reihe", München
 


Liebe mich! Wiederhole mich!
Programm Weiss - Sterben und Lebendigkeit
Nach "Reine Pornografie", 2006, "Reines Trinken – Gottsuche", 2008, "Voressen", 2009 und "Allerweltsmahl", 2011 ist "Liebe mich! Wiederhole mich!" die fünfte Produktion von Alexeij Sagerer mit Johannes Oppenauer. Bereits Ende 2011, als sein Sterben absehbar ist, besprechen er und Alexeij Sagerer dieses Sterben als ihre letzte gemeinsame Produktion.
3 Frauen: Judith Gorgass, Stephanie Felber, Anja Uhlig
Toneinspielung: Philipp Kolb
UA 24. Februar 2016
proT auf "Die Säulenhalle", München
 
 

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Rudolf Friedrich Pleuna