Liebe mich! Wiederhole mich!

 
 

anfangs: "neu auf YouTube!" e-mails Folge 1 - 7

(22.02.2014 - 11.08.2015)
 
 
 
Folge 1 (20.02.2014)
 
Ausgehend von den beiden letzten proT-Produktionen Ein Gott Eine Frau Ein Dollar (2013) und Weisses Fleisch (2012) machen wir Verbindungen zur bisherigen proT-Arbeit sichtbar, sowohl auf der proT-homepage als auch auf YouTube. Die Lebendigkeit dieser Verbindungen verbündet sich mit der Vorarbeit für die neue proT-Produktion Der Tod und das Mädchen (Arbeitstitel), in der es unter anderem um eine Hochzeit und den Tod von Johannes Oppenauer geht.
 
Dies ist der Beginn einer raschen Abfolge, in der wir 14 Videos auf der YouTube-Seite "proTshortcuts" präsentieren; in der ersten Folge Watt'n beim 7. Internationalen Theaterfestival München 1985 (3:34 Minuten) und acht Minuten aus dem Trash-Comics-Film Ein Gott Eine Frau Ein Dollar.
 
In den nächsten Folgen bringen wir unter anderem proT trifft Orff, die letzte proT-Produktion, die sich auf den Tieger von Äschnapur bezieht: mit den Orffizieren in den Tiegerjägeruniformen und fünf Schweinen. Den Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich vom 10. Dezember 1979 in der LMU München mit dem ersten Milking der Internetgeschichte und der Erfindung des Honeying. Und den 1. Kuss für die "Küssenden Fernseher" am 12. Mai 1983 auf der Wiese. ...  
 
 

Watt'n

(ein Kartenspiel) oda

Ois bren'ma nida


Comics IV, Uraufführung 06. Juni 1974
 

Watt'n

oda

Ois bren'ma nida


"Beobachtungen, Eindrücke, Notizen" von Hans-Dieter Hartl. (YouTube 3:34 Minuten)
Eine Sendung des Bayerischen Fernsehens, Juni 1985
 

 
7. Internationales Theaterfestival München 1985; Aufführung von Watt'n (ein Kartenspiel) oda Ois bren'ma nida am 02./03. Juni 1985 mit Franz Lenniger, Hias Schaschko, Alexeij Sagerer, Cornelie Müller, Alfons Hausmann und Brigitte Niklas.
 

Ein Gott Eine Frau Ein Dollar


Trash-Comics von Alexeij Sagerer, Premiere 25. Februar 2013
 

Ein Gott Eine Frau Ein Dollar


Trash-Comic-Film, produziert 2012/2013 auf MiniDV (YouTube 8:12 Minuten)
 

 
Acht Minuten aus dem Trash-Comic-Film Ein Gott Eine Frau Ein Dollar von Alexeij Sagerer für die gleichnamige Theaterproduktion, Text: Ralph Hammerthaler ("ein Gott eine Frau ein Dollar") mit Berit Koppert, Sven Schöcker, Ton: Philipp Kolb und Alexeij Sagerer, Kamera und Schnitt: Patrick Gruban und Alexeij Sagerer.
 
 
 
Folge 2 (22.02.2014)
 
In der zweiten Folge von Neu auf YouTube 2014 bringen wir 3 Videos aus dem Kompositionsfeld "Der Tieger von Äschnapur" mit seinen Vorwürfen auf den "Tieger Unendlich" aus den Jahren 1979 bis 1985. Sie spielen zum einen auf die, bis in die unmittelbare Gegenwart reichende, Auseinandersetzung von Alexeij Sagerer mit den Folgen der jeweiligen Kulturpolitik, zum Beispiel in München, an (Honeying - Münchner Volkstheater, Honeying mit Andreas Hofer); sowie auf seinen theatralen Diskurs mit Theaterwissenschaften und Akademien (Honeying and Milking - The Beginning). Gleichzeitig bringen diese Videos Elemente ins Spiel, die aus der Comic-Ebene heraus bis ins Unmittelbare Theater von Programm Weiss, z.B. Weisses Fleisch reichen und von daher auch in unsere Arbeit an Der Tod und das Mädchen (Arbeitstitel). Parallel dazu tauchen offensichtlich Elemente aus der Endphase von Der Tieger von Äschnapur, das erste "Milking" und die Erfindung des "Honeying", aktuell als Trends im Internet auf, worauf uns Hias Schaschko mit einer e-mail "Milking (vergleichbar mit dem Honeying, das im München der 90er Jahre sehr verbreitet war)" am 26.12.2013 aufmerksam macht.
 
In den nächsten Folgen bringen wir unter anderem proT trifft Orff, die letzte proT-Produktion, die sich auf den Tieger von Äschnapur bezieht: mit den Orffizieren in den Tiegerjägeruniformen und fünf Schweinen. Und konfrontieren den 1. Kuss für die "Küssenden Fernseher" am 12. Mai 1983 auf der Wiese mit der Frau in Rot. ...
 
 

Der Tieger von Äschnapur


1977-82 / 1985 / 1990
 

Honeying and Milking - The Beginning

Tieger
10. Dezember 1979, Hörsaal LMU München (YouTube 3:28 Minuten)
 

 
Honeying and Milking - The Beginning ist ein Ausschnitt aus der Video-Dokumentation über "Geschlossene Öffentlichkeiten: 1. Universität", der erste Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich vom 10. Dezember 1979 in einem Hörsaal der LMU München mit Alexeij Sagerer, Brigitte Niklas und Fips Fischer. Alexeij Sagerer wurde dazu vom Münchner Theaterwissenschaftler Dr. Wilfried Passow eingeladen. (Kamera: Ulli Bauereis)
 

Honeying - Münchner Volkstheater

Tieger
Premiere 17. Mai 1980, proT, München, Isabellastr. 40 (YouTube 0:39 Minuten)
 

 
Honeying - Münchner Volkstheater ist ein Ausschnitt aus dem Video für die Theaterproduktion "Münchner Volkstheater", ein Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich. "Münchner Volkstheater" ist die erste Videoarbeit von Alexeij Sagerer im proT, wobei ein vorproduziertes Videoband die theatralen Abläufe steuert, praktisch das Video die Regie übernimmt. Mit Alexeij Sagerer, Kamera: Fips Fischer.
 

Honeying mit Andreas Hofer

Tieger
Premiere 11. April 1985, Kulturzentrum Gasteig, Blackbox (YouTube 6:11 Minuten)
 

 
Honeying mit Andreas Hofer ist ein Ausschnitt aus der Theaterproduktion "Konzert auf der Tiegerfarm", der dauernd und überall beginnende Tieger von Äschnapur Unendlich. Produktion für das Kulturzentrum Gasteig, Blackbox. Mit Alexeij Sagerer, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Franz Lenniger, Werner Prökel, Melanie Bertram, Sabine Neumann, Susanne Stiefvater, Ulrike Stiefvater, Kamera: Christoph Wirsing.
 
 
 
Folge 3 (28.02.2014)
 
Küssende Fernseher und Weisses Fleisch. Mit der dritten Folge von Neu auf YouTube 2014 stellen wir fünf neue Videos auf die proTshortcuts und holen dazu das Video "Küssende Fernseher", das als erstes proT-Video am 02. Januar 2008 auf proTshortcuts veröffentlicht wurde. Mit der dritten Folge konfrontieren wir die implodierenden Körper der Fernsehapparate von 1983 und 87 mit den weissen und roten Skulpturen aus den Körpern des Pferdes und der Frau von 2012. Die Körper werden aus ihren "scheinbar" normalen Abläufen herausgeholt, erfahren eine neue Intensität und schaffen dadurch eine so nicht erwartete Lebendigkeit. Der Fernseher bricht buchstäblich aus seinem stereotypen Dasein aus, wird nicht mehr entsorgt sondern im Sterben unsterblich. Der Körper der Frau durchläuft aus seiner gegebenen Nacktheit monströse Zustände von Schönheit und Begehrlichkeit. Auch der Pferdekörper geht nicht mehr seinen gewohnten Gang ins Hundefutter oder in die Rosswurst, sondern wird als weisse Skulptur zum Sterben schön. Und damit stehen wir direkt im Prozess der neuen Produktion, deren Arbeitstitel in diesem Augenblick von "Der Tod und das Mädchen" zu dem neuen Arbeitstitel Liebe mich! - Wiederhole mich! verschoben wird.
 
Für die nächsten Folgen gibt es noch vier Videos. Comics. Unter anderem Gschaegn is gschaegn, der älteste proT-Comic vom 27.11.1969, bei dem die Wiederholung von Biertrinken und Schnupfen solange verschoben wird und immer wieder neu erscheint bis der Vater seine Tochter ersticht. Und Tödliche Liebe oder Eine zuviel, Comics I in Oper für den Innenhof des Münchner Stadtmuseums am 03.07.1986. ...
 
 

Küssende Fernseher


1983 / 1987
 

Der 1. Kuss


1983, gefilmt auf U-Matic (YouTube 0:20 Minuten)
 
Küssende Fernseher
 
Der 1. Kuss von Alexeij Sagerer ist die erste Implosion eines Fernsehers von proT. Für die Produktion Küssende Fernseher (24. Dezember 1983) werden Implosionen von Fernsehern im freien Feld durchgeführt. Diese Implosionen werden gefilmt. Die implodierten Fernseher werden dann zu einem "Fernsehturm" ("erster Viervideoturm") aufgetürmt und verbrannt. Parallel dazu wird eine mit einer Fernsehschablone umrahmte Glasscheibe bemalt. Daraus entsteht am 12. Mai 1983 eine der ersten proT Video-Arbeiten mit dem Titel Fernsehbilder (bemalte, implodierende, brennende Fernseher). Die 20 Sekunden des Youtube-Videos Der 1. Kuss stammen aus dieser Arbeit. Kamera: Fips Fischer.
 

Küssende Fernseher - Das erste Mal

Küssende Fernseher
24. Dezember 1983, 22:00 Uhr
proT, Halle 22, Dachauerstr. 128, München, (YouTube 2:30 Minuten)
 
Küssende Fernseher
 
Küssende Fernseher - Das erste Mal ist ein Ausschnitt aus der Dokumentation der ersten Aufführung von Küssende Fernseher von Alexeij Sagerer am 24. Dezember 1983. Schwinger: Cornelie Müller und Franz Lenniger; Technik: Alexeij Sagerer. Kamera: Fips Fischer.
 

Küssende Fernseher

Küssende Fernseher Küssende Fernseher
10. Juli 1987, 18:00 Uhr
documenta 8, Reihe "Technik und Medien", Renthof, Kassel (YouTube 3:30 Minuten)
 

 
Küssende Fernseher von Alexeij Sagerer bei "Documenta Live - Technik und Medien". In einer 400 qm großen und 10 m hohen Halle hängen, stehen und liegen 40 Fernsehapparate. Nach einer festgelegten Choreographie produzieren die Apparate ihre Bilder, tönen, schwingen, pendeln, fallen und implodieren. Die Öffnung der Guckkastenbühne mit Franz Lenniger und Werner Eckl.
 

Weisses Fleisch

Programm Weiss - Wandlung und Deformation
25. Februar 2012, Muffathalle München
30. Mai 2012, Tanz- und Theaterfestival RODEO 2012
 

Weisses Fleisch

Weisses Fleisch Weisses Fleisch
25. Februar 2012, Muffathalle München (YouTube 5:52 Minuten)
 

 
Weisses Fleisch ist ein Ausschnitt aus der Handlung im Publikumsraum der Theaterproduktion "Weisses Fleisch" vom 25. Februar 2012, Muffathalle München mit Michael Varga und Richard Hoch. Kamera: Ilona Herbert.
 

Frau in Weiss

Weisses Fleisch Weisses Fleisch
30. Mai 2012, Muffathalle München (YouTube 2:46 Minuten),
 

 
Frau in Weiss ist ein Ausschnitt der Live-Einspielung aus dem Verborgenen Raum für die Aufführung von "Weisses Fleisch" vom 30. Mai 2012 in der Muffathalle beim Tanz- und Theaterfestival RODEO MÜNCHEN 2012.
 

Frau in Rot

Weisses Fleisch Weisses Fleisch Weisses Fleisch
30. Mai 2012, Muffathalle München (YouTube 3:07 Minuten),
 

 
Frau in Rot ist ein Ausschnitt der Live-Einspielung aus dem Verborgenen Raum für die Aufführung von "Weisses Fleisch" vom 30. Mai 2012 in der Muffathalle beim Tanz- und Theaterfestival RODEO MÜNCHEN 2012.
 
 
 
Folge 4 (28.04.2014)
 
proT trifft Orff - wir gratulieren. Mit der vierten Folge von Neu auf Youtube 2014 bringen wir mit proT trifft Orff eine Produktion ins Spiel, in der sich verschiedene Kompositionsebenen schneiden. Die Kompositionsebene Der Tieger von Äschnapur (seit 1977) ist in dieser Arbeit noch präsent. Gleichzeitig steht proT trifft Orff dem Musik-Comic Tödliche Liebe oder Eine zuviel (Juli 1986) und proT mit Satie (Oktober 1985) zeitlich und kompositorisch nah. Die gezielte Auseinandersetzung mit bestehender Musik führt später (1992-98) zum Nibelungen & Deutschland Projekt und Richard Wagner und schwingt über den Comic-Begriff bis in den Trash-Comic Ein Gott Eine Frau Ein Dollar (2013) hinein, in dem kein einziges Wort gesprochen wird.
 
Anlässlich der beiden Produktionen proT trifft Orff (1985) und Ein Gott Eine Frau Ein Dollar (2013) wirft die Presse auch einen Blick auf das Kulturreferat in München und findet einen veränderten Akteur:
Rolf May, tz, 13./14. Juli 1985: (...) Ein Kompliment ans Kulturreferat, das sich mit dieser Produktion witzig und mutig zeigt – die Vergabe an Alexeij Sagerers widerspenstiges proT ist frech und in den Nadelstreifen-Rhythmus der offiziellen Feierstunden gespuckt. (...)
 
Und 28 Jahre später:
Sabine Leucht, Münchner Feuilleton März 2013 / Theater der Zeit April 2013: (...) Ein Gott Eine Frau Ein Dollar. Der Abend dazu ist eine ernste, knapp einstündige Gegenwartszelebration. (...) Nichts erscheint zufällig, die Luft vibriert vor Spannung und die Sinnfrage stellt sich nicht. Dass Sagerers nächstes Projekt von der Stadt nicht gefördert werden soll, kann nur ein Missverständnis oder eine neue Provinzposse sein.
 
Wir befinden uns auf jeden Fall im Vorfeld der neuen Produktion Liebe mich! - Wiederhole mich! (Arbeitstitel), und sowohl diese als auch die beiden nächsten Folgen von Neu auf Youtube 2014 dienen der Vorbereitung von Liebe mich! - Wiederhole mich!, der wahrscheinlich letzten Produktion von Alexeij Sagerer mit dem am 17. Oktober 2012 verstorbenen Johannes Oppenauer (damaliger Arbeitstitel Der Tod und das Mädchen).
 
 

proT trifft Orff


10.-16. Juli 1985
 

Orff mit Schweinen


10.-16. Juli 1985, Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München (YouTube 1:30 Minuten)
 
proT trifft Orff
 
Orff mit Schweinen ist ein Ausschnitt aus dem Videofilm proT trifft Orff, der 1986 aus dem Theaterprojekt "proT trifft Orff - wir gratulieren", 10.-16. Juli 1985, aufgeführt im Kulturzentrum Gasteig, Black Box, München, entsteht. Mit Werner Eckl, Axel Kotonski, Werner Prökel, Franz Lenniger, Cornelie Müller, Brigitte Niklas, Alexeij Sagerer, Ulrike Stiefvater, Bernhard Jugel, Susanne Wehde und den 5 Schweinen O Fortuna, Primo Vere, Uf dem Anger, In Taberna, Cour d 'Amour. Kamera: Fips Fischer. Schnitt: Alexeij Sagerer, Fips Fischer.
 
 
 
Folge 5 (07.11.2014)
 
Tödliche Liebe. Die fünfte Folge von neu auf Youtube 2014 zeigt einen Ausschnitt aus der Comic-Oper Tödliche Liebe oder Eine zuviel. Aktionen, Texte und Musik folgen einer kompositorischen Bewegung, die über die Zahl Fünf gesteuert wird. Die Abläufe der Schauspieler sind komponiert wie die Musik und gleichzeitig ist die Musik in die theatralen Abläufe hineingewoben. Jede Bewegung wird fünfmal wiederholt, wobei Tödliche Liebe oder Eine zuviel - Comics I in Oper um die Unmöglichkeit von Wiederholung weiss.
 
Im Gegensatz zur Illusion der Wiederholung der Repräsentation, mit der die Institutionen spielen. Nicht zuletzt untereinander. Sie würden trotzdem gerne Kunst machen und den Verdacht loswerden, lediglich Kunst zu kontrollieren. Die Subventionsvergabe eignet sich scheinbar als Mittel, die letzten "freien" kompatibel zu machen. Kompatibel jedoch sind nicht die künstlerischen Prozesse sondern lediglich die angelernten Künstler, die sowieso nichts anderes vorhatten als Teil einer Institution zu werden. Denn jeder künstlerische Prozess kommt ungefragt daher, behauptet seine Organisationshoheit und läuft unter persönlicher Haftung.
 
Die Produktion Liebe mich! - Wiederhole mich! (Arbeitstitel), an der das proT aktuell arbeitet, holt die Wiederholung auf die Seite der Unmittelbarkeit. Das heisst auf die Seite der Einmaligkeit, der Intensität, der permanenten Verschiebung und des künstlerischen Prozesses, auf die Seite des Sterbens und der Liebe.
 

Tödliche Liebe oder Eine zuviel


Tödliche Liebe oder Eine zuviel - Comics I in Oper von Alexeij Sagerer wird 1986 für DIE OPERNFESTSPIELE des minimal club im Innenhof des Münchner Stadtmuseums, St. Jakobs Platz 1, produziert und dort am 03./07./12. Juli aufgeführt.
 

Tödliche Liebe


03. Juli 1986, Innenhof des Münchner Stadtmuseums (YouTube 4:47 Minuten)
 
Tödliche Liebe
 
Tödliche Liebe (Youtube) ist ein Ausschnitt aus der ungeschnittenen Video-Aufzeichnung von Tödliche Liebe oder Eine zuviel - Comics I in Oper, aufgenommen am 03. Juli 1986 beim Festival DIE OPERNFESTSPIELE im Innenhof des Münchner Stadtmuseums. Kamera: Christoph Wirsing.
 
 
 
Folge 6 31.12.2014
 
Eifersucht! Die sechste Folge von neu auf Youtube 2014 bringt mit einer Tragödie nocheinmal die Produktionsebene Der Tieger von Äschnapur ins Spiel, bevor die letzte und siebte Folge mit "Geschaegn is geschaegn" ganz auf den Beginn von proT zurückkommt und dabei auf die Komplizenschaft von Wiederholung und Unmittelbarkeit trifft. Eifersucht! ist subversiv - also einfach so.
 
Wir sind weiter in der Vorbereitung der Produktion Liebe mich! - Wiederhole mich! und gleichzeitig arbeitet der Schriftsteller Ralph Hammerthaler an einer künstlerischen Biographie über Alexeij Sagerer. Wobei der Stellenwert der Produktionsebene "Der Tieger von Äschnapur" für die Arbeit im proT erneut sichtbar wird. Diesen Stellenwert gibt im Moment die proT-homepage nicht wieder, dies liegt an dem ausufernden Delta, in das "Der Tieger von Äschnapur" mündet, sowie an der Entstehungszeit des "Tiegers" (ab 1977), die lange vor dem Internet liegt. Ähnlich ist die Situation unter anderem beim "NIBELUNGEN & DEUTSCHLAND PROJEKT" oder bei "oh oh Maiandacht..."
 

Der Tieger von Äschnapur


1977-82 / 1985 / 1990
 

Subversives Repräsentationstheater


Video, gefilmt auf VHS, Juni 1984 (YouTube 08:04 Minuten)
 
Tragödie
 
Subversives Repräsentationstheater ist ein Videofilm, aufgenommen mit einer VHS-Billigkamera in einer Einstellung im Juni 1984. Eine EifersuchtsTragödie zwischen Grossmaharani, Maharani und bezaubernder Prinzessin, die am 04. Oktober 1980 mit der Theaterproduktion Kunst aus dem Hühnerarsch - Vorwurf auf den Tieger von Äschnapur Unendlich im proT live aufgeführt wird. Mit Brigitte Niklas, Cornelie Müller, Agathe Taffertshofer. Sprecher/Text/Kamera: Alexeij Sagerer.
 
 
 
Folge 7 (11.08.2015)
 
Mit der siebten und letzten Folge von neu auf Youtube! kommen wir mit Gschaegn is gschaegn auf den Anfang von proT zurück. Obwohl als klassisches Drama zu lesen, ist Gschaegn is gschaegn gleichzeitig eine Meditation über die Lebendigkeit der Wiederholung im Bierbringen, Biertrinken und Schnupfen. Parallel zu dieser Wiederholung haben wir auch das Stück Gschaegn is gschaegn selber in 30 Jahren über zweihundertmal gespielt, ohne jemals auf die "nackte Wiederholung" zu treffen. Und jetzt stehen wir mit Liebe mich! Wiederhole mich! vor der Lebendigkeit der Wiederholung im Lieben und im Sterben.
 

Gschaegn is gschaegn


Mund-Art-Comics von Alexeij Sagerer
Premiere 27. November 1969, proT, Isabellastrasse 40, München
Von 1969 bis 1999 über 200 Aufführungen
 
 

Gschaegn is gschaegn


03. April 1982, proT, Isabellastrasse 40, München (Youtube 0:58 Minuten)
 

 
Gschaegn is gschaegn (Youtube) ist ein Auszug aus der ungeschnittenen Video-Aufzeichnung aufgenommen mit einer VHS-Billig-Kamera. Mit Alexeij Sagerer (Wirt), Cornelie Müller (Wirtin), Agathe Taffertshofer (Wirtstochter), Hias Schaschko (Heiratsfafforitt der Wirtsleut), Werner Eckl (Heiratsfafforitt der Wirtstochter) und Brigitte Niklas (Licht- und Musikeinspielungen) am 03. April 1982 im proT, Isabellastrasse 40, München.
 
 

VIDEO-LISTE


Videos und Filme im Flash- und MP4-Video-Format und auf Vimeo
 
 

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Liste der proTshortcuts auf YouTube
 
 

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Rudolf Friedrich Pleuna