....und morgen die ganze Welt


 
 
 
...und morgen die ganze Welt
 

....und morgen die ganze Welt


28-stündige Theaterexpedition
18.Okt.1997, 20 Uhr bis 19.Okt.1997, 24 Uhr, Reithalle, München

 
....und morgen die ganze Welt thematisiert und zeigt die Herstellung und gleichzeitige Premiere des Films Der grösste Film aller Zeiten : der Film wird zum Live-Medium. 14 Personen und 7 Schafe werden in einem abgeschlossenen Kubus für die Dauer von 28 Stunden eingeschlossen. Versorgt mit allen lebensnotwendigen Dingen stellen diese Personen (Organisatoren, Künstler, Internetsurfer etc.) ihren Aufenthalt in 7 Kapiteln à 4 Stunden als Film her; Kameras, Videoschnittplatz und Internetanbindung stehen ihnen dabei im Kubus zur Verfügung.
 
Kapitel Eins:   Aufbruch
Kapitel Zwei:   Idylle
Kapitel Drei:   Sexuelle Macht
Kapitel Vier:   Besessenheit
Kapitel Fünf:   Rock
Kapitel Sechs:   Musikfilm
Kapitel Sieben:   Führerbunker
 
....und morgen die ganze Welt ist die erste Internet-Arbeit von proT. Die hier zugänglich gemachte home-page von ....und morgen die ganze Welt befindet sich im Zustand vom Montag, dem 20. Oktober 1997. Die Internet-Seiten von ....und morgen die ganze Welt entstanden in Zusammenarbeit mit Sylvia Franz und Urs Streidl.
 
 
 
...und morgen die ganze Welt
 
Um den Kubus stellen Künstler aus unterschiedlichen Bereichen einen theatralen Spannungsbogen her, der sich von Tanz, Theater, Performance über Musik und Mode bis hin zur Wissenschaft spannt, wobei jede dieser Sequenzen eine Zeitspanne von 4 Stunden umfaßt; u.a. mit Fast Forward (New York), Nina Hoffmann (Berlin), Lisa D. (Berlin), MOJO CLUB (Hamburg), Brunner/Ritz (München), Prof. Dr. Thomas Metzinger (Hanse-Wissenschaftskolleg, Bremen), Prof. Dr. Laura Martignon (Max-Planck-Institut für psychologische Forschung, München), Prof. Dr. Hans Georg Gassen (Insitut für Biochemie, Darmstadt), Prof. Dr. Wolfgang Prinz (Max-Planck-Institut für psychologische Forschung, München), Dr. Johanna Leitgeb (Wissenschaftszentrum NRW), Dr. Jeanne Rubner (Süddeutsche Zeitung), Andreas Sentker (DIE ZEIT), Volker Stollorz (DIE WOCHE).
 
...und morgen die ganze Welt
 
Außerdem befinden sich um den Kubus verschiedene "funktionelle Räume" wie Gastronomie, Ruheräume etc. Das Publikum, das dort den im Kubus hergestellten Film auf einer Video-Projektionsleinwand und diversen im Raum verteilten Monitoren verfolgen kann, erlebt sich selbst als theatrales Element: als Beobachter der Filmherstellung, der theatralen Ereignisse und als Gast der Premierenfeier. Die Fluktuation des Publikums über die lange Dauer des Projekts stellt ein wichtiges Element im Gesamtgeschehen dar.
 
 
Silvia Stammen, THEATER HEUTE, Berlin, Dezember 1997
Herr der sieben Schafe

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Ingrid Seidenfaden, Der Tagesspiegel, Berlin, 4. November 1997
Sieben Schäfchen und eine Menge Elektronik

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Bettina Sonnenschein, aca.de.cult, München, November 1997
Der Tag hat 28 Stunden

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Henrike Thomsen, TAZ, Berlin, 21. Oktober 1997
Ausgedehnte Wanderungen

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
S. Siedenberg, B. Sonnenschein, R. Hammerthaler, SZ, München, 21. Oktober 1997
Schafes Bruder

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Claudia Teibler, Münchner Merkur, München, 16. Oktober 1997
Schafe und Wissenschaftler

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Bettina Musall, Spiegel, Kultur Extra, Heft 10, Oktober 1997
Alexeij Sagerer

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Ralph Hammerthaler, SZ, München, 5. September 1997
Die ganze Welt ist eine Experimentierbühne

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 
Ingrid Seidenfaden, AZ, München, 26. August 1997
"... und morgen die ganze Welt"

....und morgen die ganze Welt, 18./19. Oktober 1997
Reithalle, München
 

Kannenbilder


....und morgen die ganze Welt, der Titel in Kannen
 
Der grösste Film aller zeiten
....und morgen die ganze Welt stellt nicht nur theatrale Abläufe her, sondern produziert und thematisiert gleichzeitig den Beginn von Der grösste Film aller Zeiten und zeigt dessen Premiere.
 
 
 

 
 
....und morgen die ganze Welt, ursprünglich als Teil des Nibelungen & Deutschland-Projekts gedacht, bezieht sich auf zwei Strategien, die als Reaktion des Theaters auf die gegenwärtige Krisensituation diagnostiziert werden: Der Rückgriff auf die Mythen und der Griff in die Unterhaltungskiste. Zum einen wird in einem ästhetischen Sinne der Mythos von der Eroberung der Welt aufgegriffen, "die ganze Welt endlich unter Kontrolle zu bringen, nach einer Ästhetik auszurichten", zum anderen wird die 28-stündige Premierenfeier des Films Der grösste Film aller Zeiten geboten.
 
EXPEDITIONSLEITER: Alexeij Sagerer ANIMATEURIN: Susanne Schneider TANZSCHWESTER: Christine Landinger GITARRIST: Joe Sachse
SCHLAGZEUGER: Erwin Rehling TIER- UND ZEITPFLEGER: Peter Weismann
SCHAFE: 7 Schafe
BILDKOMPOSITION: Thomas Tielsch FILM-TONREGIE: Kalle Laar
COMPUTERGRAFIK: Christoph Wirsing INTERNET: Sylvia Franz, Urs Streidl
KAMERA: Christian Virmond, Thomas Wilcke TONTECHNIK: Michael Kuhn
BAUTEN: Gert Bayer, Girgl Ecker
ORGANISATION: Maria Sánchez, Ursula Hasenkopf, Johanna Wall
 
....und morgen die ganze Welt ist eine Koproduktion des proT und des Bayerischen Staatsschauspiels/ Marstall in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Festival SPIEL.ART, dem Stadt Forum und der Reithalle
 
 
 
                         
 
 
 

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