OPERATION RAUMSCHIFF (OR)
Programm OR 6: Geister-Raum-Schiffe
Geklonter Tod (OR 6.2)
birth of nature, star-gates

Tarzans Propagandaministerium – Muffathalle, München
Tarzans secret container – verborgener Ort
 
1. Flug: 14. Januar 2005, 20:47 – 21:36 Uhr
2. Flug: 15. Januar 2005, 20:47 – 21:36 Uhr
 
  Personen, Daten, Produzenten    birth of nature an Bord von Operation Raumschiff
  birth of nature. Propaganda blendet die magischen Tore der star-gates. Auch der Dschungel wird geklont und die Politik wird zum Mythos. Schwarz glänzt unten. Der Schrei wird heller und heller.
Tarzan versucht das star-gate oben zu halten. Reine Pornographie schießt in seinen Kopf. Jane wird niemals schwanger. Geklonter Lohn wird mit geklontem Geld bezahlt. Die alte Hölle wird aufgeheizt.

 
Tarzans Propagandaministerium - Die Situation:
Tarzan und Jane befinden sich als Evangelisten-Klone im Propagandaministerium, um den Tod zu klonen. Tarzan und Jane sind bereit, hier und heute den geklonten Tod zu sterben. Um den Sieg gegen die Achse des Bösen zu erringen, scheint es unbedingt nötig, Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen. Jane ist sehr entschieden, Tarzan hat Zweifel. Ist die Politik von George W. Bush immer noch mit der Tarzan-Politik vereinbar? Vor allem aber zweifelt Tarzan wegen La. Tarzan liebt nur Jane, kann aber nicht sterben, nicht einmal den geklonten Tod, solange er La in seinem secret container gefangen weiss. Vielleicht gefoltert, vielleicht sexuell gedemütigt.
Jane ist überzeugte Evangelistin, Jane liebt Tarzan und Tarzan liebt nur Jane, aber er sollte aufhören, heidnische Priesterinnen zu retten. Das war kein Spass mehr. Jetzt ging es um das Gute, um die globale Wirtschaft und um Gott. Und Gott ist kein Komiker. Gott ist nicht schwul. Mein Gott, Tarzan und schwul. Unvorstellbar. Jane war froh, dass Tarzan jetzt ein wiedergeborenen Evangelist war. Für alle Fälle.
 
Tarzans secret container - Die Situation:
Der secret container wurde vom CIA nach Kuba gebracht und steht dort auf einem Elefantenfriedhof. Der einzige Elefantenfriedhof in Amerika. Ein Weltkulturerbe. Vielleicht das geheimnisvollste und phantastischste. Gleichzeitig entführte das CIA auch La. La ist eine heidnische Priesterin und wird von Tarzan beschützt, der sie aus den Händen von bösen Priesterinnen und Priestern gerettet hat. La ist sozusagen eine unvollkommene Gute. La soll zu einer Evangelistin umerzogen werden. Gleichzeitig versucht man ihr die Geheimnisse der alten Welt zu entreissen.
 
Geklonter Tod (OR 6.2) ist ein Theaterprojekt von Alexeij Sagerer in der Muffathalle, an einem verborgenen Ort und im Internet: live-stream www.proT.de am 14./15./16. Januar 2005, jeweils um 20.47 Uhr
 
Personen: Franz Lenniger, Susanne Schneider, Sebastiano Tramontana, Max Bauer, Michael Bischoff, Andreas Koll, Gerrit Wagner, Walter Ecker, Eva Ruhland, Seraina Kobelt, Juliet Willi, Simone Lutz
 
Produktion: proT in Zusammenarbeit mit der Muffathalle Betriebs GmbH und der web-for-vision GbR, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und mit freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.
 
Text und Bild
 
Geklonter Tod (OR 6.2): 1.Teil
Geklonter Tod (OR 6.2): 2.Teil
Geklonter Tod (OR 6.2): 3.Teil
Geklonter Tod (OR 6.2): 4.Teil
 
live on tape-streams
 
Geklonter Tod (OR 6.2): 1.Fahrt 14.01.05 20:47 – 21:36 Uhr
Geklonter Tod (OR 6.2): 2.Fahrt 15.01.05 20:47 – 21:36 Uhr
 
Egbert Tholl, SZ, München, 17. Januar 2005
Rettung durch Rettich

Geklonter Tod (OR 6.2), 14./15. Januar 2005
Muffathalle, München / verborgener Ort
Petra Hallmayer, SZ Extra, München, 13. - 19. Januar 2005
Tarzans neue Bush-Abenteuer

Geklonter Tod (OR 6.2), 14./15. Januar 2005
Muffathalle, München / verborgener Ort
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