Der VierVideoTurm


Der VierVideoTurm ist eine Theatermaschine von Alexeij Sagerer.
 
 
 
Auf 8mm Blankfilm sind sieben Filme gemalt. Jeder der sieben Filme ist ein ca. 7 Minuten langes Bild mit Ablauf. Gemalt und gezeichnet von Alexeij Sagerer 1985 auf jeweils ca. 150 Meter Super-8-Blankfilmmaterial und auf Video überspielt. Diese Videos laufen über einen Turm aus vier Monitoren. An diesem VierVideoTurm finden zwischen 1985 und 1990 an verschiedenen Orten und mit wechselnden Künstlern und Abläufen Konzerte am VierVideoTurm statt. Jedes Konzert am VierVideoTurm dauert sieben mal sieben Minuten und wird synchronisiert durch die sieben gemalten Filme.
 
Das erste Konzert am VierVideoTurm wird unter dem Titel "Konzert auf der Tiegerfarm" für die Black Box im Kulturzentrum Gasteig, München erarbeitet und dort u.a. mit Cornelie Müller und Franz Lenniger 7 mal aufgeführt (Premiere am 11. April 1985).
 
Für die documenta 8 (1987) werden 4 einmalige Konzerte am VierVideoTurm erarbeitet und in der Disco "New York", Kassel aufgeführt. Dies ist der Beginn einer Reihe von Originalkonzerten. Das bedeutet, dass jedes dieser Konzerte einmalig ist. Dabei verändert auch der VierVideoTurm seine Erscheinungsform, u.a. abhängig vom jeweiligen Aufführungsort. Er kann aus 4 x 4 = 16 Monitoren übereinander als hohe Stehle gebaut werden oder dreidimensional nach allen Seiten seine Bilder produzieren. Er kann schweben oder im Boden versinken, aus vielen Türmen bestehen, nebeneinander, übereinander und mit Grossbildprojektionen kombiniert werden.
 
Zwischen 1988 und 1990 gibt es u.a. folgende Original-Konzerte am VierVideoTurm. Im Skulptur-Museum in Marl (1988), bei den Kunstwochen in Dillingen (1988) und in der Markus-Kirche in München (1988). Am 24. Dezember 1988 gibt es in München-Haidhausen das erste Weihnachtskonzert am VierVideoTurm. Am 7. Juni 1989 veranstaltet das Beck-Forum in seiner Reihe "Wohin mit der Kultur in München?" ein Solokonzert mit Alexeij Sagerer unter dem Titel "Referat am VierVideoTurm". Im Dezember desselben Jahres finden Vier Konzerte, u.a. "Avantgarde an der Heimatfront", im Carl-Orff-Saal, Gasteig, München statt und im März 1990 das "Vereinskonzert am VierVideoTurm" mit dem Namen "Das letzte alte Bier" in der Gaststätte Brum's, München.
 
U.a. treten bei diesen Konzerten auf: Bärbel Schmid (Stimme), Robin Schulkowsky (Schlagzeug), Franziska Leube (Cello), Dietmar Diesner (Saxophon, Klarinette), Cornelia Melian (Stimme), Erwin Rehling (Schlagzeug), John Rose (Violine), Johannes Bauer (Posaune), Peter Hollinger (Schlagzeug), Nina Hoffmann (Performance), Jürgen Kolbe (Sprache), Bruno Jonas (Sprache), Ottfried Fischer (Sprache)
 
 
1992 übernimmt das Nibelungen & Deutschland Projekt den VierVideoTurm als Theatermaschine.
 
 

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Rudolf Friedrich Pleuna